Berühmte Sammler auf Briefmarken

  • Auf Anregung von valgrande eröffne ich hier mal einen Thread, in dem berühmte Sammler auf Briefmarken gezeigt werden. Auf die Schnelle habe ich dazu leider nur einen einzigen Block von Frankreich gefunden, ausgegeben 2010 zum Jubiläum "150 Jahre Briefmarken-Börse". Abgebildet sind 5 Philatelisten, außer Bolaffi und Yvert kenne ich leider keinen weiteren, da muß man wohl googlen danach.


    Wer findet noch einen bekannten Philatelisten, der es posthum auf eine Briefmarke geschafft hat?


    Gruß kartenhai

  • Der 32. Präsident der USA, Franklin Delano Roosevelt, sammelte Briefmarken, hier auf einer Marke aus Monako:


    Gruß kartenhai

  • @ kartenhai


    Welch eine Ehre, dankesehr. Nur dachte ich, wir könnten Berühmtheiten auf Gemälden und Briefmarken zusammen bringen. Ok, auch ein eigener thread macht durchaus auch Sinn.


    Nun, dann fahre ich mal fort mit berühmten Briefmarkensammlern, auf die wahrscheinlich niemand gekommen wäre.


    Der viel zu früh von uns gegangene Freddie Mercury, seines Zeichens Sänger der Band Queen, war auch ein früher Briefmarkensammler, nur hatte er nicht viel Zeit dazu.
    Der Sänger hat in seiner Kindheit gesammelt. Er ordnete Marken im Alter von neun bis zwölf Jahren Stück für Stück in sein Briefmarkenalbum ein. Inspiriert dazu dürfte ihn sein Vater haben. Das Album gehört seit 1993 dem British Postal Museum & Archive und enthält etwa Marken aus Osteuropa und seinem Geburtsort, Sansibar.


    Gruß von
    valgrande

  • Das ist sicher überraschend, dass Nicholas Sarkozy, Briefmarken sammelt. Das wussten wohl nur wenige.


    Der ehemalige französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy ist Briefmarkensammler. Öffentlich wurde diese Tatsache, als Sarkozy einen eigenen Briefmarkensammelklub im Élysée-Palast gegründet hat. Den hatte es vorher nicht gegeben.
    Zu seinen Lieblingsstücken sollen Marken über die Entente Cordiale (ein zwischen Frankreich und Großbritannien 1904 geschlossenes Bündnis) zählen, die er von Queen Elizabeth II. bekommen hat. Außerdem soll ihm Arnold Schwarzenegger ein ganzes Lederalbum mit Marken geschenkt haben, als dieser noch Gouverneur von Kalifornien war.



    Gruß von
    valgrande


    Es wäre schön, wenn auch noch weitere berühmte Sammler auf Briefmarken hier gezeigt werden.

  • Auch Sänger John Lennon von den Beatles hat in seiner Kindheit Briefmarken gesammelt.
    Inspiriert hat ihn dazu sein Cousin Stanley Parkes, der ihm ein Album geschenkt hat. Das Album gibt es heute noch. Lennon hat seinen Namen und die Zahl 800 hineingeschrieben, im Album selbst sollen aber nur 565 enthalten ein. Gesammelt hätte er Briefmarken von Briefen, die Verwandte aus Neuseeland geschickt haben, außerdem tauschte er mit Freunden, erzählte sein Cousin Stanley anlässlich einer Ausstellung des Albums im Jahr 2005 der „Washington Post“.


    Besonders ernst dürfte Lennon sein Hobby aber nicht genommen haben. Zumindest hat er auf einer Marke die Köpfe von Queen Victoria and King George VI. mit Tinte verziert und den beiden einen Schnurrbart und einen Backenbart gemalt. Das Album gehört heute dem National Postal Museum in Washington. (Quelle: )

  • Schön, dass ihr auch noch Marken von sammelnden Berühtheiten gefunden habt.


    Dann mache ich mal weiter mit: König Faruk von Ägypten. Eine weitere berühmte Sammlung ist die Sammlung des Königs Faruk von Ägypten, die jedoch nach seiner Absetzung aufgelöst und versteigert wurde. Leider blieb völlig unbekannt, wohin die Sammlung versteigert wurde.
    Sie dürfte auch um einiges wert gewesen sein, da er speziell die Zeit des Osmanischen Reiches gesammelt hat.


    Gruß von
    valgrande


    Es wäre schön, wenn auch noch weitere berühmte Sammler auf Briefmarken hier gezeigt werden.

  • Ein weiterer berühmter Sammler war Graf Philipp la Renotière von Ferrary.


    Seine berühmte Sammlung als Privatperson zählt sicherlich zu den Leckerbissen einer außergewöhnlichen Sammlung. Daher, und weil die Geschichte um ihn sehr interessant ist, hole ich etwas weiter um Philipp von Ferrary aus.


    Früh erbte er Millionen von Verwandten aus Italien und so konnte Philipp von Ferrary, dank seines großen Vermögens, so gut wie alle Weltraritäten kaufen. Zahlreiche Händler arbeiteten ausschließlich für ihn und suchten auf Auktionen auf der ganzen Welt nach den letzten fehlenden Stücken. Insbesondere suchte er Schätze und Raritäten aus Frankreich, Deutsches Reich, Österreich u.v.a.; der Preis war für ihn Nebensache, er bezahlte sie auf der Stelle mit Gold.


    Eine interessante Begebenheit spielte sich ebenfalls ab: Er spezialisierte sich auch auf Fälschungen, um Betrügern auf die Schliche zu kommen, denn sie boten Ferrary diese als Seltenheiten an; man prägte den ironischen Begriff "Ferraritäten". Obwohl Philipp von Ferrary diese meist erkannte, kaufte er die gelungensten Fälschungen, um andere Sammler vor ihnen zu schützen.


    Obwohl Philipp von Ferrary in Paris lebte, zog es ihn häufig nach Österreich und nach Deutschland. Er wurde schließlich österreichischer Staatsbürger, lebte aber weiterhin in Frankreich. Im Alter von 65 Jahren entschloss er sich, nach seinem Tode seine gesamten „Schätze“ dem von ihm sehr geschätzten Reichspostmuseum in Berlin zu hinterlassen. Doch, durch die Ereignisse des 1. Weltkrieges war er österreichischer und somit feindlicher Staatsbürger, musste 1917 fliehen und konnte die Sammlungen nicht mitnehmen, sie in der österreichischen Botschaft hinterlassen. Die Versteigerung der französischen Regierung dauerte von 1921-26 und brachte aus 14 Auktionen die bis dahin nie erreichte Summe von 30 Millionen Franc )alte Franc) ein, eine damals unvorstellbare hohe Summe.


    Quelle: Wikipedia


    Es wäre schön, wenn auch noch weitere berühmte Sammler auf Briefmarken hier gezeigt werden.


    Gruß von
    valgrande

  • Auch Sänger John Lennon von den Beatles hat in seiner Kindheit Briefmarken gesammelt.
    Inspiriert hat ihn dazu sein Cousin Stanley Parkes, der ihm ein Album geschenkt hat. Das Album gibt es heute noch. Lennon hat seinen Namen und die Zahl 800 hineingeschrieben, im Album selbst sollen aber nur 565 enthalten ein. Gesammelt hätte er Briefmarken von Briefen, die Verwandte aus Neuseeland geschickt haben, außerdem tauschte er mit Freunden, erzählte sein Cousin Stanley anlässlich einer Ausstellung des Albums im Jahr 2005 der „Washington Post“.

    Das "Album" hatte ich auch in NY2016 gesehen. Absoluter Müllhaufen, auf ebay 1Euro Startwert und beten -wenn eben nicht John Lennon der Besitzer gewesen wäre.

  • Abgesehen davon, dass das britische Königshaus die wohl grösste Briefmarkensammlung mit professionneller Betreuung besitzt, war König George V. selbst interessierter Sammler und beschäftigte sich sehr mit seinen Marken. Aus Gibraltar gibt es z.B. eine Marke, welche ihn mit der Lupe in der Hand über seinem Album zeigt. Ich habe gerade kein Bild zuhand, aber das lässt sich leicht finden.