UNO Welttag

  • Am 5. Juni 1972, dem Eröffnungstag des ersten Weltumweltgipfels in Stockholm, wurde der Weltumwelttag offiziell vom United Nations Environment Programme (UNEP, Umweltprogramm der Vereinten Nationen) ausgerufen. Seitdem beteiligen sich weltweit jährlich rund 150 Staaten an diesem World Environment Day. Seit 1976 wird der Weltumwelttag auch jährlich in Deutschland gefeiert.
    Am Weltumwelttag soll das Bewusstsein für eine intakte Umwelt geschärft werden. Jährlich engagieren sich rund 150 Staaten an diesem Tag, der damit zu den weltweit größten Aktionstagen für umweltbewusstes Handeln zählt.
    Nach seinem Selbstverständnis ist das Umweltprogramm die "Stimme der Umwelt" bei den Vereinten Nationen. UNEP wirkt als Auslöser, Anwalt, Lehrer und Vermittler für den schonenden Umgang mit der Umwelt und einer nachhaltigen Entwicklung. Es arbeitet mit verschiedenen Partnern zusammen, darunter anderen UN-Organisationen und anderen internationalen Organisationen, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen und der Zivilgesellschaft.
    Umweltschutz ist die Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutze der Umwelt mit dem Ziel der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlage aller Lebewesen. Gegebenenfalls sollen durch den Menschen verursachte Beeinträchtigungen oder Schäden behoben werden. Zu den wichtigsten Handlungsfeldern des Umweltschutzes zählen Klima-, Wald- und Gewässerschutz. Aktuell werden vor allem die Probleme der globalen Erwärmung und Luftverschmutzung diskutiert. (Mit Material von: Wikipedia)
    MfG Jürgen -wajdz-

  • 8. Juni - Tag des Meeres
    Die Vereinten Nationen haben am 8. Juni 2009 erstmals den "Welttag der Meere" begangen. Das Motto: "One Ocean, One Climate, One Future". Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den "World Oceans Day" im Dezember 2008 ausgerufen (Resolution A/RES/63/111).
    Die Medien berichten über die Ozeane meist nur, wenn Tanker leck schlagen und Ölkatastrophen auftreten oder wenn eine Fischart durch Überfischung fast ausgerottet ist. Es wird allzu leicht vergessen, dass die Ozeane in fast allen ökologischen Prozessen auf dem Planeten Erde eine entscheidende Rolle spielen.
    In diesem Jahr ist das Thema Gesunde Ozeane, gesunder Planet. Das Ziel sind besondere Anstrengungen, um die Kunststoffverschmutzung der Meere zu stoppen, die eine ernsthafte Bedrohung ist, weil sie sehr langsam abgebaut wird. Die Verschmutzung durch Plastikmüll wirkt sich durch die Aufnahme von Mikropartikeln über die Nahrungskette auf die Gesundheit von Wassertieren einschließlich Zooplankton aus. Wissenschaftler befürchten auch Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen.

  • Der Weltblutspendetag soll auf die Relevanz von Blutspenden und Blutspendern aufmerksam machen und wird weltweit seit 2004 jährlich am 14. Juni begangen. Er fällt auf den Geburtstag von Karl Landsteiner, dem Entdecker der Blutgruppen.
    Der Weltblutspendentag wurde von der Weltgesundheitsorganisation, der Internationalen Organisation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, der Internationalen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und der Internationalen Föderation der Blutspendeorganisationen ausgerufen. Alle vier Organisationen setzen sich für sicheres Blut auf der Basis freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden ein. Mit dem Weltblutspendertag wird dazu aufgerufen, als Blutspender zur Verfügung zu stehen. Bei einer Blutspende handelt es sich dabei um die freiwillige Abgabe des eigenen Blutes. Das gespendete Blut wird untersucht, aufbereitet und für medizinische, wissenschaftliche und pharmazeutische Zwecke verwendet. Es wird konserviert und, sofern es dazu geeignet ist, in verschiedene Blutprodukte aufgetrennt und in einer Blutbank eingelagert. Die entnommene Menge liegt üblicherweise bei einem halben Liter.
    Blut spenden darf nicht nur am Weltblutspendetag jeder zwischen 18 und 68 Jahren, soweit keine gesundheitlichen Bedenken vorliegen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt außerdem das Mindestgewicht des Spenders von 50 Kilogramm. Gesunde Menschen können bis zu sechsmal jährlich Blut spenden, wobei empfohlen wird, eine Ruhezeit von rund zwei bis drei Monaten zwischen dem Spenden einzuhalten. Männer, die Sex mit Männern haben, sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz von der Blutspende ausgeschlossen. (Mit Material von: Wikipedia)

  • Weltflüchtlingstag


    Bereits seit 1914 gibt es den Welttag des Migranten. Er wurde erstmals 1914 von Papst Benedikt XV. mit dem Dekret Ethnografica studia unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges ausgerufen.
    Bereits vor 2001 hatten viele Länder ihre eigenen nationalen Flüchtlingstage begangen. Am 4. Dezember 2000 erklärte die UN-Generalversammlung mit der Resolution 55/76 zum bevorstehenden 50. Jahrestag der Gründung des UNHCR den 20. Juni zum Weltflüchtlingstag. Die Wahl fiel auf dieses Datum, da der 20. Juni zuvor in etlichen Ländern bereits Afrika-Flüchtlingstag gewesen war.
    Ein nur in Deutschland abgehaltene Gedenktag ist der Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung, der nun zusammen mit dem Weltflüchtlingstag am 20. Juni stattfindet.
    Dieser Tag soll auf die besondere Situation und die Not von inzwischen über 50 Millionen Flüchtlingen weltweit aufmerksam machen.
    Lösungen sind allerdings nicht in Sicht, da die Ursachen, wie selbst der Papst in seiner jüngsten Enzyklica feststellen mußte, nur mit gewaltigen weltweiten gesellschaftlichen Umwälzungen zu beseitigen wären. Dem steht aber ebenfalls weltweit zunehmender weltanschaulicher und religiöser Fanatismus und das Streben nach Maximalprofit entgegen.
    mfG Jürgen -wajdz-

  • Der „Weltdrogentag“, offiziell International Day against Drug Abuse and Illicit Trafficking oder Internationaler Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr findet jährlich am 26. Juni statt. Dieser Aktionstag wurde im Dezember 1987 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen festgelegt und ist gegen den Missbrauch von Drogen gerichtet. Seitens der Vereinten Nationen ist das United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) für den „Weltdrogentag“ verantwortlich und Anlass für Aktionen und Pressemitteilungen.
    Im vergangenen Jahrzehnt hat der Mißbrauch von Rauschgiften in großen Teilen der Welt besonders unter den jungen Menschen ein noch niemals beobachtetes Ausmaß angenommen. Die erleichternde, spannungslösende, stimmungsaufhellende, angstreduzierende und ein Wohlgefühl vermittelnde Wirkung der Rauschgifte führt zur Abhängigkeit. Dies läßt die Betroffenen vergessen, daß die Sucht früher oder später immer zu einem psychischen, körperlichen und auch sozialen Verfallsprozeß führt. Doch nicht nur die hochgefährlichen Drogen wie Kokain oder Haschisch, die gesellschaftlich bis vor kurzem tabuisiert wurden, bedeuten eine Gefahr. Immer mehr Konsumenten werden Opfer synthetischer Gifte wie Crystal Met und ähnliche "Badesalze" . Die größten Schäden in der Bevölkerung verursacht aber ein gesellschaftlich akzeptiertes "Rauschgift" - der Alkohol. Es wird angenommen, daß in Europa rund zwei Prozent der Bevölkerung als schwer alkoholsüchtig eingestuft werden müssen.

  • Die Höhe der Weltbevölkerung vor 2000 Jahren wird auf 300 Mio. geschätzt. Das Römische Reich soll zu Beginn unserer Zeitrechnung 57 Mio. Menschen gezählt haben, das Chinesische Reich 74 Mio. Vor 1000 Jahren lebten ca. 310 Mio. Menschen. Nach dem Stillstand der Bevölkerungsentwicklung im ersten Jahrtausend n. Chr. begann das Wachstum im Hochmittelalter erneut, erlitt im Spätmittelalter jedoch Einbrüche durch Pest, Pocken und andere Seuchen. Vor 500 Jahren betrug die Weltbevölkerung ca. 500 Mio.
    Am 11. Juli 1987 überschritt die Weltbevölkerung nach UN-Berechnungen die Zahl von fünf Milliarden Menschen. Um auf die damit verbundenen Probleme aufmerksam zu machen, wurde seit 1989 der 11. Juli eines jeden Jahres zum Internationalen Weltbevölkerungstag erklärt.
    Die UNO erwartet bis 2025 8,0 Milliarden und bis 2050 9,2 Milliarden Menschen. Falls sich die Geburtenrate - wie in der Prognose angenommen - langfristig bei 1,85 einpendelt, ist bald danach von einem Bevölkerungsrückgang auszugehen. In der Vergangenheit haben die Prognosen die tatsächliche Bevölkerungsentwicklung fast immer deutlich überschätzt. Hierfür ist allerdings vor allem die Fehleinschätzung der Entwicklung in der Volksrepublik China verantwortlich, wo das Bevölkerungswachstum sehr viel deutlicher sank als allgemein erwartet.
    Die Bevölkerungsdichte der Welt ist regional extrem unterschiedlich. Die größte Bevölkerungsdichte eines Flächenstaats hat Bangladesch mit mehr als 1000 Einwohner pro Quadratkilometer. Der Staat mit der geringsten Bevölkerungsdichte ist die Mongolei mit weniger als 2 E./km². Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte der Erde liegt bei etwa 50 Einwohnern pro Quadratkilometer Landfläche (ohne Antarktis).

  • Welttag für die internationale Justiz, auch als Tag der internationalen Strafgerichtsbarkeit oder International Justice Day bezeichnet, wird weltweit als Teil der Bemühungen um das entstehende System der internationalen Strafgerichtsbarkeit gefeiert. Am 1. Juni 2010 beschloß die Versammlung der Vertragsstaaten bei der Überprüfungskonferenz des Römischen Statuts in Kampala (Uganda), den 17. Juli zu wählen, den Jahrestag der Verabschiedung des Römischen Statuts, den Vertrag, der den Internationalen Strafgerichtshof geschaffen hat.
    Menschen auf der ganzen Welt nutzen diesen Tag, um Veranstaltungen abzuhalten, die die internationale Strafgerichtsbarkeit fördern, vor allem die Unterstützung für den Internationalen Strafgerichtshof. Der Tag wird auch genutzt, um international die Aufmerksamkeit auf bestimmte Themen wie Völkermord in Darfur, Falun Dafa, aktuell die Verbrechen der ISS sowie schwere Verbrechen wie organisierte Gewalt gegen Frauen anzuprangern.
    Der Internationale Strafgerichtshof, IStGH (französisch Cour pénale internationale, CPI; englisch International Criminal Court, ICC) ist ein ständiges internationales Strafgericht mit Sitz in Den Haag . Seine Zuständigkeit umfasst drei Delikte des Völkerstrafrechts, nämlich Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen. Eine Definition des Delikts Verbrechen der Aggression soll erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, so daß der IStGH insoweit bislang nicht zuständig ist.