Sammler und Freunde von Marken, Münzen & Co treffen sich in Fredenbeck

  • Philatelistisches Großereignis: Briefmarkenbörse „Geest-Elbe-Posta 2005“ bittet zur Landesverbandsausstellung



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    Am Sonnabend gilt die freundliche Einladung „Mit der Postkutsche befördert“.


    Fredenbeck (ris/vr). Frei- und Sonderstempel, Briefmarken, Münzen, eine Modelleisenbahnanlage, Sonderbriefe, die Erstellung der größten Freistempelwand der Welt, Fahrten mit der Postkutsche …: Mit der „Geest-Elbe-Posta“ startet Fredenbeck zum Abschluss seiner 750-Jahr-Feier von Freitag, 21., bis Sonntag, 23. Oktober in eine Event-Wochenende der besonderen Art. Veranstalter der Landesverbandsausstellung im Rang II ist der Philatelistenverband Norddeutschland e.V., Ausrichter sind die fünf Münzen- und Briefmarkenvereinen der Region aus Buxtehude, Horneburg, Harsefeld, Stade und Drochtersen, die sich zur Arbeitsgemeinschaft „Sammler an Geest und Elbe“ zusammengeschlossen haben.
    „Ich möchte den Menschen beweisen, dass die Philatelie lebt und dass man auf dem Lande genau so viel erreichen kann wie in der Großstadt“, sagt Günter Borchers. Der Vorsitzende der Briefmarken- und Münzenfreunde der Geest e.V. (im Bund Deutscher Philatelisten e.V., Harsefeld) hat die außergewöhnliche Schau – ähnliches ist sonst nur in Großstädten zu erleben – mit seinem Team in anderthalbjähriger Vorbereitungszeit in Klein- und Feinarbeit auf die Beine gestellt.
    Dabei möchte Borchers neben allen, die sich von der faszinierenden Welt der kleinen gezahnten Kostbarkeiten begeistern lassen wollen, auch die „stillen Sammler“ erreichen: „Wer, ohne es zu wissen, im Keller oder auf dem Dachboden eine geerbte, vielleicht wertvolle Sammlung liegen hat, ist damit auf der ‚Geest-Elbe-Posta‘ herzlich willkommen und kann sich eventuell an das spannende Hobby Briefmarkensammeln neu heranführen lassen.“
    An allen drei Tagen zeigen über 1000 Aussteller ihre Sammlungen. Marken, Briefe, Ansichtskarten und Fotos von Leuchtfeuern an der Unter-elbe, der Kehdinger Kreisbahn und der Elbe dürfen ebenso bewundert werden wie alte Freistempelmaschinen und vieles mehr. An Infoständen erfahren die Gäste Wissenswertes zum Beispiel über „20 Jahre Forschungsgemeinschaft Post“ oder das Museumsschiff Greundiek. Daneben warten auf die Sammler eine Vielzahl von Sonder- und Freistempeln – und ein Stempelhandbuch, in dem die Motive ansprechend präsentiert werden können.
    Ebenfalls von Freitag bis Sonntag gibt es Sonderaktionen für die Jugend. Da darf in einem Wettbewerb die schönste Briefmarke gestaltet werden, ein Briefmarkenwühlbox soll Kinder auf ihr (vieleicht) neues Hobby neugierig machen. Für das spannende Thema „Philatelie und Computer“ stehen 20 Computer bereit: Da kann der Sammlungsbestand von Marken und Münzen am PC aufgelistet werden, es gibt brandneue Kataloginfos online von Deutschland bis Übersee.
    Ab 13 Uhr wird es am Eröffnungstag spannend: Die Briefmarkenauktion lässt auf seltene oder exotische Exemplare hoffen. Sonderausstellungen von prämierten Sammlungen und philatelistische Vorträge dürfen ebenso zu den Highlights der Veranstaltung gezählt werden.
    Am Sonnabend trifft sich der Philatelistenverband Norddeutschland ab 14 Uhr in der Dorfschänke zu seiner Landesverbandstagung, ab 19 Uhr findet hier auch der offizielle Festakt zur Geest-Elbe-Posta 2005 statt. Der „Erlebnisabend Dorfschänke Fredenbeck“ ist gleichzeitig die Abschlussveranstaltung „750 Jahre Fredenbeck“ (Anmeldung erforderlich).
    Wer den Stempelabdruck „Mit der Postkutsche befördert“ einheimsen möchte, darf sich am Sonnabend die Fahrt mit der Postkutsche zwischen Wassermühle und Geestlandhalle nicht entgehen lassen.
    Der Sonntag steht unter dem Motto „Tag der Briefmarke“. Hier wartet als Besonderheit der Ersttagsstempel „Dierke Schulatlas“ auf die Enthusiasten in Sachen Marke und Stempel.
    An allen Tagen der „Geest-Elbe-Posta“ ist jeweils von 11 bis 16 Uhr eine Modelleisenbahnanlage zu bestaunen (siehe extra Meldung).
    Außerdem soll die größte Freistempel-Wand der Welt entstehen: Ab Freitag 11 Uhr wird eine 18 Quadtatmeter große Hauswand durch Jugendliche aus dem Landkreis Stade mit Freistempelabschlägen beklebt und am Sonntag um 13 Uhr aufgerichtet.



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