Identifiezierung Schweizer marken

  • Das sind alles Aushilfsausgaben wegen Portoerhöhung aus den Jahren 1915-1921, bis auf die letzte Marke mehr Massenware im Cent-Bereich, die letzte Marke (Michel-Nr. 125) ist in meinem Uralt-Katalog noch mit 9,- DM notiert, aktuellen Preis habe ich leider nicht.


    Gruß kartenhai

  • Hallo Philajosik,


    Wie kartenhai schon geschrieben hat, sind dies Aufbrauchsausgaben mit Aufdruck des neuen Wertes.


    Obere Reihe v.l.n.r.:
    MiNr. 158II (1921), gestempelt sFr. 1.-
    MiNr. 156 (1921), gestempelt sFr. 2.-
    MiNr. 157 (1921), gestempelt sFr. 1.-


    Untere Reihe v.l.n.r.
    MiNr. 160a (Aufdruck tiefschwarz, 1921), gestempelt sFr. 5.-, oder MiNr. 160b (Aufdruck tiefblau, 1921), gestempelt sFr. 12.-
    MiNr. 126 (1915), gestempelt sFr. 2.-
    MiNr. 159 (1921), gestempelt sFr. 5.-
    MiNr. 125 (1915), gestempelt sFr. 20.-


    Katalogpreise sind aus dem Schweizer Briefmarken-Katalog 2015, der Handelswert ist deutlich geringer.


    Liebe Grüsse,
    Claude D.

  • Vielen lieben dank für die info, dachte schon habs gesehen bei borek aktion oder so.....3800€ Knabbe 7,5 grau mit 5 überdruckt ....dachte frag da mal nach....sehen so verdammt ähnlich aus :-)) ......

  • Das kommt daher, dass es auch noch eine MiNr. 158III gibt.


    158II und 158III unterscheiden sich in der Form des Bügels (Henkels) über der Armbrust. Bei 158II ist er klein und unsymmetrisch, bei 158III grösser und symmetrisch.


    Die 158II ist sehr häufig. Von der 158III aber gibt es nur wenige Stücke, diese haben einen Katalogwert von sFr. 8500.- (**) bzw. 9500.- (gestempelt).


    Liebe Grüsse
    Claude D.