Raubstaat, schädliche Ausgaben, Liste?

  • Ungarn hat schöne Sätze verausgabt. Zum Raubstaat wurde es erst, als es von allen Ausgaben noch zusätzlich geschnittene Marken und Blöcke herausgab, die im Gegensatz zur gezähnten Version sehr teuer waren. Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht, vielleicht hat dieses Land auch schon mit diesem Blödsinn inzwischen aufgehört, so etwas vergrault doch nur die Sammler.


    Gruß kartenhai

  • @ Dude:


    Ungarn fing mit den zusätzlichen geschnittenen Ausgaben an mit dem Jahr 1958. Die ersten Marken waren die Michel-Nr. 1511 B, der erste Block die Nr. 26 B. Die geschnittenen Ausgaben hatten natürlich eine viel geringere Auflage, z. B. gezähnt 300.00, geschnitten 20.000 Stück.


    Es gab aber auch einige Blocks, die es nur in geschnitten gibt. Die haben aber eine größere Auflage und normale Preise.


    Ab wann das mit den Doppelausgaben wieder aufhörte, weiß ich nicht. Das könnte man in einem aktuellen Katalalog nachschauen.


    Gruß kartenhai

  • Ich hab mal stichprobenmässig im MOK gestochert und es scheint so zu sein, dass die Doppelausgaben der ungarischen Blocks ca. 1991 aufgehört haben. Ungarn scheint jetzt eine einigermassen vernünftige Ausgabenpolitik zu betreiben. Für einen Motivsammler müsste es eigentlich völlig genügen, keine Doppelausgaben zu sammeln.