Marken aus Salzburg

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    Ein Herbarium aus 1500 Blüten und Gräsern ist die Grundlage für eine neue Briefmarkenserie des Philatelistenverbands St. Gabriel aus Salzburg.


    bernhard Strobl Salzburg (SN). 1500 Blatt im A-4-Format hat Rudolf Galler im Laufe seines Lebens mit heimischen Blumen und Gräsern gestaltet und fein säuberlich beschriftet. Weil die Farben der Blüten im Laufe der Zeit verblassen, hat Galler sein Herbarium Blatt für Blatt im Computer festgehalten und als Farbausdruck ergänzt.


    Auf solcher Grundlage ist er einem Aufruf zur Gestaltung einer neuen Briefmarkenserie der österreichischen Post nachgekommen - und hat den 1. Preis und den Zuschlag erhalten.


    Rudolf Galler ist Landesgildenwart im Salzburger Briefmarkenverband St. Gabriel. Seine Liebe zu den Pflanzen entwickelte er schon als Drogistenlehrling und vertiefte sie später noch als Lehrer an der Berufsschule und Bundeshandelsakademie in Salzburg. "Ich ergänze mein Herbarium noch heute", erzählt der 69-jährige Philatelist und Botaniker.


    Die ersten drei Briefmarken seiner naturkundlichen Dauerserie sind Alpenrose, Enzian und Edelweiß (0,55 Euro), Schneerose (0,75 Euro) sowie Frühlingsblumen im Buchenwald (1,25 Euro). Die Marken werden am 26. Jänner im Haus der Natur in Salzburg im Rahmen einer Briefmarken-Werbeschau vorgestellt. Eine weitere Blumen-Marke Gallers erscheint im April dieses Jahres im Zuge der oberösterreichischen Gartenschau in Vöcklabruck.


    Nach Motiven des in Graz geborenen und seit 1945 in Salzburg lebenden Sammlers wurden auch personalisierte Briefmarken gedruckt: zum Sattlerpanorama, zu "60 Jahre Salzburger Adventsingen" und zum 100. Geburtstag von Tobi Reiser. Diese wird am 1. März 2007 vorgestellt.


    Dem österreichischen Philatelistenklub St. Gabriel gehören 900 Mitglieder an, 80 davon sind Mitglieder in der Landesgruppe Salzburg.



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