geschenkt bekommen, will aber net verkaufen, daher einige fragen

  • nabend,


    bin neu hier, 19 fast 20 jahre und
    habe vor kurzem eine briefmarkensammlung geschenkt bekommen (so etwa 7 alben).
    hauptsächlich BRD ab 1955 bis 2006, dann einige DDR, wenige West-Berlin, nen paar von den allierten Besatzungen, viele Niederlande und wenige aus diversen Ländern der Welt.
    Grundsätzlich tendiere ich dazu als einei hier schon oft beschriebene "jugendsammlung" anzusehen, die vom wert eher gering ausfallen dürfte.
    trotzdem habe ich derzeit interesse mal den wert mit hilfe des michels zu bestimmen.
    folgich folgende fragen:


    Wie stark beeinflusst der Stempel der Briefmarke den Wert? Im Michel gibts für gestempelt ja dieses Kreissymblom mit nem Punkt in der Mitte. Bezieht der Wert sich dann nur auf nen perfekt erkennbaren Stempel?


    Welche Wertbedeutung hat bei "gebrauchten" Marken die Gummierung, und wie kann ich deren Zustand feststellen?


    DIe Zähnung hat sicherlich großen Einfluss, oder? Aber wordurch untersscheidet sich im Michel die BEwertung mit einem Stern und zwei Sternen?


    Ist es überhaupt als "Laie" oder "Beschenkter" an hand des michels möglich den Katalogwert zu bestimmen? man selber hat doch keine daten wie stark eine "defekte" zähnung oder ein nicht zentrischer stempel den wert beeinflußt...


    ich hoffe meine fragen waren nicht zu dumm, aber ich bin eben absolut neu auf dem gebiet, und hätte eben evtl auch interesse mich stärker mit der materie auseinanderzusetzen, da verkaufen einer solchen sammlung eh keinen wirklichen gewinn erbringen dürfte.


    mfg, Diddy

  • Zitat

    Original von Diddy


    ich hoffe meine fragen waren nicht zu dumm, ....
    mfg, Diddy


    Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.


    Die Beantwortung Deiner Fragen überlasse ich lieber anderen erfahreren leuten als ich :)

  • Wenn Du sie nicht verkaufen willst und Du Dich weiter in die Materie Briefmarkensammeln einarbeitest,werden sich deine Fragen von selbst beantworten.
    Und wenn Du doch noch Fragen hast bist Du hier richtig.


    grüsse
    robert

  • ich glaub so ein bischen kann ich dir da weiterhelfen:


    1. preise für gestempelte marken gelten leider nur für perfekt zentrierte stempel! allso mittendrauf, und alles lesbar. keine wellenstempel oder werbestempel oder sowas!


    2. also gestempelte marken haben im normalfall kein gummi mehr, weil der abgeht wenn man die marken ablöst bzw. aufkleppt. wenn die marken doch noch gummi haben, handelt es sich in der regel um versandstellenstempel. einige sammler haben die nicht so gern, was aber ansichtssache ist.


    3. * heißt, ungebraucht. das heißt nicht mehr gestempelt, aber z.b. ohne gummi.
    ** heißt postfrisch, laut michel definition, so wie man die marke am postschalter bekommen hat.


    zwischen diesen beiden definitionen gibt es aber interpretationsspielraum, weil einige sammler schon ungestempelte marken mit fingerabdrücken nicht mehr als ** ansehen sondern nur noch als *. was aber meiner meinung nach wieder ansichtssache ist!


    4. die zähnung ist natürlich wichtig! da gibts aber im michel eine erklärung zu, die sagt dir mehr!


    5. ja, es ist als laie mit ein wenig einarbeitung möglich den wert grob einzuschrenken. sicherlich wirst du nicht jeden plattenfehler und jede farbabart entdecken können, aber das können die wenigsten!


    prinzipiell solltes du da mit etwas mut und natürlich freude ran gehen, dann wirst du schon sehen, dass es nicht schwer ist, und spaß machen kann, vorallem dann, wenn man die ersten erfolgserlebnisse hat!

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!


    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

    Einmal editiert, zuletzt von Manowar ()

  • hey,


    erstmal danke für eure antworten :)


    Zitat


    1. preise für gestempelte marken gelten leider nur für perfekt zentrierte stempel! allso mittendrauf, und alles lesbar. keine wellenstempel oder werbestempel oder sowas!


    aber irgendne "formel" oder so, gibts nicht, nach der ich einschätzen kann, um wie viel der wert gemindert ist, wenn der stempel z.b. nur halb drauf ist, oder?


    Zitat


    , wenn man die ersten erfolgserlebnisse hat!


    derzeit (liegt bestimmt noch daran das ich erst seit etwa 2 tagen mich mit briefmarken auseinandersetze) stellt sich mir die frage, wie definiert man solche "erfolgserlebnise". ist es ein erfolg wenn man eine wirklich wertvolle marke bekommt, oder einfach "nur" einen jahrgang komplett hat?! wahrscheinlich denke ich noch zu matrialistisch und sehe nur den geldwert, oder?


    im endefekkt kann man aber sagen, dass man marken der neuzeit mit ner auflage von über 20mio und nur irgendwo nen stempelrest oben inner ecke nicht "verwenden" kann, oder liege ich da auch falsch?


    ich glaub wenn icvh mal wirklich zeit habe, setz ich mich mal hin, und schau mir die marken mal genauer an...
    mfg, Diddy

  • 3. Kann ich so nicht stehen lassen. Definition * ist nur gültig für Ungestempelte Postwertzeigen die mit Falz bzw. Falzresten behaftet sind.


    Ungebrauchte Wertzeichen ohne Gummi haben ein eigenes Zeichen, nämlich (*)

  • Also erstmal muss ich mich manowar anschliesen.


    Das mit dem Wert(Michelwert) sollte man nicht so ernst nehmen,
    Da du für eine Marke die mit 10 micheleuro im Katalog ist, diese wohl kaum bekommen wirst wenn du sie verkaufen möchtest(ebay o.ä.).
    Aber beim Tauschen ist das schon wieder anders , da kannst Du 1:1 Tauschen.


    grüsse
    robert

  • Hallo Manowar


    Du schreibst:


    Zitat

    1. preise für gestempelte marken gelten leider nur für perfekt zentrierte stempel! allso mittendrauf, und alles lesbar. keine wellenstempel oder werbestempel oder sowas!


    Das kann ich auch nicht so stehen lassen. Hier ein Auszug aus meinem Michel:


    ....gestempelte Marken sollten eine saubere und möglichst lesbare Abstempelung aufweisen; allerdings ist zu berücksichtigen, dass es zeit- und ortsbedingte Qualitätsunterschiede der Stempel sowie der Stempelfarbe gibt. So sind zu bestimmten Zeiten und/oder in einigen Gebieten verschwommene, leicht verschmierte Abstempelungen durchaus als vollwertig zu betrachten.


    Für mich gilt: wenn ich den Ort und das Datum des Stempels klar erkennen kann, ist das für mich eine vollwertige Abstempelung. Da nehme ich dann auch den Kat.Wert des Michel's als Grundlage. Das müssen nicht immer Vollstempel sein.


    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

    Einmal editiert, zuletzt von Afredolino ()

  • @rloin, danke dir, du hast natürlich recht!
    Diddy, du siehst, es is nicht alles so einfach, da kann man schonmal was verwechseln!


    also im michel ist auch für stempeln ne liste, was gut und was schlecht ist!


    wenn du nur nach dem wert einer marke geht, ist es in der tat so, dass nur perfekte marken was zählen. ein sammler sieht das vielleicht, anders.


    ich finde z.b., dass vollstempel schön sind, und ich bevorzuge diese auch, ich würde aber nie eine marke wegwerfen, wenn der stempel nur in der ecke ist, die marke aber ansonsten ok ist.


    und wegen dem erfolgsfall, für mich wär beides ein erfolgsfall *g*
    wenn du mal ein paar teure marken oder einen ganzen jahrgang hast, dann kannst du auch schnell auf ebay nachgucken, wie hoch der wirklich handelswert ist! was nützt es einen jahrgang zu haben, der gestempet 50€ wert ist, aber niemand mehr als 10€ zahlt?

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!


    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

  • der michel wird immer nur eine richtung geben können. wenn ich eine marke oder einen beleg für meine sammlung unbedingt haben möchte, dann kaufe ich diese auch zu einem höheren preis (soweit die geldbörse mitspielt), als wie der michel diese ausweist. händler sind da eher auf den michel fixiert. da hört und liest man eher den satz " im michel total unterbewertet".

  • Afredolino,
    du hast natürlich genau wie rolin recht mit seinem einwurf, aber da es sich bei diddy marken zum großteil um neuere brd marken handel(1956.2006) dachte ich, dass das was ich geschrieben habe für den anfang und zum einarbeiten reicht.

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  • ok, allmählich seh ich wirklich, dass briefmarkensammeln doch nicht so einfach ist, wies auf den ersten blick aussieht...klingt aber ja soweit irgendwie schon interessant, weils eben so komplex ist.


    ich glaub ich setz mich gleich/morgen erstmal hin und les mir die ganzen erläuterungen im michel mal durch (wobei ich bestimmt net alles verstehen werde)


    Zitat


    wenn du nur nach dem wert einer marke geht, ist es in der tat so, dass nur perfekte marken was zählen. ein sammler sieht das vielleicht, anders.


    Das würde ja bestätigen das der Erfolg der erhalt einer marke ist....


    ihr merkt bestimmt, mein größtest problem ist einfach im moment, das mir noch ein wenig, sagen wir mal, der "sinn" fehlt. ich hoffe ihr versteht was ich damit sagen will...liegt vllt auch an meinem noch "jungen" alter..immerhin ist briefmarkensammeln ja in meiner altersklasse nicht wirklich populär...aber diese "selbstfindung" schaff ich wahrscheinlich nur wenn ich mich hinsetze und mal sortiere und dabei mal den vermeintlichen "profit" aussen vor lasse...


    mfg, Diddy

  • kleiner einwand diddy, ich bin auch erst 23, sammel aber schon seid gut 15jahren.


    aber du hast schon recht, sammeln ist in jungen jahren glaub ich allgemein nich sooo populär, wenn ich mal irgendwo sage, dass ich briefmarken sammel, werd ich auch meistens blöd angeguckt. das sollte dich nicht davon abschrecken dich mal mit der problematik auseinander zu setzten!

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!


    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

  • Zitat

    Original von Diddy
    ok, allmählich seh ich wirklich, dass briefmarkensammeln doch nicht so einfach ist, wies auf den ersten blick aussieht...klingt aber ja soweit irgendwie schon interessant, weils eben so komplex ist.


    right, die Philatelie wird von allen Leuten völlig unterschätzt.. "man steckt ja nur ein paar Papierchen ins Album". Das interessante ist aber der historische Hintergrund dieser "Papierchen", der teilweise wirklich fast unmöglich herauszufinden ist.


    Zitat

    Original von Diddy
    ihr merkt bestimmt, mein größtest problem ist einfach im moment, das mir noch ein wenig, sagen wir mal, der "sinn" fehlt. ich hoffe ihr versteht was ich damit sagen will...liegt vllt auch an meinem noch "jungen" alter..immerhin ist briefmarkensammeln ja in meiner altersklasse nicht wirklich populär...aber diese "selbstfindung" schaff ich wahrscheinlich nur wenn ich mich hinsetze und mal sortiere und dabei mal den vermeintlichen "profit" aussen vor lasse...


    Briefmarkensammeln hat nun mal das Image von "dem alten Rentner mit Nickelbrille, der in seinem staubigen KämmerchenMarken sortiert". Und ist darum bei jungen Leuten nicht so beliebt. Ich hatte dazu mal eine Umfrage gemacht, und die jungen Leute meinten, sie würden nicht sammeln weil 1. die Briefmarken keinen Trampelschaden machen und 2.man damit keine Frauen anlocken kann...


    Hier nochmal der Link zur Umfrage:


    Aber hier im Philaforum finden sich Menschen aller Altersklassen zusammen, es sind beileibe nicht alles Rentner. Ich zum Beispiel bin 22, studiere Biologie und sammle nebenbei BADEN ;)


    Auf jeden Fall wünsche ich dir noch viel Spass hier und bei deiner Ausübung der Philatelie.

  • Zitat


    kleiner einwand diddy, ich bin auch erst 23, sammel aber schon seid gut 15jahren.


    oookay....und ich dachte bis grade ich wäre mit meinen 19 jahren mit abstand der jüngste...wahrscheinlich mal wieder so nen typisches vorurteil...


    klar, ists bestimmt net immer "leicht" im freundeskreis (plötzlich) mit briefmarkensammeln als hobby anzukommen...aber da müsste man (in dem fall dann ja Ich) drüber stehen ;)
    naja, mal sehen. vllt kann ich mich ja wirklich dafür begeistern. mein erster eindruck ist auf jeden fall schonmal positiv :)


    edit: @ dennis: oh, noch so ein "Junger". ja genau dieses bild, mit dem "mann im keller" hatte ich bis grade auch noch vor augen...

  • Zitat

    Original von Diddy
    im endefekkt kann man aber sagen, dass man marken der neuzeit mit ner auflage von über 20mio und nur irgendwo nen stempelrest oben inner ecke nicht "verwenden" kann, oder liege ich da auch falsch?


    So einfach läßt sich diese Frage, wie du ja schon festgestellt hast, nicht beantworten.


    Grundsätzlich gilt aber für Deutsche Marken ab '55, das sie bis auf wenige Ausnahmen (und einige wenige Marken der letzten Jahre) in materieller Hinsicht praktisch wertlos sind.
    Dabei nicht wertlos im Sinne, das man für sie kein Geld kriegt, sondern in speziellen bei postfrischen Marken der DM Zeit ein massiver Werteverlust in Form dessen, was in Angebot und Nachfrage auf dem Markt gibt.
    Kurz gesagt, bei eBay findest du Lagerhallenweise Briefmarken zu Deutschland aus diesem Zeitraum die deinen Marken entsprechen und daher kaum noch einen Gegenwert haben, weil einfach der Markt diese nicht aufnimmt.


    Dadurch werden die Anforderungen an die Marken z.B. bei Stempelungen (Bund Marken Vollgestempelt, am liebsten natürlich mit einem Berlin Stempel entwertet) seit Jahren immer mehr erhöht, weil man sich diese Qualitätsteigerung endlich leisten kann. Vor 20 Jahren wären die meisten Sammler niemals an das Material in der Qualität und Quantität herangekommen.


    Nachteilig wirkt es sich dann auf Sammlungen wie deine aus, die kaum zu verkaufen sind, und wenn doch, sehr weit vom Einstandspreis entfernt.



    Hier gibt es auch eine gewisse Diskussion unter den Sammler, wobei ich die Position der "entspannten" Sammler einnehme und mir in der Masse egal ist, wie und welcher Stempel darauf ist (bei modernen Marken... andere Zeiten, andere Zwänge ;) ).
    Will ich Stempel sammeln, sammel ich sowieso eher Belege oder Ausschnitte.


    Unabhängig davon, aus jeder Sammung kann man was machen. Es hängt halt davon ab, welche Fragen und Antworten man stellt und findet wenn man sich mit den gezackten Freunden beschäftigt. Je persönlicher und individueller du dieses mit deinen Marken machst, desto mehr hast du davon, und dieses ist eigentlich mit Geld nicht zu bezahlen (einfach mal im Forum umschauen, was hier los ist in Sachen "Alt-Herren"-Hobby ;) ).
    Um mal ein Beispiel zu geben, kannst du dir gerne mal Aspekte meiner Kirchentagssammlung anschauen:
    - Allgemeine Infos mit Artikeln
    - Die schon fertigen Albenseiten und der Sammlungsaufbau.


    Gruss,


    Coki

  • @ Diddy


    Lehn´ Dich einfach ´mal gemütlich zurück und mach´ Dir keinen Streß.


    Wir haben allesamt klein angefangen und die läppischten Sachen nicht gewußt. Die wenigsten hatten Lehrmeister, ausreichend Literatur, oder passendes Vergleichsmaterial. Was Dich aber als Anfänger, von vielen von uns unterscheidet, ist die Tatsache, daß Du nun einfach im Internet stöbern kannst und massig Hinweise zum Markensammeln für Anfänger findest. Schau´ hier, oder in anderen Foren die Beiträge an. Es wiederholen sich die Fragen permanent.


    Bei e-bay (oder sonst wo) findest Du auch günstige Marken und passende Literatur. Ganz ohne Geld geht das Sammeln leider auch nicht, aber am Anfang ist´s eine billige Sache. Sind 100.-- Euro Startkapital für Dich viel? Ich denke es ist verschmerzbar! Dafür bekommst Du ein paar gebrauchte Kataloge, eine Wühlkiste mit 10.000 Marken, gebrauchte gute Alben und vielleicht geht sich auch noch eine Pinzette und eine halbwegs taugliche Lupe aus. Ich bin mir sicher, daß Du diese Sachen innerhalb eines Monats beisammen hast. Du mußt nur schauen. Wenn´s Dir ´mal nicht mehr gefällt, verkaufst Du einfach alles wieder. Der Verlust wird sich in Grenzen halten.


    Die andere Möglichkeit ist, dich bei einem Verein in Deiner Nähe anzumelden. Dort wird Dir sicher auch geholfen. Wobei: Vereine sind schon von sehr, sehr unterschiedlicher Qualität. Mußt einfach ein bisschen gustieren und selber entscheiden, ob´s Dir dort gefällt.


    Wenn Du ´mal einen Katalog in der Hand hast, Deine ersten Marken bestimmen konntest, dann wird´s nicht lange dauern, bis Du "infiziert" bist! Suche Dir nach und nach Dein Lieblingssammelgebiet und besorge Dir stetig bessere Literatur dazu. Der Michel ist ein guter Anfang, aber sicher kein Gott-sei-bei-uns-alles-umfassendes-alles-wissendes-Supernachschlagewerk! Es gibt mehr zu lesen! Gib vorerst keine Klassik-Marken aus der Hand, oder solche, von denen Du zu wenig Ahnung hast. Der Michel erzählt Dir nicht alles! Zeig´s zumindest vorher ein paar Leuten und entscheide dann, was damit passieren soll.


    Denk´ nicht an so ´was wie "günstig kaufen / teuer verkaufen" .... dafür hast Du noch viel zu wenig Erfahrung und auch noch kaum Gelegenheiten. Es können nur die wenigsten Leute von der Philatelie gut leben! Es ist primär ein Hobby!


    Also einfach anfangen, selber Informationen suchen und dann nachfragen. Du wirst Dich wundern, wie weit Du schon in einem Jahr fortgeschritten sein wirst.

  • :psssst: kleiner Einwand zu den Stempeln...gerade bei neueren Bund Marken sind die sauber mittig gestempelte Stempel langweilig und Wertlos für mich da es sich um meistens um Stempel der Versandstelle handelt...Werbestempel und Stempel die den Ort statt des Briefzentrums zeigen sind begehrter, Sonderstempel oder Maschienenstempel mit Einsatz attraktiv und für manche verschmierten Stempel auf gewissen Blumen Marken Dauerserien würde ich mehr geben als den zigtausendsten Vollstempel auf einer MArken die ich in jedem Kiloposten 6000 mal habe z.B. die Leuchttürme als selbstklebende Marken! :D 8)

  • Hallo!


    Eigentlich bin ich kein Stempelsammler. Aber ich sammle gestempelte Briefmarken, und da fließt die Qualität des Stempels mit in die Bewertung der Marke ein.


    Deshalb hier gleich mal ein Bild mit ein paar langweiligen aktuellen Marken und noch langweiligeren Stempeln - oder vielleicht doch nicht...?


    [Blockierte Grafik: http://img404.imageshack.us/img404/3816/bm17kr.th.jpg]


    Die erste Reihe ist tatsächlich Massenware. So etwas findet man in jeder Kiloware. Nichtsdestotrotz sind es qualitativ einwandfreie Marken mit klar bestimmbarem Vollstempel.


    Die zweite Reihe ist schon etwas interessanter. 144er bzw. 145er Marken tragen meistens kreuz- und quer einen Rollenstempel. Für einen sauberem BZ-Stempel muß man schon etwas mehr suchen, besonders bei Zuschlagsmarken. Und die Luftpost-Marke ist auch nicht unbedingt in jeder Kiloware zu finden.


    Schließlich ein paar meiner schöneren Stücke. Ortsstempel auf echt gelaufenen Marken aus der reinen Bedarfspost, und dann auch noch aus "meiner" Region. So etwas wird von Sammlern schon eher gesucht - gebe ich aber nicht her ;-)


    Nächstes Thema wären die Dauermarken. Frühere Ausgaben sind massenweise vorhanden, aber in Zeiten von Labels werden sie deutlich seltener. In der Kiloware die ich bekomme sind die selbstklebenden Sondermarken mindestens genauso häufig wie die Dauerserien.


    [Blockierte Grafik: http://img128.imageshack.us/img128/1154/bm21nu.th.jpg]


    Man sieht es schon an dem Bild: Ein BZ-Stempel paßt gerade so mit allen notwendigen Angaben auf die Marken. Daher sind auch klar bestimmbare Dauerserien nicht unbedingt Massenware, besonders bei den höheren Werten.


    @Nigel: Ein paar davon bekommst du noch in den nächsten Tagen!


    Das alles stammt übrigens aus dem reinen Bedarf und ist "Altpapier", welches man völlig kostenlos bekommen kann...


    Also viel Spaß beim Sammeln!


    Grüße,
    db