Spanien 1827 Brief

  • Hallo Philatelisten !


    Wie es allen so geht, haben ich auch mal in einen Haufen dieser Brief von Spanien nach England gefunden.


    Weil Spanien und überhaupt Vorphilatelie nicht meine Sammelgebiete kreuzten, wäre eine Wertschätzung intressant.


    Eine doppelte A4 Seite, mit M S & F H als Wasserzeichen.
    Einen Brief oder Rechnung in Spanisch datiert FPO DE 6 1827 von Madrid via Bayonne nach London.



    Noch eine Frage.
    Sollte man dieser Brief wieder fallten und verschicken weil die Sendung dann keiner ist.
    Der Käufer kann ja auch bestimmen wie er so ein Brief zugeschickt haben will.


    Lese gerne Euer Kommentare


    Erich

  • hallo philactica,
    bei mir funktioniert dein link für die ansicht nicht. kannst du ihn nochmal senden?
    im forum von ebay deutschland ist ein spanien-kenner (ich möchte hier keinen zu nahe treten). ich weiss nicht, ober er hier auch mitliest. vielleicht können dir auch die sammlerfreunde von folgender seite helfen:Deutscher Altbriefsammler Verein eV.
    ich selbst bin leider kein kenner von altbriefen oder vorphila-belegen. die vorphila-belege die ich habe, mache ich in der regel vorsichtig auf, um den inhalt soweit als möglich zu lesen. nach dem ich die belege gekauft hatte, wurden sie immer gefaltet an mich versandt. zu oft sollte man diese belge aber nicht falten.
    interessant sind wohl immer die taxvermerke auf den belegen. je mehr um so besser. die sind meines erachtens oft schlecht zu enträtseln, da sich die postbeamten keine grosse mühe mit ihrer vermerken gaben. schön ist es auch, wenn das siegel auf der rückseite noch gut erkennbar ist.
    gruss Totalo-Flauti.


  • Hallo Totalo-Flauti,
    Danke Dir für Deine Anwort.
    Es ist mir gewiss daß man nicht mit dem Altpapier zu viel umgehen soll. Zum Glück ist es wirklich in guter Erhaltung.
    Auf dem Siegel wurde eine Waffelpresse gebraucht, schön erkenbar.
    Werde noch heute den Link anders fertigen und anzeigen - nimmt Zeit.
    Gruß
    Erich

  • guten morgen philactica,


    jetzt funkioniert der link. danke.


    so weit ich sehen konnte, geht der brief an die firma huth in london. da existiert meines wissens nach eine große korrespondenz. der brief wird so selten nicht sein. für meine vorphila-belege habe ich im schnitt so zwischen 1,99 EUR bis 15,00 EUR bezahlt. in diesen bereich würde ich den beleg auch sehen. das siegel ist beim öffnen des briefes leider total vernichtet worden. von interesse können hier der stempel ESPAGNE PAR BAYONNE und der ankunftsstempel auf der rückseite des briefes sein.


    leider kann ich dir da nicht viel mehr helfen. am besten du beobachtest für eine kurze zeit auf ebay spanien oder deutschland ähnliche belge. dann bekommst du vielleicht ein gefühl für sowas.


    mit besten grüßen
    Totalo-Flauti.

  • Zitat

    Original von Totalo-Flauti
    so weit ich sehen konnte, geht der brief an die firma huth in london. da existiert meines wissens nach eine große korrespondenz. der brief wird so selten nicht sein. für meine vorphila-belege habe ich im schnitt so zwischen 1,99 EUR bis 15,00 EUR bezahlt. in diesen bereich würde ich den beleg auch sehen. das siegel ist beim öffnen des briefes leider total vernichtet worden. von interesse können hier der stempel ESPAGNE PAR BAYONNE und der ankunftsstempel auf der rückseite des briefes sein.
    mit besten grüßen
    Totalo-Flauti.


    Hallo 'Totalo-Flauti'.
    Danke Dir für die Information. Es stimmt sicherlich daß mehrere solch Briefe in umlauf sind weil es so eine Art von Rrechnung ist zwischen Firmem.
    Die Strecke über BAYONNE kann auch ganz normal sein für diesem Zeitraum, habe aber keine idee.
    Vorphila-belege für €2, ist ein guter Einkauf. Das Papier ist schon mehr wert!
    Mehr als €15 wäre natürlich besser ;) habe ja noch Zeit im falle gleiches auftaucht.


    Gruß
    Erich

  • Die Huth-Briefe sind tatsächlich nicht teuer. Wir reden hier von tausenden Briefen die es von der Firma weltweit gibt.
    Die Firma hatte im 19.Jahrhundert eine weltweite Korrespondenz aufgebaut gehabt und erst in den 1970er (?) Jahren sind die Belege der Firma bei einer Firmenauflösung nach und nach auf dem Markt gekommen. Daher gibt es einfach sehr viel Material von dieser Firma.


    Trotzdem soll es deinen schicken Brief nicht abwerten. In vielen Fällen können postalische Gegebenheiten nur mit diesen Briefen dargestellt werden, weil bis in die 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts leider üblich war, Belege nur wegen den Briefmarken zu vernichten.


    Gruss,


    Coki