Vineta-Provisorium

  • Hallo,

    Vielleich interessant zu folgen wieviel den Erlös für diese Karte sein wird:

    https://www.ebay.de/itm/Deutsc…ksid=p2060353.m1438.l2649

    Diese Karte sieht doch bestimmt aus wie wenigstens filatelistisch inspiriert? Die berühmte halbierte Marke auf eine unterfrankierte Karte und dann noch die schöne besondere Karte vom "Equator-Taufe" ...

    Auf einigen Tage ist es schon von 1 Euro bis fast 3.500 gegangen aber noch 4 Tage zu gehen!

    LG

    Raf.

  • Alle Vineta-Stücke sind philatelistisch inspiriert.


    Es handelt sich nicht um eine unterfrankierte Karte, sondern um eien Drucksache. Als solche portorichtig. Aber wer schickte denn damals Postkarten um die halbe Welt ohne irgend eine Grußnachricht oder Mitteilung wie es ihm geht?


    Diese "Marke" gehört wie so viel anderer gemachter Quatsch längst aus dem Katalog, aber das traut man sich ja nicht, weil man dann "Werte" vernichtet. Das gleiche wie bei Wituland, Mafia, diversen Kolonialhalbierungen ....... Statt ein Ende mit Schrecken für die jetzigen Besitzer, bevorzugt man halt, dass auch weiterhin Sammler, die dem Katalog folgen, für solches Material viel Geld bezahlen.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • Das Vineta-Provisorium ist eine sehr umstrittene Briefmarke, wie man aus zahlreichen Artikeln lesen kann. Sie wurde schon einmal aus den Katalogen verbannt bzw. die Hauptnummer im Katalog wurde gestrichen, aber später wieder aufgenommen. Im folgenden Beitrag wird sie gar als "Machwerk" bezeichnet:


    https://www.klassische-philatelie.ch/pp_dr/dr_vineta.html


    https://de.wikipedia.org/wiki/Vineta-Provisorium


    Gruß kartenhai

  • Heute schon über 5.600 Euro!

    Die Frage ist aber auch warum Prüfer in die Atteste nichts schreiben über die philatelistische Inspiration dieser Stücke?

    Im vorliegenden Attest ist es eher umgekehrt.

    Ich denke auch dass viele Bieter sich nur durch solches Attest sicher fühlen und wie im Artikel von "Klassische Philatelie" beschrieben die meisten Bieter Sammlern sind, bei denen das Volumen der Brieftasche leider in umgekehrtem Verhältnis zum Volumen ihres philatelistischen Fachwissens steht.

  • Ansichtskarte mit dem Vineta-Provisorium brachte fast 11.000,- EUR! :huh:


    Nach einem Bietergefecht endete die von muesli vorgestellte Ansichtskarte mit dem Vineta-Provisorium mit genau 10.927,- EUR. Ein erstaunlicher Preis, obwohl die Halbierung in den letzten Jahren sehr umstritten war, da eine amtliche Erlaubnis der Post zu dieser provisorischen Halbierung fehlte.


    Preissteigernd waren wohl auch der Ersttag im Stempel und die schöne Bildseite mit der Äquatortaufe:


    https://www.ebay.de/itm/Deutsc…id=p2047675.m43663.l10137


    Gruß kartenhai