Ist das Einscannen für Briefarken schädlich?

  • Servus,

    frage mich seit Längerem ob das Einscannen mittels Kopierer oder Tischscanner für die Marken schädlich sein kann, da diese bei einer höheren Auflösung (z.B 1200DPI) ja für eine relativ lange lange Zeit belichtet werden müssen.

    Gerade im Museum für Kommunikation in Berlin, wo man außerdem eine echte Blaue Mauritius bewundern kann,

    werden viele Exponate ja in einem lichtarmen Raum aufbewahrt.

    Kann dies für meine Briefmarken schädlich sein?

    Sie sind ja keinem UV-haltigen Sonnenlicht ausgesetzt.

    l.G Leon.

  • So eine Blaue Mauritus ist ungefähr 150 Jahre alt, sagen wir mal sie liegt 50 Jahre im Museum bei Tageslicht. Das sind bei Tageslicht 50 Jahre mit 365 Tagen, 12 Stunden (ungefähr hell) mit 60 Minuten und 60 Sekunden. Macht also grob:

    50 x 365 x 12 x 60 x 60 = 788 Millionen 400 Tausend Sekunden.

    Sagen wir mal dein Scanner ist extrem langsam und braucht für die ca. 1,5cm 10 Sekunden, dann müsste die Lichtquelle immernoch 78 millionenfach stärker sein als im Museum!


    Sprich, die Marke verweilt viel zu kurz unter dem Licht um geschädigt zu werden, wenn du natürlich vorhast die selbe Marke millionenfach zu scannen, was dich wohl lebenslang beschäftigen würde, dann würde ich vielleicht schon von einer Schädigung ausgehen.

  • Servus linos203,

    hätte ich jetzt zwar nicht erwähnen sollen aber um eine solche Marke soll es gehen ^^

    Mein Scanner schafft die 1,5cm bei einer Auflösung von 1600DPI sicher in sechs Sekunden, das Bild wird nicht Skaliert und als .tif gespeichert.

    Danke für deine Hilfe!

    l.G Leon.

  • Größtenteils ist es aber tatsächlich UV-A- und UV-B- sowie IR-Strahlung die viele Farben ausbleichen lässt. Auch elektrisches Licht kann schädigen. Aber ist tatsächlich die Dauer. Denn immerhin werden Marken vom Prüfer ja auch unter UV-Licht gehalten und auch kostbare Bilder mit selbigen plus Röntgen geprüft. Zumindest ist es bei Bildern so. Ich denke das kann man auf Briefmarken übertragen.

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  • Hallo,


    ich finde die Frage des Themenstarters äußerst interessant.


    Salopp würde ich sagen das es der Briefmarke nicht gut tut, wenn man sie scannt. Bis jedoch sichtbare (messbare) Schäden durch das "Licht"auftreten muss man aber wohl wirklich bis zum Jüngsten Gericht scannen ;-)

    Vielmehr würde ich mir eher Sorgen machen durch die Handhabung der Marke. Irgendwie muss sie ja auf den Scanner gelegt und evtl ausgerichtet werden. Jedes unnötige berühren schadet einer Mauritius o.ä.


    Gruß

  • MS Sammler  :)


    habe mal aufs Datum geschaut, halt wegen 1. April oder so. Ich halte das Thema für eine Schattendiskussion. Wenn die Theorie des Lichtes stimmen würde, dann müsste man den Umschlag , für den die Marke gedacht ist nach dem Freimachen nochmals einpacken. Man dürfte die Marke auch nicht im Hellen in den Postkasten werfen und die Post den Brief auch damit arbeiten und noch nen Stempel draufschmettern. Klar alle fassen Marken mit weißen Handschuhen an, stapeln keine Alben mit Kunststoffstreifen und überhaupt Hawid, da kann die Marke ja nicht atmen und, und und. Ach und nicht die Hobbysammler zu vergessen, die ihre Alben selber drucken. Mit was? Na mit Tinte ... schon mal Bücher gesehen die so erstellt wurden und gefühlte 10 Jahre alt sind?


    Sicher wer ne blaue hat und die noch scannt ... seltener Fall oder man könnte auch ne Kamera nehmen, wie im Museum ohne Blitzlicht.


    Also nimm mir meinen Beitrag nicht krumm, aber ich finde das Thema hat wirklich was.


    viele Grüße

    labarnas