Eure Meinung ist gefragt

  • Hallo Leute
    nun ich habe diesen Brief mit dem vom Verkäufer geäußerten Verdacht
    das die Marke wahrscheinlich nachträglich aufgebracht wurde gekauft.
    bei näherem betrachten habe ich an dieser Aussage meine Zweifel.
    Gründe:1. am Briefpapier hinter der Marke ist nicht die geringste Spur
    eines Stempelabschlages,2.das S von SCH passt genau ,auch die Stempeltype(Buchstaben), das der Brief am 25.März 1853
    geschrieben wurde , das Datum steht am Briefkopf im Scan nicht sichtbar.und am 24.März abgestempelt wurde ist schon recht seltsam
    auch der nicht gerade verlaufende Stempelabschlag ist mir nicht geheuer.
    der Brief ist an den Gemeinderat in Neustadtl,ohne Ankunftsstempel
    Eure Meinung dazu ist gefragt

  • Was ich dem Scan entnehmen kann ist die Tatsache, daß die Marke doch zum Brief gehört.


    Das leichte Schrümpfen des Papiers rings um die Marke ist eine zeitgenossiche Wirkung des damals verwendeten Gummis.


    Die Stempelform so gesehen ist eine, die sich nach mehrmaligem Gebrauch abbiegen wurde, hängt naturlich von der Art der Herstellung ab. Herstellung von Stempeln ist zu jener Zeit noch an dem Anfang.


    So mein Senf dazu beigetragen.


    mfG


    Nigel

  • Hallo Erich,


    ich teile deine Zweifel. Es ist zwar möglicherweise der gleiche Stempel. Schaue ich mir jedoch die Ausrichtung der Buchstaben auf der Marke, als auch auf dem Brief an, so sieht man, dass der obere Teil immer genau über dem unteren Teil ist. Mit der Ausnahme des "S" bei dem es nicht so ist. Ausserdem vermisse ich den Abdruck des mittleren Bogen des "S" auf dem Umschlag.


    Weiteres Indiz ist dass der Stempel bis zu eben jenem "S" gerade verläuft und dann dort einknickt um danach wieder gerade weiter zu verlaufen.


    Dann noch dass der Brief einen Tag bevor er geschrieben wurde schon abgestempelt wurde.


    Zurück in die Zukunft V mit Michael J. Fox now playing in Austria ;)


    Für mich eine Fälschung!

  • Der recht deutliche Knick des Stempels auf der Marke und die unterschiedliche Stempelklarheit ist für mich ein 99%iges Indiz, dass es sich um eine Fälschung handelt.


    Tut mir leid, ist aber wahrscheinlich so :)

  • braucht keinem leid zutun ;-) derVK hatt ja darauf hingewiesen.
    und für 9 € Kaufpreis kann man ja ein super Briefstück daraus machen die Marke ist 1A,oder der Brief wandert in die Fälschungssammlung ,die ich allerdings erst anfangen müsste ggg
    danke jedenfalls für Eure Antworten
    erich

  • Nur mal so'ne Idee: Es sieht so aus als wäre die Marke zum Aufkleben ziemlich heftig angefeuchtet worden (daher wahrscheinlich auch das Schrumpfen des Briefpapier aussen rum). Kann es nicht sein das die Marke, wenn nach dem Aufkleben gleich gestempelt wurde, kurz nach dem Stempeln noch verrutscht ist (wodurch auch immer)?

    Gebiete: Komplette Bögen Bund (bis Nr. 1753), Berlin, Saarland (ab Nr. 379), DDR (inkl. Beitrags- und Spendenmarken), Weihnachtssiegelmarken/Tuberkulosemarken - BogenWiki - Literaturliste

  • Nimms leicht: eine gute Fälschung, die die Phantasie anregt ist ja auch was! Hat der Händler noch mehr davon?


    Kannst du außerdem jedem zeigen und raten lassen!


    Aber Datum, Frankatur, der Stempelabdruck-Knick und eigentlich auch, dass das Briefpapier unter der Marke eine Falte aufweist, sind Indizien, dass da etwas getrickst wurde


    bye
    wien13

  • ich kann mich nicht dem Eindruck verwehren, das der Stempel auf dem Brief nachträglich angesetzt wurde und zwar etwas schief.


    grüsse
    So

    Verstehen heißt verstehen wollen.

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