Sonder,- und Ortswerbestempel im Deutschen Reich

  • Schöner Ortswerbestempel aus Glahütte (Sachsen) mit Uhrenmotiv und der Inschrift "Feinmechanik Uhren, Rechenmaschinen"


    abgeschlagen am 9.1.1935

    Das ist einer meiner Lieblingsstempel. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen: Sowohl mit feststehendem Pfeil, als auch mit "beweglichem" Pfeil, das heißt die Uhrzeit wurde tatsächlich auf dem Zifferblatt eingestellt bei der Stempelung.


    Ich zeige ihn hier mal mit verschiedenen Uhrzeit-Einstellungen.



    Man sieht bei genauer Betrachtung, dass sich die Stempel teilweise unterscheiden. 24- Stunden-Skala (für Nachmittag/Abend) ist deutlich häufiger als die 12-Stunden-Skala. Unter den Nazis wurde dann auch die Schriftart (und die Ortsbezeichnung) verändert.



    Gruß,

    Christoph

  • Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen: Sowohl mit feststehendem Pfeil, als auch mit "beweglichem" Pfeil, das heißt die Uhrzeit wurde tatsächlich auf dem Zifferblatt eingestellt bei der Stempelung.

    Der erste Stempel dieser Art hatte sogar ein Uhrwerk eingebaut. So berichtete ein Sammler in einem Fachvortrag beim Briefmarkentreff in Vahrenwald Ende März diesen Jahres.

  • Sehr schön. So etwas kannte ich auch noch nicht. Vielen Dank für die Erklärung.


    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;


    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (insbesondere Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR
    und Neu: Dt. Kolonien / DSWA (gestempelt)


    dazu noch alles aus Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940