Crypto-Briefmarke

  • Und schon wieder wird mit dieser Ausgabe wild herumspekuliert, meist mit irrationalen Preisen, auch für Einzelmarken:


    https://www.ebay.de/itm/184900…ea31ae:g:0osAAOSwPk5g0fet


    Den roten Wal, der knapp 10,- EUR gekostet hat, haben die Bieter (bis jetzt 34 an der Zahl) bereits bis auf 589,- EUR hinaufgesteigert, und noch ist über 1 Tag bis Auktionsende: :kapieren:


    https://www.ebay.de/itm/164926…642cf2:g:LOIAAOSw5f9g0vQP


    Bin gespannt, wann die erste Bitcoin-Briefmarke erscheint, die dann für 60.000,- EUR im Angebot steht! Briefmarken-Ausgaben zum Abgewöhnen. Ob die Schweiz wohl auch mal Crypto-Marken herausgibt?


    Gruß kartenhai

  • Auch der Briefmarken-Handel mischt munter mit bei den Crypto-Briefmarken


    Auch ein großes deutsches Briefmarken-Versandhaus bietet diverse Crypto-Marken zu saftigen Preisen an, darunter auch Länder, von denen ich noch nichts derartiges gehört habe, z. B. Kroatien. Die Firma wirbt mit "sagenhaften Wertsteigerungen". Ob auf diesen Crypto-Zug wohl noch mehr Länder mit aufspringen? Bei den teuren Nominalen läßt sich für die Post wohl viel verdienen?


    https://www.briefmarken-sieger.de/briefmarken/crypto/


    Gruß kartenhai



  • Wikipedia-Eintrag über Crypto-Marken aus Österreich


    Die Blockchain-Marke hat es auch geschafft, in Wikipedia aufgenommen zu werden:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Crypto_Stamp


    Interessant darin folgende Kritik:


    Die roten Briefmarken wurden Ende Juni 2019 unter Sammlern für mehrere 100 bis 10.000 Euro gehandelt.[6] Helmut Kogler, Präsident vom Verband Österreichischer Philatelistenvereine hält diese hohen Preise für nicht gerechtfertigt.[6] Tom Sperlich bezeichnete die Marke in einem Artikel von Heise online als „weitreichende PR-Aktion“ der Österreichischen Post.[1] Michael Leitner schrieb für Futurezone, das Konzept erinnere stark an Panini-Sticker und Sammelkartenspiele, da man beim Kauf nicht sehe, welche Farbvariante man erhält.


    Gruß kartenhai

  • Im Augustheft komplettiert und korrigiert Michel die Katalogisierung der bisher vier österreichischen Ausgaben mit Kryptowährung (der MOK ist heute noch nicht auf dem richtigen Stand).

    Es sind dies :

    I : 3470

    II : 3537-3540 im Block 113

    III : 3546 (mit Goldbarren, daher Katalogwert kursiv 1.200 €)

    IV : 3591 im Block 122

  • Hallo zusammen...

    sorry dass ich diesen alten Beitrag nochmal rauskam, aber ich wollte auch kurz meinen Senf dazu geben. ;-)


    Ich habe mir damals bei der Crypto Stamp 1.0 15 Stück bestellt, allerdings nicht als Briefmarkensammler, sondern als Krypto-Enthusiast. Bin von diesem Thema seit Anfang 2017 begeistert und fand es eine tolle Idee die beiden Themen zu verbinden.


    Ich hatte auch Glück und es war eine "rote" dabei. Als ich dann die Preise sah, hab ich lange überlegt ob ich sie verkaufen soll. Als Sammler gibt man ja ungern was her, was zu Sammlung passt. Aber nach einem gutem Jahr hab ich mich dann doch entschieden mich davon zu trennen (für einen, in meinen Augen völlig überzogenen Preis) und damit akzeptiert dass in meiner Österreich-Sammlung vermutlich eine Lücke bleiben wird.


    Ich hab auch bei der 2.0. und 3.0. welche bestellt......aber das ganze hat m.E. nichts mit Philatelie zu tun. Eigentlich sind es nichts anderes als Brieflose, bei denen man auf den Hauptgewinn hofft. Postalischen Wert haben die keinen mehr. Die erste war ja noch als Paketporto gedacht und meines Wissens sogar als portogerechte EF zu verwenden gewesen. Danach hat man einfach den Preis (und somit den Gewinn) erhöht.

    Im Prinzip hätten es auch Krypto-Telefonkarten oder Krypto-Klopapierrollen sein können....das hat niemanden interessiert. Ich glaube auch nicht dass es die Philatelisten waren, die diese utopischen Preise bezahlt haben.


    Aus der Sicht der Post sehr lukrativ, da für das eingenommene Entgelt niemals eine Leistung erbracht werden muss.


    Aus Sammlersicht würde ich sagen, dass das eher an die Golfstaaten der 70er und 80er Jahre erinnert.


    So....das war mein Senf zu diesem Thema :-)


    Viele Grüße

    Thomas

  • Ich wurde vor nicht allzu langer Zeit mit diesem Beleg überrascht, der Inhalt war sehnlichst erwartet worden (für die neue Österreich-Sammlung) - was mich aber rund um die Diskussionen der Crypto-Marken dann verwundert hatte war die Frankatur des Absenders - die WAL-Marke die übrigens "Grün" ist.


    Hätte nicht gedacht dass diese Marken auch wirklich verwendet werden.

    VG
    p4e

  • Hätte nicht gedacht dass diese Marken auch wirklich verwendet werden.

    Evtl. war dem Absender der Kryptoteil wichtiger.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  bzw.  "USA- Fiskalaugaben" jeglicher Art zum Kauf.

    Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • Da siehste Martin !


    Es gibt sie doch noch, die, der Frankatur entsprechenden Verwendung :evil:

    es wird dir zwar wahrscheinlich niemand die praktische Verwendung glauben,


    aber


    die Zweifler werden ewig sein ;)


    schätze dich glücklich trotzdem dessen Besitzer zu sein


    aber ansonst


    die Vorgänger sehen es wohl richtig


    denkt nur an die Schweizer Ausgaben


    lG Hannes