Lieblingsbelege VGO/VGW

  • Hallo Josch, die maximale Dateigröße darf 1MB nicht überschreiten. Da muss man meistens eigene gespeicherte Bilder bearbeiten sprich verkleinern.


    Die Option "Hochladen" hast du doch bestimmt schon gefunden, oder?

  • Hallo Josch,


    schön, dass Du dieses Thema gestartet hast :-)

    Ich finde diese Belege dermaßen toll und einmalig, dass ich Dir in diesem Fall mal gerne die Mühe abnehme und die Abbildungen hier für alle sichtbar einfüge:


    Gerne mehr davon! Und hilfreiche Erläuterungen, bspw. zur Datapost, so wie Du sie mir schon per PN geschickt hast. Denn ich denke mal, die wenigsten Leser hier kennen diese besondere Versendungsform. Ich füge deshalb mal Deine Infos hier ein:


    DATA - Post bis 500 g mit Eilzustellung und dem Vermerk " Bote bezahlt".

    Berlin-Lichtenberg 28.06.1991 nach Potsdam (Eingangstempel Rückseitig 29.06.1991.Gebühren: DATA - Post Inland bis 500 g = 40,00 DM + Eilzustellung = 5,00 DM. Gesamtgebühr: 45,00 DM.Frankiert mit 9 x 3352, meist wurden die Eilzustellungsgebühren bar bezahlt und auf dem Einlieferungsschein vermerkt.

    Bei den R - Zettel wurde das R abgeschnitten und die Zahlen als Einlieferungsnummern verwendet.

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    Mit Inkrafttreten der neuen Postgebühren am 01.07.1990 wurde der EMS/Datapost - Betrieb zwischen der DDR und der BRD durch die Datapost-Inland abgelöst bzw. als Ablösung des ZKD eingeführt.

    Die am häufigsten Portostufen: 40,00 DM (unregelmäßige Einlieferung - nach Bedarf) bis 500 g.

    über 500 g - 1 kg: 70,00 DM.

    Ausland (bisher nur Frankreich bekannt) bis 1 kg: 135,00 DM.

    Es gibt eine reihe von weitern Portostufen - die aber mit den Marken DDR 3344 - 3352 nicht zu belegen sind. (Mir wenigstens nicht bekannt).

    Wobei ich mit am häufigsten die 40,00 DM Frankatur meine. So ca. 30 - 40 Stck, etwa.

    Die 45,00 DM etwa die hälfte, die 135,00 DM vielleicht 6 -7 Stck.

    Bekannt sind mir 4.

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    Viele Grüße,

    Christoph

  • Kruschel 1629.pdf

    Überweisungstelegramm zu einer telegrafischen Postanweisung über 10.000.- DM.

    Aufgabe: Poststelle Torgelow beim Postamt Heinrichswalde, 10.07.1990, 10.30 Uhr. Übermittelt. 10.52 Uhr an das Postamt Zeulenroda. Im Gegensatz zur Postanweisung (Höchstbetrag 1.000.-DM) waren telegraphische Postanweisungen im Höchstbetrag unbegrenzt zulässig.

    Gebühren: bis 1.000.- DM = 7,20 DM, je weitere 1.000.- DM oder Teile davon: 6,00.- DM =

    (9 x 6.- = 54.-DM) plus die Gebühr für das Telegramm: 6,00.- DM, Gesamtgebühr: 67,20 DM.

    Grüße Josch

  • Hallo Christoph 1,

    nochmals dank. Bei mir kommt nach dem Hochladen nur die Möglichkeit :"ALLE EINFÜGEN" - oder "In Text einfügen" , kein "ORIGINAL" einfügen.

    Was mach ich falsch ??

    Grüße Josch

    Hallo Josch,

    es darf halt keine pdf-Datei sein. Das Dateiformat wird nicht akzeptiert.

    Viele Grüße,

    Christoph

  • Hier geht's um Geklebte Papierbahnen mit den DDR Marken - Michel 3345 + 3346.

    Geklebte Papierbahnen entstehen durch Ausbesserungen/Einrissen oder Aneinanderkleben von

    2 Papierbahnen vor dem Druck im Rotationsverfahren.

    Der gelbe Klebestreifen wurde vom Papierhersteller angebracht und in der Wertpapier-Druckerei

    überdruckt und gezähnt.

    Grüße Josch

  • Wertsackanhänger für ein Wirtschaftspäckchen im VGO (Verkehrsgebiet Ost).

    Oben: Vorderansicht eines Wertsackanhängers an die Kreissparkasse in Hagenow vom 19.10.90.

    Unten: Rückseite - mit 3,50 DM frankierter Wertsackanhänger mit Original Plombe.

    Poststempel: ZARRENTIN 25.10.90 Hier wurden scheinbar Akten oder ähnliches als Wirtschaftspäckchen versendet.

    Eindruck auf der Plombe: Vorderseite = 11 Rückseite: SP Wer kann mir mehr über die Wertsackanhänger und oder Eindruck auf der Plombe mitteilen.

    Grüße Josch

  • Wirtschaftspäckchen, Höchstgewicht bis 2 kg = Gebühr 3,50 DM. Versendeform gab es nur im VGO.

    Aufgabe: Berlin 11.06.91. Wirtschaftspäckchen: 3,50 DM und Eilzustellung: 5,00 DM (ab 01.04.91) nach Berlin-Lichtenberg. Ankunftstempel 13.06.91. Frankiert mit 17 x (3346) 0,50 DM = 8,50 DM.

    Grüße Josch

  • Zum Beleg 70,00 DM Frankatur.

    DAs ist keine DATA-Post sondern wie man sieht, natürlich ein Wertbrief Innerhalb des VGO versendet.

    BERLIN-SCHÖNEFELD FLUGHAFEN, 17.09.90. Wertangabe über 66.871.- DM.

    Gebühren: Brief bis 50 g = 1,00 DM, Wertgebühr bis 500 DM: 2,50 DM, je weitere 500.- DM: 0,50 DM =

    (133 x 0,50 DM) = 66,50 DM. Gesamtgebühr: 70,00 DM.

    Grüße Josch

  • Telegramm Ausland (Europa

    Gewöhnliches

    Telegramm

    Dringendes

    Telegramm

    Wortgebühr: Mindestens 7 Wörter 0,80 DM 1,60 DM
    Telegramm Ausland Außereuropa

    Gewöhnliches

    Telegramm

    Dringendes

    Telegramm

    Wortgebühr: Mindestens 7 Wörter 1,40 DM 2,8o DM

    Ausland Telegramm aus dem VGO in die USA.

    Berlin Schönefeld Flughafen, 16.08.90. Gewöhnliches Auslandtelegramm (Außereuropa) mit 16/15

    Wörter (davon 15 Wörter in Überlänge) Gebühren: 16 Wörter zu 1,40 DM = 22,40 DM.

    Suche noch einige Destinationen .

    Grüße Josch

  • Hier zeige ich die Möglichkeiten einer 10 Pf Frankatur der DDR Michel Nr. 3344.

    Postsache Ausland/Europa. Brief gebührenfrei, Luftpostgebühr bis 20 g: 10 Pf. Blindensendung Ausland/Europa, Brief gebührenfrei, Luftpostgebühr bis 20 g: 10 Pf.

    Briefportogebühren bar bezahlt "Taxe percue", Luftpostgebühr Ausland/Europa bis 20 g: 10 Pf

    Postsache - Gebührenfreie Mitteilung über einen Telefonanschluß in die Schweiz: 10 Pf Luftpostgebühr.


    Luftpost-Einschreiben-Rückschein aus den Niederlanden nach Berlin (Ost). Rücksendung des Rückscheins per Luftpost.

    Grüße Josch

  • Hallo Josch,


    wieder sehr schöne und seltene Belege. Besonders aufgefallen ist mir der Poststempel bei dem Beleg von Berlin nach Paris: BERLIN ZVA / 1004 / b. Das ist der Tagesstempel des Zeitungsvertriebsamtes beim Postamt Berlin-Mitte. Der ist alles andere als häufig. Toll!


    sehr interessant finde ich auch die Mitteilungskarte mit der Telefonnummer aus Johanngeorgenstadt. Denn da ist die Vorwahl 0337 angegeben. Der Ort Johanngeorgenstadt hat allerdings heute die Vorwahl 03773. Die Vorwahl 0337 galt bit 1992, allerdings nur im ostdeutschen Telefonnetz. Unter dieser Nummer konnte also der Empfänger der Karte aus der Schweiz den Teilnehmer zu keinem Zeitpunkt erreichen. Aus Westdeutschland sowie aus dem Ausland musste man damals die Vorwahl 0037 wählen, also in diesem Fall 0037337. Und mit viel Glück hat man nach vielleicht 30 Versuchen dann auch eine Verbindung bekommen...


    Gerne mehr Belege aus dieser Zeit wünscht sich dankend


    Christoph

  • Hallo Christoph 1,

    danke für die weitergehende Info über den Stempel: BERLIN ZVA / 1004 / b.

    War mir so nicht bekannt.

    Auch die Auskunft über die Vorwahl von Johanngeorgenstadt - das man die Vorwahl nur im VGO Bereich nutzen konnte war mir neu. Bin halt ein Wessi.;)

    Man lernt nie aus.:)

    Grüße und nochmals DANK

    Josch