Adlerausgabe Michel Nr. 44

  • Hallo Forumsfreunde der Adlerausgaben -


    Sortiere an und ab meine Wühl-Kistenbestände, finde diese BM ganz interessant - .

    Bei genauer Betrachtung kommen einige Plattenfehler ? zum Vorschein - was würdet ihr dazu sagen :verwirrt: - .


    PGZT

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    Mit 90% aller Menschen nicht übereinzustimmen,
    ist eines der wichtigsten Anzeichen für geistige Gesundheit - .

  • Werter erron -


    Ab hier bin ich nicht mehr deiner Meinung bzw. Einschätzung .

    Auf den BM Nr. 43 und 44 sind zahlreiche Plattenfehler zu verzeichnen/finden .


    im Michel Deutschland-Spezial ist darüber folgendes zu lesen :


    Plattenfehler -

    Bei MiNr. 31-52 gibt es eine große Anzahl von Plattenfehlern, deren vollständige Erfassung

    den Rahmen auch eines Spezial-Kataloges sprengen würde .

    Katalogisiert sind nur eine Auswahl der deutlichsten und beliebtesten Plattenfehler in der

    jeweils billigsten Sorte !


    Nur wer legt die beliebtesten und deutlichsten PF fest :stutzig:?

    Meine hier gezeigten PF auf 43-44 , sind für mich persönlich äußerst beliebt und deutlich :lachen: !!


    PGZT

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    Mit 90% aller Menschen nicht übereinzustimmen,
    ist eines der wichtigsten Anzeichen für geistige Gesundheit - .

  • @Zähnetigger,

    wenn du schon in dem Mi.Spezial über die PF von Nr 31 bis Nr 52 was gelesen hast, dann lese auch den weiter oben stehenden Satz im Michel über den Schutz vor Wiederverwendung der Marken aus der Pfennig-Serie.

    "Zum Schutz vor Wiederverwendung wurden Teilauflagen von MiNr. 39-44 auf gestrichenen sehr wasserempfindlichen Papier gedruckt. Stücke mit beschädigtem Markenbild (abgelöste Farbe) sind minderwertig bis wertlos."


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    In der Generalverfügung des Reichspostministeriums Nr. 40050 vom 23.12.1879 wurde verfügt:


    ..........."daß die von der Reichsdruckerei zu liefernden Freimarken so hergestellt werden, dass jeder Versuch einer Entfernung der Entwertungszeichen (Stempelabschläge) auch der Farbendruck in auffälliger Weise angreift"............

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    Ab der Markenausgabe Pfennig ( Nr 39 bis Nr 44) im Jahre 1880 wurden dann auf die Papierbahnen zeitweise vor dem Markenbilddruck mitteles Pinsel oder mit anderen Möglichkeiten verschiedene Chemikalien auf die Papierbahnen aufgebracht, um die Wiederverwendung der Marken nach der Entfernung der schwarzen Stempelfarbe zu erschweren.

    Solche Marken mit zerstörtem Markenbild sind wertlos.

    Ab der Ausgabe der Markenserie Krone & Adler (Nr 45 bis Nr 52) im Jahre 1889 wurde die Methode nicht mehr verwendet.

    Aber es gibt bei dieser Markenserie bei den Frühauflagen noch einzelne Marken mit diesem Schutzaufdruck.


    Aber jeder Mensch kann ja was sammeln, was er will.


    mfg


    erron

  • erron


    Die hier gezeigten 2 BM DR Nr. 44 haben kein verwischtes Markenbild, was ja typisch für

    " Behandelte " ja ist - .

    Die zu sehenden Plattenfehler/Ungereimtheiten - ob nun von Plattenverschleiß

    oder Plattenretuschierung etc.hervor gerufen - haben ja nichts mit deinen Erklärungsversuchen

    wohl zu tun - .

    Nur schon allein die Darstellung der Ziffer 5 ist zu beachten - .


    PGZT

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