Brief von KZ 1944

  • Kopie von www. heimkehrerpost.de


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    Nach dem Handwörterbuch des Postwesens, Zweite, völlig überarbeitete Auflage von 1953 Frankfurt/Main Herausgegeben vom Bundes-Ministerium für das Post- und Fernmeldewesen


    Kriegsgefangenensendungen werden im Weltpostverkehr gebührenfrei befördert. Die Gebührenfreiheit bezieht sich auf Briefsendungen, Pakete und Wertsendungen sowie auf Briefsendungen; jedoch sind Postaufträge und Nachnahmesendungen von der Gebührenfreiheit ausgeschlossen.


    Die Gebührenfreiheit der Kriegsgefangenensendungen ist zuerst vom Postkongreß in Rom (1906) beschlossen worden, der damit einem Beschluß der ersten Haager Friedenskonferenz (1899) gefolgt ist, dem die Absicht zugrunde lag, das ohnehin beklagenswerte Los der Kriegsgefangenen durch weitestgehende Erleichterung ihres Verkehrs mit der Heimat soviel wie möglich zu lindern. Die späteren Postkongresse haben die Gebührenfreiheit in Übereinstimmung mit den Beschlüssen der zweiten Haager Friedenskonferenz (1907) aufrechterhalten.


    Die Gebührenfreiheit bezieht sich auf Sendungen, die an Kriegsgefangene gerichtet sind oder von ihnen herrühren. Sendungen der in einem neutralen Lande aufgenommenen und untergebrachten Kriegführenden (Sendungen der Internierten) werden in gleicher Weise wie Kriegsgefangenensendungen gebührenfrei befördert.

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    http://www.heimkehrerpost.de/30201.html