Kiloware wie sortieren

  • Hallo zusammen.

    habe eine Frage zum sortieren der Kiloware(DDR) habt ihr ein bestimmtes System wie ihr vorgeht?

    Ich nehme eine Handvoll Marken sortiere diese dann suche ich die Michelnr. und stecke diese ins Album.

    Wenn ich die nächsten Marken sortiere sind auch viele der ersten Marken wieder dabei. Diese Art zu sortieren dauert ewig.


    Habt ihr vielleicht einpaar Tips wie man es anderst machen könnte.

    Über Tip`s würde ich mich sehr freuen.


    Gruß Ronald

  • Hallo Mech,


    ich nehme Behälter (Boxen ! Schüsseln ) klebe Jahreszahlen

    darauf 1990,1991,1992 u.s.w . Stelle diese der Reihe nach vor mir auf den Tisch . Nun eine Handvoll Marken und nach Jahr

    in die passende Box legen . Wenn ich alle Marken aufgeteilt

    habe ,beginne ich mit der ältesten Box ,lege gleiche auf gleiche Marken . Nun kann ich mit untersuchen (PF ,Beschädigungen ) anfangen . Die guten ins Album ,Tauschmarken stecke ich ins Doubletten Album der Rest in eine Gr. Box , fertig . Mit dieser Reihenfolge komme ich immer gut zurecht . Viel Spaß dabei . Ach sollten Fragen

    auftauchen erledige ich das auch gleich .


    Lg winnir

    Winnir

    Suche Tauschpartner für Polnische Briefmarken.


    Lg winnir

  • Hallo Ronald,


    Du meinst wegen der Jahreszahlen direkt auf den Marken, die erst ab Ende der 1970er Jahre aufgedruckt wurden? Dieses Problem erledigt sich recht bald von selbst. Du wirst schnell im Kopf haben, welche Marke ungefähr in welchen Jahrgang gehört. Du kannst ja zunächst auch nur grob vorsortieren und dann in einem weiteren Durchlauf (mithilfe des daneben liegenden Katalogs) die Feinsortierung vornehmen. So habe ich es früher immer gemacht: eine Kiste für jedes Jahrzehnt. Und dann kommt die Feinsortierung. (heute sortiere ich nicht mehr nach Jahrgängen oder Michel-Nummern, sondern nur noch nach Stempeln).


    Oder gibt es einen anderen Grund, warum das erst ab Jahrgang 1978 funktioniert?


    Gruß

    Christoph

  • Hallo Ronald,

    ich mußte die Erfahrung machen, daß bei Mengen wie Kiloware nur eines hilft:

    1. Alles grob sortieren z.B. nach Marken-Bildern wie Köpfe, Nummern, Darstellungen, Kunst usw.

    2. die aus 1. entstandenen Teil-Mengen jeweils nach Nennwert sortieren

    3. Mit Katalog arbeiten - damit findet man gut auch Serien, die zerrissen sind in den Teil-Mengen.

    Hierbei auch auf Jahresangaben auf der Marke oder im Stempel achten, aber sich nicht auf

    Stempeldaten verlassen. Manche Marken liegen viele Jahre rum bis sie verbraucht werden, dann meist kurz bevor sie ungültig werden.


    Viel Spaß wünscht

    Heinrich


    PS: Ich muß in nächster Zeit 1 1/2 Kilo sortieren, aber nicht Briefmarken, sondern Freistempel.

    Da sortiere ich natürlich anders.

  • @Mech3, Kiloware, was verstehst Du darunter? Abgetaute Marken, lose in Tüten, in Briefumschlägen, Schachteln, die sortiert werden sollen? Oder Markenausschnitte?


    Vorab: Ein Album ist da nicht tauglich. Ich verwende Donaublätter von Schaubeck. Habe da mittlerweile einen guten Berg an Altbeständen. Das sind einzelne Seiten, die kann man auch umsortieren. Heute Donaublätter sind für mich extrem teuer. Derzeit nur in II. Wahl beim Hersteller.


    Einsteckkarten wären in der Kombination mit den von Winnir genannten Boxen wohl die bessere Methode. Denn die sind gut nachzustecken und einen Beschriftung geht ja auch über ein Blättchen, welches man wie die Marken einschiebt.


    Grüße

    labarnas

  • Hallo Ronald,


    ich arbeite ähnlich wie Heinrich, nach Themengruppen.


    also z. B. Sport - Gebäude - Politik ( Jahrestage, SED, FDJ, politische Anlässe, etc ) - Blumen -

    Tiere - Messe - Verkehr/Transport - Kunst ( Gemälde, Trachten, Stickereien, Skulpturen ), - sonstiges


    Die vorsortierten Marken nach Sätzen zusammenfassen ( z.B. Flugzeuge, Blumen, Kakteen ) und ungefähr nach Jahr gruppenweise in ein altes Steckalbum ( nach o und ** getrennt ) stecken.


    Bei Jahrgängen mit Jahreszahl gibt es ja keine Probleme, die Jahrgänge ohne JZ findet man im Katalog indem man vorne anfängt, den Katalog durchblättert und nach allen Messemarken sucht ( pro Jahr gab es Frühjahr- und Herbstmesse, also mindestens 2 Marken )

    Bei den Messemarken ist sogar das Jahr im Markenbild angegeben, ähnlich bei Sport, wo ja z.B.

    Olympische Spiele 1956 steht.


    Im Laufe der Zeit bekommst Du auch ein Gefühl für die Jahrgänge, denn Du blätterst den Katalog ja mehrmals durch.


    Gruß von

    Wolle

  • Hallo Wolle,


    das mit dem grob sortieren bin ich gerade dabei geht auch gut,

    muß die Marken aber in Brifumschläge lagern:)da ich keine alten Alben besitze.

    Mit den Messemarken ist auch klar steht immer das Jahr drauf und kann man schnell aussortieren.


    Gruß Ronald

  • Hallo zusammen.

    habe eine Frage zum sortieren der Kiloware(DDR) habt ihr ein bestimmtes System wie ihr vorgeht?

    ...


    Gruß Ronald

    Ich habe in den vergangenen Monaten Osteuropa (vorwiegend Ostblock-Zeit 1950-1990) aufgearbeitet und abschließend nach Kataloghauptnummer in Steckalben aufgesteckt - Markenanzahl gesamt (lose, keine Kiloware) mit Sicherheit im mittleren fünfstelligen Bereich, wenn nicht sogar etwas mehr (entsprechend auch dutzende Alben voll als Lageralben, welche von einer Sammlerkollegin demnächst für einen caricativen Zweck angeboten werden).


    Fazit allgemein: wenn man von einem Sammelgebiet gar keine Ahnung hat und zeitlich vernünftig durchkommen möchte, ist es meiner Erfahrung nach praktikabel, die Briefmarken im ersten Sortiergang stumpf nach Format zu sortieren (ohne sich dabei ablenken zu lassen), im Bedarfsfall zusätzlich unterteilt nach Hoch- und Querformat. Oftmals kommen relativ wenige Standardformate vor, dies gilt ausdrücklich auch für das Sammelgebiet DDR. Im zweiten Sortiergang wird jedes Formathäufchen nach augenscheinlich zusammengehörenden Sätzen bzw. Einzelmarken nach Markenbild sortiert. Danach wird bei jedem neuen satzweise vorliegenden Häufchen geschaut, ob eine Jahreszahl oder ein sonstiger Verweis auf den Jahrgang vorhanden ist. Dabei ist es dann egal, ob das Satzhäufchen ein oder zwei oder zehn oder sogar hunderte Briefmarken umfasst. Daraus werden jahrgangsweise neue Häufchen gebildet, der verbleibende Rest ohne Jahreszahl grob im Katalog nachgeschlagen. Abschließend lässt sich dann jeder Jahreshaufen mittels Katalog detailiert sortieren und aufarbeiten.

    Als Zwischenlösung lassen sich Formathäufchen auch anschließend erst nach Nominale und danach nach Motiv/Satz sortieren. So bekommt man auch recht schnell die Marken zusammen, welche mehrfach vorhanden sind. Dies war mir vor allem bei Ungarn sehr hilfreich.


    Im ersten Sortiergang erfolgt direkt eine Trennung nach ungebraucht und gebraucht. Es empfiehlt sich auch darauf zu achten, die Briefmarken nicht kopfstehend auf den Haufen zu legen sondern gleich beim ersten Mal in Leserichtung zu drehen und abzulegen, wodurch nachfolgende (Fein-)Sortierungen erleichtert werden. Wenn möglich, werden häufige Serien (i.d.R. die Dauerserien und Flugpostausgaben - hier vorab den Katalog durchblättern und sich die Motive merken) ebenfalls im ersten Lauf separiert. Bei der Feinsortierung für die Alben lässt sich dann die Unterteilung nach gefälligkeitsentwertet / bedarfsgestempelt sowie ungebraucht mit Falz / postfrisch vornehmen (je nach eigenem Bedarf).


    Vorübergehend benötigter Platz für die zu schaffenden Häufchen: Schreibtisch oder Küchentisch. Wenn die Jahrgänge zusammengestellt sind, wandern die Briefmarken in Tüten bzw. leere Briefumschläge mit Sichtfenster (aus dem Posteingang), diese dann in einen Haribokarton (aus dem Supermarkt) zur platzsparenden Aufbewahrung bevor die Alben bestückt werden.


    Auf diese Art und Weise lassen sich briefmarkenintensive Staaten wie Polen, Rumänien, Sojwetunion, Ungarn usw. binnen vier bis acht Wochen (pro Land) vernünftig aufarbeiten (sofern man quasi jeden Abend dafür etwas Zeit hat). Selbst sog. Raubstaaten sind mit dieser Methode händelbar, ohne dabei zuviel Zeit, Lust oder sogar den Verstand zu verlieren ;-)


    Gruß

    Pete

  • Hallo Pete.


    Das sortieren nach Format und das dann anschließende Zusammenstellen von Sätzen empfinde ich persönlich nicht als sinnvoll. DDR z.B. hat doch einige Sätze, bei den zumindest 1 Ausgabe ein deutlich anderes Format hat.


    Alte (saubere!!) Verpackungen vom Margarine o.ä. - beschriftet mit der Jahreszahl - zur Vorsortierung nach Jahren (sofern diese erkennbar sind) - halte ich persönlich für besser. Zusätzlich 3 Schälchen, davon eines für momentan nicht zuordenbar, eines für sofort erkennbare Besonderheiten und eines für ausgesondertes Material. Bei größeren Mengen (auch mit Papier) dann eben auch größere Behälter.


    Als nächstes die bisher nicht zuordenbaren Ausgaben auf die Jahre aufteilen. Auch hier kommt schon der Katalog in das Spiel.


    Danach kann man in aller Ruhe die Jahresbehälter durch arbeiten und nach Katalog (o.ä.) in ein Vorsortieralbum stecken. Für fehlende Ausgaben etwas Platz lassen.


    Alles andere hat dann Zeit für genaue Suche/Bestimmung und die Ablage in ein neues Album.


    Für alte USA hatte ich aber ein anderes System. Da habe ich - wegen der klar erkennbaren Zuordnung - nach den Serien vorsortiert.


  • Es kommt auch bei osteuropäischen Staaten vor, dass Sätze im Katalog verzeichnet werden, welche unterschiedliche Formate aufweisen. Die Zusammenführung dieser unterschiedlichen Formate zu den betroffenen Sätzen erfolgt spätestens bei der jahrgangsweisen Bearbeitung mit dem Katalog. Dafür muss man die betroffenen Sätze nicht bereits vorab kennen.


    Sinn und Zweck der Sortierung zuerst nach Format vermeidet unnötiges (unübersichtliches) Verzetteln in (etliche) Sätze gleich zu Beginn der Sortierung und reduziert auch den notwendigen Platzaufwand auf ein Mindestmaß (nicht mehr als Schreibtisch- oder Küchentischgröße). Spätestens wenn die Sortierung nach Satz bzw. Motiv (bei EInzelmarken) erfolgt, wird Platz benötigt und der Kopf trainiert (ähnlich dem Memory-Spiel). Der notwendige Platz für die Sortierung sowie die zu sortierende Menge (Briefmarkenstückzahl) wird aufgrund der zuvor erfolgten Sortierung nach Format (d.h. Zerlegung der zu sortierenden Menge in Teilgruppen) bereits reduziert. Ich habe jedes Mal lediglich eine von mehreren Formatgrößen vorliegen und kann den vorhandenen Platz auf dem Tisch entsprechend besser auslasten (überschaubarer als wenn alle Formate gleichzeitig satzweise ausgebreitet vor mir liegen).


    Spätestens bei einer fünfstelligen Anzahl pro Markenland (Bsp. 15.000 bis 20.000 Marken oder mehr) wird es unübersichtlich und zu zeitintensiv, jede einzelne Briefmarke auf eine Jahreszahl hin zu überprüfen und dann in die passende Schachtel (Magarineverpackungen o.ä.) abzulegen ohne dabei die Lust (und Nerven) zu verlieren. Wenn zuerst eine Sortierung nach Sätzen (und zuvor nach Format) erfolgt, geht die jahrgangsweise Zuordnung in Schachteln oder Tüten wesentlich schneller und effektiver. Bei kleineren Sortiermengen kann eine andere Vorgehensweise praktikabler sein. Ich schreibe hier von größeren Stückzahlen ...

    Einige Sammlerkollegen (teils auch hier im Forum angemeldet) konnten sich in den vergangenen Monaten Teile der fertig gestellten Lagerbücher ansehen bzw. für den caricativen Zweck erwerben und sich auch einen Eindruck über die sortierten Mengen verschaffen.


    Schlussendlich kann und soll jeder so sortieren, wie man es selbst für richtig hält. Ich gebe hier lediglich einen Vorschlag aufgrund reichlich Vorerfahrung (z.B. diverse Ostblockländer innerhalb weniger Monate) ab, wie man dies praktikabel bewerkstelligen kann. Ich bin "nebenbei" auch in Vollzeit berufstätig ;-)


    Gruß

    Pete

  • Mal mit Sicht aus einer etwas größeren Flughöhe: Es wäre zwar schön, wenn man jede Marke nur einmal anpacken müsste, um diese in ihre endgültige "Position" zu bringen. Aber je unbekannter das Gebiet und die Marken für einen sind und je mehr unterschiedliche Marken zu sortieren sind, desto aussichtsloser und hinderlicher ist dieses Vorgehen. Deshalb meine zwei Tipps:


    Nicht versuchen direkt (zu) genau zu sortieren, lieber grob vorgehen. Meiner Erfahrung nach sind 10 bis max. 20 "Töpfe" okay, bei mehr verzettelt man sich schnell. Nach welchem Kriterium - Farbe, Format, Motiv, Wertstufe, Jahrgang, ... - man je Stufe am besten vorgeht, muss man selber herausfinden. Das Vorgehen wird dadurch zwar mehrstufig, aber am Ende kostet das wahrscheinlich nicht mehr Zeit und Nerven und es hat auch den Vorteil wenig Platz zu benötigen (siehe Pete).


    Man sollte schauen direkt von Anfang an uninteressante Marken auszusortieren, dann wird die zu sortierende Menge an Marken in den nachfolgenden Stufen ggf. deutlich kleiner. Marken, welche eine intensivere Behandlung (Begutachtung und Recherche) benötigen, schaut man sich dann ganz zum Schluß und in Ruhe an.


    Gruß

    Uli

    Sind in eurer Sammlung Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf? Tausche gegen gleiche Marke mit mindestens gleichwertigem Stempelabschlag plus "Dankeschön" oder fehlende Marken!


    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum:  Ulis Flohmarkt

  • In einer Frage muß ich mich korrigieren, da ich bei größeren Mengen an USA-Briefen auch als erstes nach Größe vor sortiere. Der Grund sind die vielen unterschiedlichen Formate. Da ist es einfacher wenn man bei der Hüllensuche (nach Länge und Breite) zur Aufbewahrung gleiche Abmaße verpackt. Die Bestimmung von Stempeln erfolgt dann nach (auf Grund von Erfahrungen) in anders zusammen gestellten Gruppen. Damit entfällt dann das ständige suchen in wechselnden Handbüchern (Katalogen).

  • Hallo ,


    mal ein Scann , wie das mit dem vorsortieren aussehen kann .Ich habe hier eine etwas größere Menge Canada . Alt und neu habe ich schon vorab getrennt .

    Lg bleibt gesund winnir

    Winnir

    Suche Tauschpartner für Polnische Briefmarken.


    Lg winnir

  • Winnir

    Frage, nur einmal so für mein Verständnis bei Deiner Sortierung.


    Sehe ich das richtig:


    - meist Marke auf Marke, aber auch

    - verschiedene Marken (ich sehe verschiedne Farben im Stapel) aus dem Satz im gleichen Haufen.

    - verschiedene Ausgaben des gleichen Satzes . aber verschiedene Stapel.


    Richtig? Warum dieses unterschiedliche Verfahren? Gibt es spezielle Gründe dafür, die sich mir nicht erschließen?

  • Hallo Filli ,


    das ist ja erst das einfache vorsortieren , ohne Katalog . Also ich lege Bild auf Bild , fallen mir schon Unterschiede auf , trenne ich diese auch schon .Glaube ich oder weis es lege ich Sätze auf Sätze . Dabei brauche ich ja auch mehr Platz .
    Im zweiten Schritt mit Katalog, kommen die Marken nach

    Jahr und Satz zusammen . Dabei stecke ich Sie in ein Album . Jetzt kann ich mit Ruhe Marke für Marke untersuchen . Natürlich kommt auch mal eine Marke auf einen falschen Stapel . ;)Anbei ein Foto von einem aufsortiereten Stapel.

    Ich habe viele schwarze Blätter auf die ich die Marken lege ,

    so kann ich schnell alle aufeinander legen und hab e wieder Platz auf dem Tisch . Habe ich wieder Lust und Zeit ,lege

    ich die Blätter wieder auf dem Tisch aus und kann weiter machen.


    Lg winnir

    Winnir

    Suche Tauschpartner für Polnische Briefmarken.


    Lg winnir