Software zur Katalogisierung gesucht: Empfehlungen?

  • Hallo zusammen,


    nachdem mein Vater ca. 60 Jahre sehr aktiv Briefmarken gesammelt und sich so eine Sammlung mit ca. 60 Alben angelegt hat, möchte ich mich künftig etwas darum kümmern. Ich bin auf dem Gebiet allerdings noch ein Neuling.


    Mein Ziel ist es, die Sammlung zunächst (wobei das echt dauern wird, da mache ich mir nichts vor) vollständig zu katalogisieren. Das möchte ich gerne mit einer Software unter Windows machen. Google und Co. zeigen sich hier allerdings nicht sehr auskunftsfreudig und auch die wenigen gefundenen Anbieter glänzen nicht damit, Ihre Software (wie normalerweise üblich) mit Screenshots und ggf. Videos zu präsentieren. Beispielsweise hat Michel für seine Software "Michelsoft" nicht einmal Beispielgrafiken veröffentlicht, es gibt auh keine Demoversion. Es geht mir dabei weniger um die Kosten. Ich bin gerne bereit, auch etwas mehr zu zahlen, wenn die Software wirklich brauchbar ist.


    Könnt Ihr mir Empfehlungen geben, welche Katalogisierungssoftware man gut nutzen kann? Auch für jede weitere Software (Erkennungssoftware etc.) bin ich sehr dankbar.


    Weil bestimmt die Frage kommt, was alles gesammelt wurde: Ich kann das im Detail noch gar nicht beantworten. Auf jeden Fall alles, was mit Duetschland zu tun hat (Dt. Reich, Besatzungszonen, DDR, BRD, viele ganz alte Sachen aus deutschen Gebieten und auch allgemein viel Europa) Ich habs wie gesagt alles noch gar nicht im Detail sichten können.


    Vielen Dank für Eure Tipps!


    Beste Grüße

    Ingo

  • Hallo Ingo,


    ich habe bislang noch von keinem Sammlerfreund eine positive Beschreibung einer Katalogisierungs-Software gehört oder gelesen. Ich selbst habe so etwas auch noch nie ausprobiert.


    Der Grund ist meiner Meinung nach ganz einfach: Jeder, der sich etwas näher mit Briefmarken beschäftigt, entwickelt ganz individuelle Vorlieben und Spezial-Interessen, die sich durch so eine standardisierte Software nicht befriedigend umsetzen lassen. Und für eine einfache, standardisierte Katalogisierung gibt es ja die gängigen Kataloge (z.B. Michel) bereits gedruckt und online. Warum sollte sich also jemand die Mühe machen, das alles nochmals neu anzulegen? Die vielen 1000 Stunden Zeit, die Du damit verbringen würdest, kannst Du viel besser damit ausfüllen, die von Deinem Vater übernommene Sammlung eingehend kennen zu lernen. Das ist viel wichtiger, als sie aufwändig zu katalogisieren.


    Nur meine Meinung - vielleicht mögen Andere das Thema auch ganz anders sehen. Dann wäre ich über Erfahrungsberichte ebenfalls gespannt.


    Meine Stempelsammlung habe ich allerdings digitalisiert und katalogisiert. Und zwar über die Datenbank philastempel.de mit vielfältigen Filter- und Suchmöglichkeiten. Völlig kostenlos und werbefrei. Nur die Zeit zum Scannen und Erfassen der Datensätze muss man selbst mitbringen.


    Viele Grüße

    Christoph

  • Die vielen 1000 Stunden Zeit, die Du damit verbringen würdest, kannst Du viel besser damit ausfüllen,

    Christoph bringt es auf den Punkt.


    Das waren meine ersten Gedanken. Ich wollte nur keine "Zeit" verschwenden um dir zu antworten. So kann ich mit Copy und Paste alles übernehmen.


    Genieße dein Leben, nutze die Zeit gerne für dein Hobby, mit Literatur, privat oder in verschiedenen Foren, verschwende aber nicht zu viel Zeit für sinnloses Datensammeln (scannen, zurecht schneiden/ Größe ändern, speichern, hochladen, etc....)


    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;


    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • Ich benutze tatsächlich einfache und ausreichende Spreadheets/Tabellen. Die sind zum Teil mit ein paar Funktionen versehen, sodass Bilder angezeigt werden usw. Wenn dich diese Art der Katalogisierung interessiert, kann ich gerne Mal Screenshots machen oder eine Tabelle zur Verfügung stellen. DDR ist als komplette Bestand vorhanden. Man muss dann nur noch abhaken, ob man die Marke hat. Kann es natürlich auch genauer machen, ob gestempelt oder nicht oder wo sie sich befindet, Zustand etc. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.


    Liebe Grüße,

    René

    Motivsammler: Briefmarken zum Thema Weihnachtslieder und generell Musik (vor allem Europa und **, aber auch andere) | Nebensammlungen Schiffe und Leuchttürme weltweit | Neu angefangen DDR |

    Tochter sammelt: Weihnachten, Schmetterlinge, Blumen, Pferde (und generell Tiere) |

    Der Sohnemann sammelt Volleyball, Eisenbahnen, Fahrzeuge, generell Tiere, generell Sport (und alles andere, was bei unseren Sammlungen übrig bleib wie Häuser, Landschaften, ...)

  • Hallo Ingo,

    ich schließe mich den bisherigen Antworten weitgehend an und möchte dir einen Denkanstoß geben. Beantworte dir (und ggf. auch uns) bitte die Frage nach dem Sinn: Wofür möchte ich die Sammlung katalogisieren? Und um es abzukürzen direkt zwei weitere Fragen: Wofür möchte/sollte ich wissen welche Marken ich habe? Wofür möchte ich diesen Katalog elektonisch haben?

    Gruß

    Uli

    Sind in eurer Sammlung Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf? Tausche gegen gleiche Marke mit mindestens gleichwertigem Stempelabschlag plus "Dankeschön" oder fehlende Marken!


    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum:  Ulis Flohmarkt

  • Also ich bin dem ganzen nicht so negativ gegenüber eingestellt.


    Ich nutze Michelsoft: Es ist nicht perfekt aber ich möchte es auch nicht missen. ich weiß sofort welche marke ich wie oft habe, Ich habe auch Plattenfehler marken eingefügt. Man kann auch eigene Notizen bei den Marken hinterlegen.


    Was ich vermisse ist eine gute Suchfunktion. dazu nutze ich Michel Online Katalog. Und natürlich, wenn man tiefer eisteigen will braucht man auch die Spezialkataloge. Aber zum Katalogisieren finde ich es nicht perfekt aber ganz gut.


    Gruß

    Franz

  • Ich habe mit Excel meine Hundemotivsammlung katalogisiert, das ist für mich völlig ausreichend. Das Bild der Marke habe ich mit einem Link zu Länderordnern der vorhandenen Marken realisiert. Bei 4500 Marken weiß ich manchmal nicht, ob ich die Marke schon besitze oder nicht:)

    Hier ein Beispiel:


  • Auch wenn es ganz leicht offtopic ist....


    Ich arbeite bei aller Liebe zu modernen Medien nicht mit externen digitalen Lösungen.

    Beim klassischen Bereich meines dänischen Sammelgebiets überlege ich aber schon, ob ich das mal in Angriff nehmen will, die zu archivieren...


    Bei Dingen wie Bund und Berlin arbeite ich auch mit Excellösungen: auf dem Bikd sieht man, dass ich sehr wenig Zeit für das Hobby finde.


    Es gibt Fehl- und Tauschlisten. Fertig. Die sind zu 99% aktuell, auch wenn sie lange nicht mehr angefasst wurden. Da meine Fehllisten sehr überschaubar sind, komme ich damit am Besten zurecht. Werte (Michel) interessieren mich nicht, und bei DK kann ich damit gar nicht arbeiten, weil ich sehr speziell sammle.



  • heckinio


    ja, für so eine schöne Motivsammlung macht eine eigene Katalogisierung Sinn. Genau wie auch bei meiner Stempelsammlung gibt es dafür ja keine bereits vorhandenen Kataloge. Jetzt wäre für mich mal interessant, ob man für diesen Zweck auch eines der angebotenen Software-Produkte (außer Excel) sinnvoll nutzen kann?


    Gruß, Christoph

  • Christoph 1


    Ich überlege für meine Stempelsammlung auch schon die ganze Zeit. Bei MichelSoft ginge es nur, wenn man für jeden Ort eine eigenes Gebiet anlegt. Nur Bringen die nicht hin, dass man für eine nummer mehrere verschiedene Bilder anlegen kann.


    Deshalb arbeite ich bei meiner Stempelsammlung auch mit Exel Tabellen

  • ja, für so eine schöne Motivsammlung macht eine eigene Katalogisierung Sinn. Genau wie auch bei meiner Stempelsammlung gibt es dafür ja keine bereits vorhandenen Kataloge. Jetzt wäre für mich mal interessant, ob man für diesen Zweck auch eines der angebotenen Software-Produkte (außer Excel) sinnvoll nutzen kann?

    Wer sich auskennt und den Aufwand nicht scheut, kann mit EXCEL VBA alles noch viel schöner darstellen. MS ACCESS bietet dann noch mehr Möglickkeiten.

    Für Hundemotive gibt es den Spanischen DOMFIL Katalog und es gibt auch einen Michel Katalog. Angeblich sollte 2020 ein neuer herauskommen, zu dem ich sehr viele noch nicht erfasste Motive zugearbeittet habe. Bis jetzt ist aber noch nichts passiert.

  • Hallo zusammen,


    erstmal vielen Dank für Eure vielfältigen Antworten. Teilweise haben mich diese schon etwas überrascht (was bitte nicht negativ zu deuten sein soll). Gerade wenn ich etwas sammle, dann möchte ich ganz konkret wissen, was ich da eigentlich in meiner Sammlung habe. Wenn ich eine Sammlung von Grund auf selbst anlege und sie "lebe", dann benötige ich das vielleicht nicht in dieser Form (ich kenne meine Prachtexemplare aus dem FF und kann dann auch die Werte hoffentlich sehr gut einschätzen). Aber wenn man eine Sammlung übernimmt, dann finde ich das schon ganz hilfreich.


    Der Faktor Zeit spielt bei mir keine Rolle. Es geht mir nämlich nicht darum, alles möglichst schnell wertetechnisch zu erfassen, um es dann schnell zu verkaufen. Es handelt sich auch nicht um eine kleine Sammlung eines unerfahrenen Amateursammlers, mein Vater hat das ca. 60 Jahre in seiner ganzen Freizeit wirklich gelebt und geliebt. Es war ständig auf Tauschtagen und neben der Familie und dem Job gab es bei ihm nur Briefmarken, Briefmaken und Briefmarken. Er hat auch oft Sammlungen aufgekauft und wieder verkauft (nachdem er sich die Topwerte für seine eigene Sammlung entnommen hatte).


    Ich werde ca. 60 Jahre Sammlerleidenschaft übernehmen und habe keinen Schimmer, was ich da eigentlich auf dem Tisch habe. Die Katalogisierung dient insofern mehreren Zwecken: Intensives Beschäftigen und Einarbeiten in die Sammlung (sie ist immerhin von meinem Vater und nicht von "irgendwelchen" Sammlern, zu denen ich keine persönliche Bindung habe) und nicht zuletzt das auch das Erfassen der Werte. Auch wenn mir klar ist, dass die Michelpreise utopisch sind und wohl eher 10% beim Verkauf realistisch, möchte ich den Wert der Sammlung in etwa bestimmen können. Ob ich sie dann überhaupt irgendwann zum Verkauf anbiete oder selbst mit dem aktiven Sammeln beginne, das steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.


    Ich werde mich mal mit der Software Michelsoft beschäftigen. Weiterhin habe ich eine App entdeckt, bei der ich mit dem Smartphone eine Briefmarke scanne und mir dann Infos zur Marke angezeigt werden (das klappt erstaunlich gut zumindest mit Standardwerten). Aber da gibt es sicherlich noch mehr Möglichkeiten. Ich fange ja gerade erst an, mich damit zu beschäftigen.


    Nochmals vielen Dank für Eure Infos und Statements zu meiner Anfrage und bleibt alle gesund!


    Liebe Grüße

    Ingo

  • Moin,

    wozu eine digitale Katalogisierung wenn du dir die Marken in Echt ansehen kannst? Sofern chronologisch gesammelt wurde kannst du einfach die bestimmte Seite aufschlagen und nachschauen. Es gibt auch Preisschlilder für Briefmarken zum selbstausdrucken. Die sind ca 2x2cm groß und passen gut neben Sätze und/oder Marken. Dort kann man dann den Katalogpreis und die MiNr angeben.

    Nachher kann man alle Preise auf einer Seite addieren und mit Bleistift auf die Katalogseite schreiben. Zum schluss werden die Preise jeder seite auf ein extra Blatt geschrieben und vorne ins Album gelegt.


    Ein weiterer Tipp sind Labeldrucker, mit denen man sich aufkleber auf den Albumrücken kleben kann.


    Gruß Leon.

  • und nicht zuletzt das auch das Erfassen der Werte. Auch wenn mir klar ist, dass die Michelpreise utopisch sind und wohl eher 10% beim Verkauf realistisch, möchte ich den Wert der Sammlung in etwa bestimmen können.

    Sofern das Dublettenalben und Ländersammlungen nach Vordruckalbum sind, funktioniert das so aber nicht. Da hast du je nach Sammlungsqualität Werte von -Y bis +X und X ist ein- bis sehr niedrig dreistellig - ganz gleich, was der Michel sagt. Ja, es gibt auch negative Sammlungswerte. Bei neueren Vordruckalben kann es sein, dass dir eine postfrische Bund-Sammlung ohne die Spitzenwerte aus der Anfangszeit im Vordruckalbum billiger angeboten wird als die gleichen Alben ohne Marken - denn beim letzteren Angebot muss der Käufer nicht erst die Marken entfernen, um das Album zu nutzen.


    Bevor es also ans katalogisieren geht, würde ich mir an deiner Stelle erst einmal ein Bild darüber machen, was du dort vor dir hast und ob das der Katalogisierung würdig ist noch nicht. Denn wenn nicht, dann ist es, wie meine Vorredner schon ausführten, Zeitverschwendung. DDR mit Versandstellenstempel must du nicht katalogisieren, auch wenn dein Vater das 60 Jahre lang mit Liebe pflegte. Aber die Katalogisierung so einer Sammlung schafft für dich keinen Mehrwert.


    Vielleicht hast du die nächste Raritätensammlung vor dir, die auf Auktionen ne halbe Million brächte und bei der dir nur noch eine Hand voll Portostufen von 5000 denkbaren fehlen. Da wäre eine Katalogisierung schon eher sinnvoll. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch hoch, dass es eher ein engros Los ist, das auf Auktionen nur deshalb gekauft wird, weil ein bisschen Frankaturware dabei ist. Und die Wahrscheinlichkeit ist deshalb groß, weil die meisten Altsammlungen genau so aussehen. Ja, vor 10 Jahren auch meine eigene. Als eine Million Menschen Bund sammelten, ging es auch gar nicht anders, weil nicht genügend Luxusware für alle da war. Die vor 30, 40 Jahren gängigen durchschnittlichen Sammlungen will heute aber keiner mehr haben, weil es davon eben 980.000 gibt bei nur noch 20.000 Sammlern. Und die können sich dann eben auch auf die Luxusqualität konzentrieren.


    Wenn du dir darüber im Klaren bist, dass du katalogisierwürdiges vor dir hast, dann kannst du dir überlegen, wie du vorgehst. Bei meiner Sammlung nehme ich nur das in eine Datenbank auf, was entweder schon qualitativ relativ hochwertig, aber noch ausbaufähig ist oder Handelswerte von mindestens fünf, besser zehn Euro hat. Wenn ich dann irgendwo ein qualitativ hochwertiges Angebot sehe, kann ich das sofort mit dem Scan in der Datenbank vergleichen und entscheiden, ob der Austausch lohnt.


    Für die Datenbank nutze ich Ninox. Das ist ein Datenbanksystem, das du für alles denkbare einsetzen kannst und nicht nur für Briefmarken. Die Eingabe- und Ausgabefelder kannst du beliebig selbst zusammenstellen. Apps gibts für iOS, iPad, MacOS und im Abo auch für den Webbrowser systemunabhängig. Anbei drei Screenshots aus meinen Datenbanken. Bei dir kann es ganz anders aussehen, mit mehr oder weniger und völlig anderen Eingabefeldern und -möglichkeiten.





    Und so siehts auf dem iPhone aus

  • @Stoppel, zuerst finde ich es stark, dass Du Dir die Sachen Deines Vaters mit Gründlichkeit ansehen möchtest :-)


    Ich möchte Dir einen anderen Weg vorschlagen. Ich denke mir, dass seine Sammlung nicht ohne Kataloge sein wird. Die würde ich zuerst sichten und zuordnen. Bei den Alben, für die Du keinen Katalog hast würde ich im nächsten Schritt hier fragen, welche Online-Plattformen Dir es ermöglichen die Marken zuzuordnen. So gibt es z. B. für Deutschland eine Wiki, bei der die Marken abgebildet sind. Z. B. alle für 1949 - klick. Erst anschließend, wenn es eine Grobzuordnung zu den Alben gibt, würde ich in das Detail gehen.


    Grüße

    labarnas


    @heckinio, mich interessiert, wie das Bild über den Hyperlink anzeigt wird. In Excel kann man ja eine Hyperlink ohne weiteres in einer Zelle einfügen. Der Klick ruft das Bild auf. Aber eine gleichzeitige Anzeige des Bildes habe ich bisher so nicht gesehen.


    Grüße

    labarnas

  • Die Software habe ich bei meiner Google-Suche auch bereits gefunden. Sie ist zudem im Vergleich zu Michelsoft relativ günstig. Ich werde sie mir wohl jetzt anschaffen, nachdem Du sie auch empfehlen kannst.


    Vielen Dank für Deinen Tipp!

  • Ich denke mir, dass seine Sammlung nicht ohne Kataloge sein wird. Die würde ich zuerst sichten und zuordnen. Bei den Alben, für die Du keinen Katalog hast würde ich im nächsten Schritt hier fragen, welche Online-Plattformen Dir es ermöglichen die Marken zuzuordnen.

    Das stimmt, es sind ziemlich viele Michel-Kataloge vorhanden, auch die Spezial-Ausgaben.


    Den Tipp mit den Online-Plattformen werde ich auch wahrnehmen. Und klar, die Sichtung ist stets der erste Schritt. Es ist aber auch nicht so, dass ich da einen unsortierten Haufen vor mir hätte ;-)

  • Ich habe diese Software für meine Münzen. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sie für dich das richtige ist. Dabei handelt es sich meines Erachtens um ein leeres Datenbankprogramm, dass du selbst befüllen musst.


    du musst alle Bilder und Texte selbst einfügen. Auch die Katalognummern.


    Finde es eher was für Spezialgebiete wie Motive oder Stempel aber nicht zum Einstieg.


    Würde dir da schon eher MichelSoft empfehlen

  • Moin,

    wozu eine digitale Katalogisierung wenn du dir die Marken in Echt ansehen kannst?

    Hallo Leon,


    mir ist klar, dass die Briefmarkensammlerei ein sehr "analoges" Thema ist. Allerdings war das Motto "Warum anders, das haben wir schon immer so gemacht" noch nie mein Ding.


    Ich bin sehr IT-affin und bereits in den frühen 80ern mit dem C64 unterwegs gewesen Bis heute (bin ja mittlerweile auch bereits in den 50ern) bin ich als IT-Nerd in meinem Vertriebsteam verschrien. Ich erkenne für mich einfach viele Vorteile darin, die Sammlung bestmöglich zu katalogisieren und die Nutzung eines PCs ist dafür aus meiner Sicht nur logisch. Der Weg ist ja bekanntlich beim Hobby immer das Ziel und die Katalogisierung ist (m)ein Teil des Weges, wie lang er auch immer sein mag.


    Vielleicht breche ich das nach einer Weile ab, weil es mir schlicht zu langweilig ist, vielleicht aber auch nicht. Werde ich sehen.