Abart Berlin-Brandenburg Mi. 4A

  • @Heliklaus, die gezeigte Mi.-Nr. 4 ist Bogenfeld F85 und stellt einen Tertiärfehler dar. Dieser kurze weiße Strich unten links im Ziegel kommt auf allen A-Bögen der I bis III-Auflage vor. Schöner Treffer. Im Katalog von T. Köhne wertet dieser ** mit 20 Euro.


    Grüße

    labarnas

  • Weiter gehts mit den Fehlern der 4A


    4A waz

    Braune Punkte in den Linien links

    Brauner Fleck zwischen Ziegel und rechtem Arm

    Braune Flecken im Rücken

    Brauner Fleck in rechter Ferse


                  


  • Bei der A4 F2 kann ich derzeit nicht helfen. Die Literatur mit Abbildungen (Junck, Köhne, Sluyter, Schantl) führen mit diesen Fehlern kein Bogenfeld 2. Habe die Schalterbögen auch erst gefühlt seit 3 Wochen komplett und noch nicht digitalisiert. Komplett bedeutet nur die Typ und Auflage, aber nicht jede Teilauflage und jedes Papier. Zumindest die Auflage lässt sich eingrenzen. Es ist Auflage I, weil der Oberrand durchgezähnt wurde.

  • Mach mal hier weiter. Von der 4A hab ich nicht viel. ;)


    4A waz

    Oberrand linke Zahl 0 innen eingekerbt, rechte 0 außen brauner Überstand

    Unter linkem Arm sehr viele braune Flecken

    Weisse Linie im Schritt durchbrochen

    Vor dem linken Knie weisse Linie durchtrennt

    Unten links STA von Stadt stark mit Flecken befallen

    D von Stadt unten durchbrochen

    N von Berlin links und rechts gequetcht


     


             


  • 4A waz


    Oben, über Pfg und Bärenkopf, weisse Linien eingekerbt

    Trennlinie rechter Arm und Brust durchbrochen

    Hinterteil des Bären unsaubere Linien, braune Flecken

    Unten, D von Stadt oben eingedellt

    Unten rechts, L und I von Berlin unsauber


             


        

  • Heliklaus bist schön am Heraussuchen. Leider, haben die Marken mit Oberrand, bis auch ganz wenige Ausnahmen, meist einen Charakter Albumstücke. Doch eben nicht mit den Top-Plattenfehlern.


    Bei der F6 gibt es etwas, was hervorhebenswert ist. Nach Sluyter Feld 6 obere Kralle mit dem Stein verbunden. Der Autor macht jedoch keine Angaben zum Bogentyp. Ich habe das sowohl auf einen D-Bogen (Auflage I, III), als auch auf einem A-Bogen schon gesehen. Würde darauf tippen, dass es ein Sekundärfehler ist. Habe die Stelle mal hervorgehoben.


    Grüße

    labarnas


    PS habe gestern 400 Stück aus einem Nachverkauf zur 2 A bekommen. Echt viele "komische" Sachen dabei. Das hat mich echt gefreut.


  • Oha, das ich diesen Fehler nicht gesehen habe, Danke dir;):thumbup:


    Wow, 400 Stück, da iss ne Menge zum durchsuchen, viel Erfolg. :thumbup:

  • Post #8 ist der Primärfehler der 4 A. Hatte hier - klick - schon mal was dazu geschrieben. Schön gesehen. Leider sind die anderen Merkmale die es mit der Ziffer 8 noch gibt, nicht dabei.

    Post #11 - ist ein Fehler, der ebenso von Sluyter beschrieben wird. Nach Junck ist es ein Tertiärfehler. Kommt also in allen Auflagen vor. Der Punkt im D wird nicht beschrieben.


    Vielen Dank für die Wünsche :-) Es sind im wesentlichen Marken mit dem bekannten Köpenick-Stempel (lose, meiste 4er oder Paar), nach Putzen und weißen Flecken sortiert und überwiegend Trockengummi. Ist eine seltene Auflage mit dem Trockengummi. Da gibt es viele Abarten in der Literatur. Wusste das so nicht, was drin ist. Es war einfach unglaublich günstig mit rd. 11 Cent für die Marke. Aber es muss nach dem groben Durchschauen (da war schon Freude dabei) ein wenig warten. Zuerst wird grün abgeschlossen.

  • Post #12 könnte F100 DII-Bogen sein. Dafür spricht der rechte Seitenrand. Dagegen, dass in den Abbildungen der Punkt am Ohr größer ist. Also mit Vorbehalt. Muss erst die Bögen mir anschauen.

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler


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