"Angebot und Nachfrage" oder "zu recht verärgert"

  • Ohne Namen zu nennen. Soeben hat mir ein Forumsmitglied einen Pauschalpreis für die Komplettbögen der Ziffernserie ohne Berücksichtigung von HAN, Rändern oder Plattenfehler von 8,00 € pro Bogen geboten. Haltet Ihr dieses Gebot insbesondere für den Komplettbogen der Mi 928 mit POR dgz für angemessen? Bin für jeden Hinweis dankbar.


    Gruß frimer14

  • habe mal meinen Inhalt zur Preisfindung herausgenommen. Denn nach dem "Umbau" des eigentlichen Themas ist das hier ein Teil an dem ich mich nicht beteiligen möchte.


    Gruß

    labarnas

  • Ohne Namen zu nennen. Soeben hat mir ein Forumsmitglied einen Pauschalpreis für die Komplettbögen der Ziffernserie ohne Berücksichtigung von HAN, Rändern oder Plattenfehler von 8,00 € pro Bogen geboten. Haltet Ihr dieses Gebot insbesondere für den Komplettbogen der Mi 928 mit POR dgz für angemessen? Bin für jeden Hinweis dankbar.


    Gruß frimer14

    Ich war das. Empfinde es als Frechheit, sowas hier rauszuposaunen.

    Meine Frage war, was er sich für einen Preis bei den Bögen vorstellt. Frimer14 schrieb aber, das ich erstmal in mich gehen sollte und ihm ein Angebot machen soll.

    Mir wäre es aber lieber gewesen, das er ein Wunschpreis hätte, auf das ich eingehen kann.

    Aber er lehnte weiterhin ab.

    Darauf habe ich einfach nach seinem Wunsch ein Angebot gemacht. Es geht mir nicht um die Höhe, sondern um die Art, wie er Leute hinstellt.

    Suche DR ab 1930, Raumfahrt, Flugzeuge mit Thema 1.+2.WK, Hubschrauber

  • Ich habe die Beiträge aus dem Hauptthema herausgenommen.


    Manchmal frage ich mich, ob man das Forum "ab 18" machen sollte, weil so viele sich wie kleine Kinder benehmen.


    Es wird keine Einigung erzielt werden können, ob das jetzt "sittenwidrig" war, und auch nicht, ob das veröffentlicht gehört, statt das persönlich auszumachen. Ich habe meine Meinung dazu, aber das wird keine Wogen glätten.


    Solange es sachlich bleibt, lasse ich die Beiträge offen, oder solange, bis ich meine, dass es falsch war. Denn eigentlich gehört sowas gar nicht in den öffentlichen Bereich des Forums. Ich gehe noch in mich.... falls also der Disput vermisst wird, weil entsorgt: dass der dann einer der MODs....


    Der Titel hier soll übrigens keine Umfrage auflösen, sondern aussagen, worum es in diesem Thema geht. MEHR NICHT....

  • Ich war das. Empfinde es als Frechheit, sowas hier rauszuposaunen.

    Meine Frage war, was er sich für einen Preis bei den Bögen vorstellt. Frimer14 schrieb aber, das ich erstmal in mich gehen sollte und ihm ein Angebot machen soll.

    Mir wäre es aber lieber gewesen, das er ein Wunschpreis hätte, auf das ich eingehen kann.

    Aber er lehnte weiterhin ab.

    Darauf habe ich einfach nach seinem Wunsch ein Angebot gemacht. Es geht mir nicht um die Höhe, sondern um die Art, wie er Leute hinstellt.

    Ein Forum ist m.E. vergleichbar mit einem Gespräch in großer Runde. Hier im Forum ist schon oft über Bewertungen von Marken gefachsimpelt worden. Ich empfand den Preis von Heliklaus als völlig unangemessen - er selbst würde ihn wahrscheinlich im umgekehrten Fall als Frechheit bezeichnen. Ohne Ihn zu zitieren oder zu benennen wollte ich daraufhin die Einschätzung der Forumsmitglieder abfragen. Ich kann ja möglicherweise mit meiner Einschätzung des Wertes total falsch liegen. Der Komplettbogen der Mi 928 mit POR dgz wurde kürzlich bei Felzmann mit 200,00 € aufgerufen. Dagegen sind 8,00 € doch m.E. unangemessen. In einer PN hatte ich Heliklaus vor einiger Zeit die Michelbewertungen dieses Bogens im Detail dargestellt, Dass er nun trotzdem nur 8,00 € geboten hat, hat mich ziemlich geärgert.


    Gruß frimer14

  • Hallo,

    ich melde mich hier nochmal sachlich.

    Jemand möchte was verkaufen. Meine Frage war, welcher Preis sich der Verkäufer vorstellt. Wo bitte ist das Problem, einfach mal ne Preisspanne / Wunschpreis anzugeben, über den man dann reden kann?

    Eigentlich ist doch die Situation ganz einfach und klassisch.

    Ist es ein Geheimnis, seinen Wunschpreis zu sagen?

    Gerade hier in der Philatelie, hat das Wort "Angebot und Nachfrage" einen hohen Stellenwert. Wenn ich einen Ca.-Preis bekomme, dann kann ich darauf eingehen, kann ablehnen, kann zustimmen, kann feilschen. Verkäufer kann immer noch runtergehen, wenn er etwas höher ansetzt. Käufer kann etwas höher gehen, um die Ware zu erhalten und dem Verkäufer zuspielen.

    Egal wie, Ergebnis wäre beiderseits gut. Aber partout nichts rausrücken und sogar noch den Interessenten zu einem Angebotsabgabe zu drängen, kann nicht die richtige Art sein.

    Wie man es macht, ist es letztendlich verkehrt. Stelle ich einen niedrigen Preis vor, ist der Verkäufer im schlechtesten Sinn beleidigt. Gut wäre, der Verkäufer hätte zurück geschlagen mit den Worten "nie und nimmer, ich möchte mindestens XXX€, Schmerzgrenze liegt bei XXX€.

    Und da wäre er wieder, der Preis, den sich der Verkäufer wünscht, mit dem der Interessent arbeiten kann.

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  • Angenommen, man möchte ein Auto verkaufen, das laut Liste 15.000 Euro wert ist. Jetzt kommt jemand und bietet 1.500 dafür. Das würde wohl jeder als Frechheit empfinden.

    Man sollte in solchen Fällen als Erstangebot einen Preis wählen, wo sich a) der Verkäufer nicht komplett veräppelt vorkommt und der b) für sich selbst immer noch ein Schnäppchen darstellen würde.

    Damit bin ich schon oft gut gefahren und man spart sich solche Diskussionen wie hier.

  • Angenommen, man möchte ein Auto verkaufen, das laut Liste 15.000 Euro wert ist. Jetzt kommt jemand und bietet 1.500 dafür. Das würde wohl jeder als Frechheit empfinden.

    Man sollte in solchen Fällen als Erstangebot einen Preis wählen, wo sich a) der Verkäufer nicht komplett veräppelt vorkommt und der b) für sich selbst immer noch ein Schnäppchen darstellen würde.

    Damit bin ich schon oft gut gefahren und man spart sich solche Diskussionen wie hier.

    Das funktioniert aber nicht, wenn der Verkäufer nicht gewillt ist, einen Anhaltspreis anzugeben. Schon garnicht, wenn man die Ware vorher nicht gesehen hat und der Verkäufer auch nicht Besonderheiten, Extras etc. angibt.

    Ein Auto, oder andere Ware mit Listenpreis, kann von dem tatsächlichen zu beiden Seiten erheblich abweichen.

    Wie gesagt, wäre doch schön, wenn der Verkäufer etwas zum Preis äußert.


    Sehe es mal so, schau dir die Angebote bei "Bieten" an, schaue in ebay und Co., überall liest man, "ich wünsche mir X €, hätte gern X€, unter X€ gebe ich nix ab" usw.

    Wenn man ein Gebot abgibt und ein anderer bietet mehr, bekommt er halt den Zuschlag.


    PS:

    Warum sollte man sich in einem Forum Diskussionen ersparen? Dafür ist es doch auch da, um verschiedene Meinungen und Ansichten zu diskutieren. ;)

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  • Ihr könnt hier noch bis zum Nimmerleinstag diskutieren, die Bögen werden ihren Besitzer nicht wechseln wenn ihr Euch nicht einig werdet, ^^:P:bier:

    Ich würde eher privat neu verhandeln, als hier ewig weiterzumachen, was niemandem hilft.


    Gruß von

    Wolle

  • Das funktioniert aber nicht, wenn der Verkäufer nicht gewillt ist, einen Anhaltspreis anzugeben.

    Muss er das überhaupt? Wenn ich etwas möchte, was mir in meiner Sammlung fehlt, weiß ich doch sehr genau, was es wert ist und was ich dafür zu zahlen bereit bin. Er hingegen hat vielleicht keine Ahnung, wie die aktuellen Marktpreise tatsächlich sind, und empfindet mein Miniangebot einfach nur jenseits von Gut und Böse.

    Ich mach hier unter Sammlerfreunden lieber gleich ein - für beide Seiten - gutes erstes Angebot, dann ist der Verkäufer nicht sauer und denkt in Zukunft bei ähnlichen Dingen vielleicht sofort an mich.


    Kann mich noch gut an eine umfangreiche Perfin-Sammlung erinnern, die jemand um 3.000 Euro an den Mann bringen wollte. Da hätte ich, um beim Feilschen auf einen für mich passenden Betrag zu kommen, wahrscheinlich auch bei ca. 8,- Euro anfangen müssen. Ich hab ihm jedoch genau erklärt, wie viel sie bei einem Stückpreis von x und y in etwa wirklich wert sind, ihm etwas weniger (800 Euro) geboten und der Deal war dann bei 1.200 Euro durch.

  • Muss er das überhaupt?

    Nein, muss er nicht. Wäre aber schön, wenn man bei einer Frage eine annähernde Antwort bekäme. Wie schon erwähnt, Verkäufer könnte ja erstmal einen etwas höheren Preis angeben. Bei weiteren Verhandlungen kann man sich dann einigen, oder aussteigen.

    Aber auf ne Frage nach dem Wunschpreis die Antwort zu geben "schau im Katalog, oder informiere dich nach dem Marktpreis", ist mM. etwas unfein. :)

    Suche DR ab 1930, Raumfahrt, Flugzeuge mit Thema 1.+2.WK, Hubschrauber

  • Es war schön, noch ein paar Meinungen von unbeteiligten zu lesen.


    tomm2015

    Ich denke auch, bei wertigerem Material muss man sich annähern... egal wer jetzt den ersten Schritt macht. Aber genau das kann man auch absprechen vorher, dass man gern einen Anhalt hätte. Danach hilft, wie Du es sehr schön beschrieibst, die Argumentation, und dann findet sich vielleicht oder sehr oft ein Preis, auf den man sich einigt. Klar, da sind viele Komponenten: möchte und brauche ich das Material oder möchte ich es nur günstig in meinen Fundus übernehmen.


    wolleauslauf

    Du hast auch recht, und ein Punkt ist sicherlich, dass ich meine, dass solche Dinge nicht veröffentlich gehören. Man hat privat geschrieben, "verhandelt"... da gehören solche Dinge nicht ins öffentliche Forum.


    Ich werde das Thema jetzt schließen, weil die Argumente ausgetauscht sind, sich wiederholen, und dann wird es nachher langweilig für die Mitleser und schlecht fürs Forum. :-)

  • Wolffi

    Hat das Thema geschlossen