Rundsendungen

  • Zitat

    Original von asmodeus
    Nur aus Interesse:


    Was haltet Ihr von einem Rundsendedienst? Forum- Intern? Soll nicht heißen, das es umgesetzt wird- ist nur aus Interesse.


    Habt Ihr Erfahrungen gemacht mit Rundsendediensten?


    Hmmm, kann mir darunter gerade nix vorstellen.
    Könntest du es noch ein wenig detailierter an den Mann bringen?
    Was ist das, welchen Nutzen, etc.?


    Vielen Dank ?( ;)

  • Rundsendungen: Mit Briefmarken gefüllte Auswahlhefte, die man in einem Zirkel an verschiedene Sammler schickt und die können dann Marken entnehmen. Später wird abgerechnet und der Verkäufer bekommt sen Geld vom Rundsendeleiter. Klar, die Sammler müssen dann innerhalb einer Frist zahlen- z.B. nach einer Woche.
    Eine Rundsendung variiert in der Dauer- kommt auf die Anzahl der gemeldeten Sammler an.

  • Hallo,


    von einem Rundsendedienst mit Bezahlung würde ich abraten. Das ist unnötiger Verwaltungsaufwand und der Ärger (z.B. bei Verlust der Sendung) ist vorprogrammiert.


    Mit einer anderen Art Rundsendedienst habe ich gute Erfahrungen gemacht: Jemand startet den "Round Robin" zu einem bestimmten Thema (Bund gestempelt) mit z.B. 80 Sondermarken und 20 Dauerserienwerte. Der Brief wird der Reihe nach an den jeweils nächsten Teilnehmer gesendet. Jeder entnimmt die Marken, die er für seine Sammlung gebrauchen kann und ersetzt sie durch gleichwertige Marken. Am Schluß erhält der Initiator 100 Marken zurück.


    So etwas mache ich seit 2 Jahren auf internationaler Ebene und habe auch selbst schon einige "Germany RR" initiiert. Mit 5-6 Teilnehmer gehen die um die ganze Welt, und das bei über einem Dutzend Mal praktisch ohne Probleme.


    Grundsätzlich muß man bei so etwas immer ein wenig auf die anderen vertrauen. Ein Verlust der Sendung oder Betrug kann immer mal vorkommen. Darüber sollte man sich klar sein und auch bei der Auswahl der Marken (Wert) beachten.


    Nichtsdestotrotz eine schöne und interessante Art des Sammelns, die mir einige sehr gute Tauschpartner rund um die Welt gebracht hat.


    db


    P.S.: Bin gerne bereit, einen "Testlauf" zu übernehmen...

  • Man müsste dann evtl. einen seperaren Bereich einrichten nur für diesen spezifischen Sammlerkreis. Dort müssten auf jeden Fall die vollständigen Kontaktadressen sowie Anschrift pipapo hinterlegt werden.
    100% Schutz gibt es denoch nicht. :/
    Evtl. einen Sicherungsbetrag auf das Konto eines vertrauenwürdigen Außenstehenden überweisen? Oder wie könnte man die Sache am Besten angehen?

  • Habe vor ca 10 Jahren bei einer Rundsendeaktion mitgemacht.
    Meine Erfahrung:
    Das Material war in den Auswahlheften anfangs nicht soooo berauschend.
    ca. beim dritten mal waren bessere Stücke vorhanden.
    Dies funktionierte ähnlich der Beschreibung weiter oben.
    Jeder Entnehmer hatte einen Nummernstempel.
    Der Einlieferer verschickte sein Heft an Entnehmer #1.
    Dieser entnahm die Marken die er brauchte und legte an dieser Position einen Zettel mit seiner Stempelnummer.
    Den zu zahlenden Geldbetrag (dieser stand unter jeder Marke!!!) zahlte er per Überweisung an den Einlieferer und schickte die Auswahlhefte an den nächsten. (Die Anzahl und Reihenfolge hatte der Einlieferer vorher fixiert.)
    So ging das immer weiter, bis der Letzte die Auswahlhefte an den Einlieferer zurück schickte.
    Ich hatte einmal das Problem, dass ich ein Heft bekam, welches Lücken aufwies ohne das ein Nummernstempel platziert waren.
    Da ging das Gezeter los.Wir einigten uns, dass jeder einen Anteil an den verschwundenen Marken übernahm. Es war aber jedem klar, dass ein schwarzes Schaf unter uns weilte.
    Fazit: Rundendungen sind eine prima Sache, wenn eine Vertrauensbasis herrscht und der Kreis der Entnehmer pro Umlauf überschaubar bleit.
    Schätze so max. 5 Entnehmer.
    Aber, es macht höllischen Spaß die jeweiligen Auswahlhefte zu öffnen und auf Schatzsuche zu gehen. :]