Hilfe bei Ganzsachen

  • hallo,


    es handelt sich hier bei den ersten beiden um 2 Ganzsachen Ferchenbauer Nr. 59A bzw. Schneiderbauer 74.


    Foto 1:
    Stempel Tulln, Klein 5346a, aE
    Die Form aE gibt es laut Klein aber nur für die Ausgabe 1867 (und nicht wie hiher auf der Ausgabe 1890). Zufällige Nachverwendung des Stempels oder die erste Karte mit aE auf der Ausgabe von 1890?


    Foto 2:
    ähnlich dem oberen Fall...
    Stempel Mauerbach, Klein 2933, aE
    nur gibt es laut Klein (im Gegensatz zu oberen Karte) gar keine Stempelentwertungen von aE für Mauerbach (alle nur vor Ausgabe 1867)?!


    Foto 3:
    Nummernbestimmung bitte...
    Ferchenbauer Nr. 158/ Schneiderbauer 210 nehme ich an (da ja Stempel aus Stanislau/Galizien)???die dreisprachige Schrift kann man ja wegen der Zusatzmarke leider nicht genau lesen.
    keine so schönen Abstempelungen (aber Sammelwürdig für mich weil mein UrUrUrGroßvater aus Stanislau kommt).
    Interessant auch die Weiterleitung dann von Wien (Marokkanergasse) nach Chur in die Schweiz.

  • kann mir denn hierzu keiner was sagen :(
    HILFEEEEE :rolleyes:

    Gesucht - Ergänzungen für meine Heimatsammlung "Rotenturm an der Pinka/ Vasvörösvár", früheres Deutsch-Westungarn.

  • sorry, zu den oesterreichischen ganzsachen kann ich dir leider nix sagen.
    aber die weiterleitung in die schweiz ist schon gut und ungewöhnlich, da ja die karte hierfür in wien nochmal extra freigemacht wurde und die ürsprünglichen 5 heller angerechnet wurden.


    ich hab nur belege (aus dem DR an ziele im DR und weiterleitung ins ausland) die mit dem inlandsporto weitergeleitet wurden und im ausland mit nachporto belegt wurden. bzw. weiterleitungen, wo das gesammte porto ein 2. mal bezahlt wurde...
    bzw. unterfrankierte sendungen, die retour an den sender gingen, um fürs ausland freigemacht zu werden.


    die from, dass ins inland geschickt, und die frankatur um den auslandsanteil ergänzt wurde, ist fuer mich eine neue variante.

  • Hallo Stamp_Charly,


    Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Worwort von "die postalischen Abstempelungen und andere Entwertungen auf den österreichischen Postwertzeichen 1867, 1883 und 1890" kurz "Klein" genannt.



    Zitat

    Obwohl der Umfang der Neuauflage durch die Vielzahl der neuen Abschläge und Bewertungen stark gestiegen ist, kann von einer Vollständigkeit des Werkes noch lange keine Rede sein. Die philatelistische Forschung wird weitergehen. Einen Stempelabschlag zu finden, der noch nicht im Katalog , oder dort wo er hingehört, noch unbekannt ist, wird für viele Sammler immer ein Erlebnis sein.


    Ich konnte die von dir gezeigten Stempel auf Bild 1 u 2 im "Klein" auch nicht finden. Auch nicht im 1. Nachtrag von 2004.


    Nach einem Telefonat heute am Nachmittag mit dem Vertrieb (ÖPHILA Puschmann & Vogel OHG, 1015 Wien) konnte ich in Erfahrung bringen, dass Herr Rieger an einem 2. Nachtrag arbeitet. Wann dieser Nachtrag fertig ist, steht aber noch nicht fest.


    Vielleicht hast du hier zwei unbekannte Stempel.


    Zu den Stempeln kann ich nur sagen, das die Schrift nicht "Antigua" = a, sondern "Grotesk" = g ist.


    Beim Stempel auf dem 3. Bild kann ich leider überhaupt nicht weiterhelfen. Ich habe zwar ein Handbuch über die Stempel ab 1900, aber da werden nur die Stempel von Orten des heutigen Staatsgebietes geführt.

  • also am besten einen brief mit kopien der 1. und 2. karte an herrn rieger schicken, würd ich mal sagen?! oder kennt jemand eine e-mail adresse von ihm?
    wäre ja sehr schön wenns unbekannte stempel sind :jaok:


    hab mich wohl verschrieben mit der schrift ob a oder g :rolleyes:


    Zitat

    die from, dass ins inland geschickt, und die frankatur um den auslandsanteil ergänzt wurde, ist fuer mich eine neue variante.


    freut mich zu hören das das zumindest für dich eine neue variante ist, hoffe auch für andere und es kann mir mal jemand mehr darüber sagen?!

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