Erster umfassender Reklamemarkenkatalog über Berlin erschienen

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    Die Firma veikkos.com hat soeben ihren ersten Reklamemarkenkatalog vorgelegt. Der Katalog enthält auf 230 Seiten über 4500 farbige Abbildungen Berliner Reklamemarken. Er ist damit die bedeutendste Publikation zu diesem Thema – und ermöglicht einen einzigartigen Überblick über die Entstehungszeit der Reklame in Deutschland in den Jahren 1900 bis 1940.


    Reklamemarken sind kleine gedruckte Werbebilder, meist etwas größer als Briefmarken – die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus dem alltäglichen Warenverkehr nicht wegzudenken waren. Geboten wird neben der durchgehenden farbigen Abbildung aller bekannten Berliner Werbemarken auch eine Einschätzung des Wertes dieser Marken. Dass auch hier Spitzenpreise erzielt werden können, zeigt der Verkauf einer Marke der Paul Rosenberg Metallwarenfabrik im letzten Jahr für 500 Euro! Viel Geld für ein kleines Stück Papier, das in so manchem Haushalt auf seine Entdeckung warten könnte.


    Der faszinierende Katalog erinnert an alteingesessene Berliner Firmen wie Leiser, Kaisers und Bolle ebenso wie an die großen Namen der Deutschen Industrie: Daimler, AEG und Siemens. Dem Sammler wird hiermit zum ersten Mal ein fundierter, gründlicher Einblick in ein Sammelgebiet ermöglicht, dass in seiner Form und Vielfalt einmalig sein dürfte. In diesem Zusammenhang ist vor allem auf die künstlerische Qualität vieler Marken hinzuweisen. Neben Peter Behrens, der für die AEG die erste Corporate Identity schuf und die mit über 70 Marken vertreten ist, sind Reklamemarken von Ludwig Hohlwein, Hans Rudi Erdt, Lucian Bernhard oder Julius Gipkens vorhanden. Original-Plakate dieser Künstler erzielen auf dem Kunstmarkt bereits beachtliche Preise – sind viele doch längst zu Ikonen der Markenwelt geworden.


    In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren die Reklamemarken ein beliebtes Sammelobjekt, die durchaus mit den Briefmarken konkurrierten. Dieser Bedeutung trug das berühmte Warenhaus KaDeWe im Jahre 1913 mit einer großen Reklamemarkenausstellung Rechnung. Heute erscheinen uns Produktnamen wie FIXOTINT, LANOLIN oder NOVOPIN exotisch. Wer weiß schon noch, dass die Schreibmaschine als VISIGRAPH beworben wurde, dass man in Schuhen der Marke ÖDIPUS elegant im ODEON tanzen konnte, sich hernach mit MALZMACOLADE gekräftigt hat und den SANAX VIBRATOR auf alle möglichen Arten anzuwenden verstand. Unübertroffen die POTOLOWSKY-Werbung des berühmten Emil Orlik: Handschuhe aus Hundeleder!
    Der Reklamemarkenkatalog ist eine kleine Warenkunde des aufstrebenden Industriezeitalters und bietet dem Sammler endlich das, was er so lange schmerzlich vermissen musste, den Beginn einer systematischen Erfassung seines Sammelgebietes.


    In den nächsten Jahren werden weitere Kataloge folgen: ein Spezialkatalog zur Tabak-Reklame ist ebenso in Vorbereitung wie weitere Kataloge zu deutschen Siegelmarken. Einen Überblick über die vielgestaltige Marken-Welt bietet die Plattform


    ISBN 978-3-937854-02-1 Preis: 39,99 € zu beziehen über den Verlag und nur im Fachbuchhandel erhältlich.


    veikkos.com Inhaber: Veikko Jungbluth; Stubenrauchstr. 22; D-15732 Eichwalde; Tel.: 030 / 67 81 99 18; Fax: 030 / 67 81 88 89 E-Mail: info@veikkos.com; Homepage:


    veikkos.com
    Wir haben uns spezialisiert auf alte Reklame- und Siegelmarken. Über 35.000 verschiedene Marken können im Internet-Geschäft gekauft werden. Mehrmals jährlich finden Online-Auktionen zum Spezialgebiet statt.
    Als Verlag erstellen wir Kataloge aus den Sammelgebieten.




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