Freiheit für die Briefmarken

  • Zum zweiten Mal in sechs Jahren steht die Bundesregierung kurz davor, das Briefmonopol zu verlängern. Triftige Gründe gibt es nicht, nur die Hoffnung auf mehr Geld für den Finanzminister.


    Jetzt also doch. Die Union knickt ein beim Briefmonopol. Von einer "gewissen Offenheit für die Position der SPD" war nach den Koalitionsgesprächen Anfang der Woche die Rede. Im Klartext: Die Partei opfert die ordnungspolitische Überzeugung den Wünschen von Koalitionspartner SPD und Post-Chef Klaus Zumwinkel. Immer wahrscheinlicher wird, dass die Liberalisierung des Briefverkehrs aufgeschoben wird.



    Zitat

    Quelle / Weiterlesen:

  • Find ich auch denn sonst wird es kompliziert mit den sammeln.
    ABer abderseits, Konkurenz belebt das Geschäft und dementsprechend, könnte es für den Endverbraucher etwas günstiger werden.


    MFG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • Zitat

    Original von regiduer
    für mich hat die Privatpost bisher nur Nachteile gebracht,
    von mir aus kann es bleiben wie es ist
    mfg


    Sorry, aber alles kann so bleiben wie es ist ?(
    Wir würden noch auf Bäume rumkrabbeln und Briefmarken gäbe es auch noch nicht. ;)
    Sicherlich macht die Privatpost für den Privatanwender (noch) wenig Sinn. Im Geschäftsbereich ist die Privatpost kaum noch wegzudenken,
    ca. 90% meiner Geschäftspost geht nicht über die 'Gelben'.

  • Meiner Meinung nach sollte es schon seit langem viel mehr Konkurenz für unsere gute alte "gelbe Post" geben. Jedes Unternehmen in der heutigen Zeit muß sich den jetzigen erfordernissen stellen. Ein Monopol wie es jetz noch existiert halte ich für falsch.Ein solch großes Unternehmen mit dieser Logistik sollte sich eigentlich locker gegen die kleinen Konkurrenten durchsetzen können.Wenn die Post ihren Weg der Fillialschließungen so weiter betreibt und andererseits Kundennähe propagieren will halte ich das für einen Irrweg. Das wird nur noch mehr Menschen verärgern die dem zugegeben guten aber halt veralteten, oftmals bürokratisch wirkenden Service der Post vertrauten. Wenns die anderen besser und billiger können, bitte schön !!
    Was die Marken der jeweiligen neuen Konkurenten angeht sehe ich das eher als Chance für uns Sammler als erster die Neuerungen philatelistisch zu nutzen.Die deutsche Philatelie hat sich schon immer entwickelt und wird sich auch weiter entwickeln.Wo ein Sammelgebiet sich erledigt hat, ist ein neues entstanden. Ist doch schön so. :)

  • Nicht zu verachten ist aber auch der Aspekt, dass die DP AG mit dem Hintergrund des noch herrschenden Postmonopols einen Ausgleich für Ihre vergleichsweise zurückkhaltende Ausgabepolitik hat.


    Denn es wäre für die gelbe Post ein leichtes, die wegfallenden Einnahmen zumindest teilweise durch die Sammler zu kompensieren, was zur Folge hätte, dass es noch mehr Zuschlagsausgaben gäbe, mehr Marken mit hohen Nominalen, mehr besondere Emissionen (z.B. Blockausgaben in sehr geringer Auflage, die man dann über dem Frankaturwert verkaufen könnte ...). Denn die Gewinnspanne würde sich bei den billig herzustellenden Briefmarken immens vergrößern.


    Und wer möchte sich schon genötigt sehen, ernüchtert sein dann unbezahlbares Postabo der bis dato vollständigen Bund-Sammlung zu kündigen??


    Andererseits ist das Aufstreben der Privaten ganz bestimmt nicht schlecht - und vielleicht Impulsgeber für die DP AG, wieder mehr Aufwand im Servicebereich zu betreiben... Wie so vieles hat eben auch der Wegfall bzw. der Bestand des Postmonopols seine guten aber auch schlechten Seiten...


    Dominic

    Suche immer geschlossene Mühlradstempel auf den Quadraten von Bayern (Mi. 2-13), insbes. Nummern 1 bis 100. Wer was abzugeben hat, bitte melden! Tausch oder Kauf immer erwünscht!!
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