• Um es ein bisschen zu konkretisieren bzw. eine Preisvorstellung zu geben: Also der Michel-Spezial 2004 bewertet diese Marken relativ tief; der Umstand liegt darin begraben, daß die Bestimmung der Platten für die meisten Sammler zu aufwändig ist (man braucht halt die gewisse Literatur dazu). Gute und korrekt plattierte Stücke (vielleicht auch mit Attest) werten daher weitaus höher (was auch der Michel-Spezial erwähnt).


    Eine grobe Einteilung: die relativ seltenen Nr. 3 welche von den selben Platten wie die Black-Penny gedruckt wurden, werten im Michel zw. 200 und 70 Euro. Die nachfolgenden Platten Nr. 12 bis 45 (bis zur Platte 45 wurden Malteser-Stempel verwendet) werten zwischen 12 und 90 Euro). Ab der Platte 34 (7. Juni 1843) kommen auch Nummernstempel vor, was jedoch nicht ausschließt, daß man auch ´mal eine ältere Platte mit Nummernstempel findet. Platte 34 bis 177 wertet zwischen 6 Euro und 350 Euro (gestempelt).


    Nimmt man jedoch beispielsweise die Preislisten von Stanley Gibbons her, dann schaut die Welt gleich ganz anders aus.


    Ein paar Beispiele aus einem S.G. Verkaufskatalog vom Jänner 2006: eine nett mit Malteserkreuz gestempelte Platte 26 (im Michel um 12 Euro zu haben....im Verkauf bei S.G. allerdings um 45 Pfund), eine Platte 46 mit Nummernstempelteilabschlag (im Michel um 14.-- Euro, bei S.G. kostete das Stück jedoch 25 Pfund).


    Da ist jetzt noch keine Rede von diversen Besonderheiten (seltener Stempel, besonders auffällige Plattenmerkmale, usw.).


    Kurz gesagt: wer schon immer ´mal "Massenware" billig kaufen wollte, um darin auf Schatzsuche zu gehen, der möge sich die entsprechende Literatur besorgen und es ´mal versuchen. An das Material kommt man hierzulande eigentlich recht billig...die Frequenz überhaupt etwas angeboten zu bekommen wird jedoch seltener, weil das Material seit geraumer Zeit dem Markt entzogen wird.