Crescentia auf Briefmarke gedruckt

  • 500 Stück zu erwerben
    Marktoberdorf/Ostallgäu (hhi). - Nach einer alten Ansicht der Stadt Marktoberdorf gibt es nun das Bildnis der heiligen Crescentia von Kaufbeuren auf einer Briefmarke. Die Briefmarkenfreunde Marktoberdorf, im Landesverband zuständig für den gesamten Landkreis Ostallgäu, Kaufbeuren, Bad Wörishofen und Teile des Unterallgäus, haben im 50. Vereinsjahr die Marke mit Bild von Kaufbeuren in einer Auflage von 500 Stück fertigen lassen. Sie befasst sich mit dem Jubiläum „60 Jahre Nichtbombardierung der Stadt“ durch die Amerikaner.


    Am 12. April 1945, dem geplanten Tag der Zerstörung, tauchte tagsüber plötzlich ein dichter Nebelschleier über der Stadt auf und verhinderte eine großflächige Bombardierung der Stadt. Das „Wunder“ von Kaufbeuren wird der nunmehr heiligen Crescentia zugeschrieben. Die Briefmarke zeigt die Ordensfrau bei der Abwehr der Bomberflotte über der Stadt. Die Ausgabe der österreichischen Postverwaltung über 55 Cent kann auf Briefen ab Österreich, Jungholz und Kleinwalsertal uneingeschränkt als Porto verwendet werden. Damit werden Kaufbeuren und ihre Schutzpatronin Crescentia erstmals auf einem gültigen Postwertzeichen erwähnt.
    Zu erwerben sind die Briefmarken und Sonderkuverts auf der großen Briefmarken- und Münzenbörse am 4. Dezember im Gablonzer Haus in Kaufbeuren-Neugablonz ab 9 Uhr. Pro Person werden zwei Stück für je 3,50 Euro abgegeben. Vorbestellungen sind möglich bei H. Völk, Telefon 0 83 41/87 45 15. Im Vorverkauf sind die Briefmarken nur bei der Firma Hipp, Briefmarken und Münzen, Hirschstraße 13 in Kempten, Telefon und Fax 08 31/2 64 60, zu erwerben.



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