Ist sowas noch legal??

  • Ich bin gestern per Zufall auf einer grösseren Verkaufsplattform (ich nenne hier mit Absicht nicht den Namen), auf einen Verkäufer gestossen, der Ausdrücklich alle seine Angebote als Fälschungen verkauft. Als ich dann seine Bewertungen gelesen habe, viel mir oft auf, das einige Käufer vor ihm gewarnt haben, weil diese sogenannten Fälschungen nur "billige Fotokopien" seien.
    Er hat z. B. einen "Aarau-Block" im Angebot, der im Original gezähnt ist, er aber darauf hinweisst, das die Zähnung in seiner angebotenen Fälschung nur "aufgedruckt" sei. Ich mache jede Wette, das diese "Fälschung" auch eine selbstgemachte Fotokopie ist. Ist sowas nicht an der Grenze der Legalität??
    Wenn nicht, könnte ich ja theoretisch von allen meinen seltenen und teuren Briefmarken Fotokopien herstellen, und diese als Fälschungen verkaufen. Wer dann sowas kauft, ist dann ja selber schuld, ich habe sie ja ausdrücklich als Fälschung angeboten.....
    Gibt es da keine klaren Grenzen und Regeln, was als Fälschung angeboten werden darf und was nicht?? Ich bin auf Eure Antworten sehr gespannt.


    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • Interessante Frage, ich hoffe wir haben einen Rechtsanwalt oder sowas in der Art bei uns im Kreise!


    MFG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • Wenn er schon schreibt, das es Fälschungen sind... Ich glaube nicht, das ein Gericht der westlichen Welt ihm vorwerfen würde, das er nicht geschrieben hat "extrem schlechte Fälschungen".

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Die einzigen Möglichkeiten solchen Leuten Ärger zu machen:


    - Urheberrechtsverstöße (Markenmotive aus der Nachkriegszeit sind i.d.R. nicht "public domain"), können aber soweit ich weiss nur vom Inhaber der Rechte verfolgt werden. Das setzt aber auch voraus, dass der "Hersteller" ermittelbar ist.


    - Verstöße gegen Kennzeichnungs- und Informationspflichten gewerblicher Händler. Wer Fälschungen in größerer Menge unter die Leute bringt ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein "Privatverkäufer".

  • das einzigste was wirklich hilft, nicht drauf bieten !!!
    was will man mit Kopien/ falschen Fälschungen ??
    Was haben die Käufer damit vor ?????????



    mfg

  • Danke für Eure Antworten. Dann weiss ich ja jetzt, was ich zu tun habe:


    Ich lass meinen Scanner auf Hochtouren laufen [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/20/1152126700.gif] Ich werde mich dann in diesem Thread wieder melden, wenn ich die 1. Million zusammen habe [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/44/1144683014.gif]


    Mit geldgierigen Grüssen :P
    Afredolino

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