Philatelie: zum Fest fast 500 Mitarbeiter

  • Im Weihnachtsgeschäft die erste Münze versandt


    Weiden. (kä) Das größte Geschenk für die Philatelie gibt es nach Weihnachten: Ab 1. Januar werden aus Weiden nicht nur Briefmarken, sondern auch Münzen versandt. Die Philatelie stockt dafür ab Dezember um 20 bis 30 Mitarbeiter auf fast 500 auf. Das ist schon was. "Wenn man bedenkt, dass wir vor fünf Jahren in Weiden gerade 80 Mitarbeiter hatten", freut sich Erwin Nier, Pressereferent der Deutschen Post in München, mit den Weidenern.


    Die erste Münze durften die Weidener schon für das Weihnachtsfest verschicken: die 100-Euro-Goldmünze zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Kostenpunkt: 395 Euro. "Das war zu Weihnachten schon der Münzrenner." Das Hauptgeschäft für die Philatelie brummte bereits im November. Sehr gefragt sind die Jahresgaben schlechthin: Jahressammlungen aller Briefmarken, die in diesem Jahr erschienen sind, schön im Schmuckschober oder in Blattform. Hoch im Kurs stand auch der Briefmarken-Kalender 2006, "künstlerisch hochwertig", wie Nier preist. Jedes Monatsblatt mit Marke.


    In diesen Tagen könnte es in der Philatelie in Weiden-West noch einmal richtig hoch hergehen. Per Mailing informierte die Post die Kunden, dass alle Bestellungen vor 21. Dezember noch rechtzeitig zum Fest geliefert werden können - soweit verfügbar.



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