Entwertungsformen der Krone und Adler Serie. Nr 45 bis Nr 50

  • Ich bin gerade dabei, meinen Sammlungsteil "Entwertungsformen der Krone/Adler Serie" neu zu gestalten. Ziel dieser Sammlung ist es, alle auf dieser Freimarkenserie möglichen Entwertungsformen aufzuzeigen und in Beispielen zu belegen. Beginnend bei den Altdeutschland-Nachverwendungen über die Übergangsstempel, Aptierungen, Normstempel, Klaucke, Schilling, Pfannstiel, Hupp, etc. bis hin zu den neueren Formen wie Zwischentype, Kreisobersegment und schließlich die Gittersegmentstempel in all ihren Varianten. Neben den genannten Stempelformen sollen aber auch andere mögliche Entwertungen wie Inndendienst-Stempel, Dienstsiegel, Stempelmaschinen, Rohrpost, Bahnpost und Schiffspost sowie handschriftliche Entwertungen gezeigt werden. Auch mögliche Ausländische Entwertungsstempel. Aber: Es geht ausschließlich um die möglichen Entwertungen der Markenausgabe Krone/Adler - also es muß immer eine Krone/Adler Marke oder Ganzsache im Spiel sein !!!


    Nun habe ich die ersten 2 Seiten fertig und zeige sie hier in der Hoffnung von Euch Eure Meinung über Inhalt, Gestaltung, etc. zu hören. Es sind vielleicht nicht gerade die Seiten mit dem interessantesten Material - aber ich beginne von vorn mit den Nachverwendungen der Altdeutschen Staaten - hier Braunschweig und die Preussische Provinz Brandenburg. Nach und nach - je nach Fortschritt - werde ich weitere Seiten zeigen.


    Gerne dürft Ihr mir auch Marken oder Belege mit aussergewöhnlichen Entwertungen der Markenausgabe Krone/Adler für meine Sammlung zum Kauf/Tausch anbieten...

  • Hallo d.s.,


    ich finde, Du hast das Thema mit sehr sauberem Markenmaterial anschaulich dargestellt.


    Am besten gefällt mir die 1. Seite, wo sowohl die Stempel nochmal neben den Marken zu sehen sind, als auch die Orte auf den Karten markiert sind. Das passt super zusammen, lässt trotz der vielen Informationen die Briefmarke als "Hauptakteur" wirken und ist nicht mit Textinformationen überladen.


    Du bist meiner Meinung nach auf einem guten Weg!

  • Für meinen Geschmack finden sich auf den Seiten zuwenig Hintergrundinfos. Stempelabbildungen habe ich schließlich auf meinen Seiten zuzüglich zum Text.


    Siehe


    Baden-Albumseiten-Gestaltung


    und


    Selbstgestaltung eines Briefmarkenalbums - Anleitung gesucht

  • Hallo also mir gefällt auch deine Gestaltung sehr sehr gut, gerade wie auch geschrieben die erste Seite, denn das mit der Karte ist klasse, würde mich interessieren, wie du das mit der Karte und den Stempeln hinbekommen hast, also ich wäre fr Tipps sehr dankbar, denn ich brauche Inspirationen für meine TuT Sammlung, die immer noch sehr wild ausschaut!

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • Der Frage kann von mtcyrus kann ich mich nur anschließen... Hast du die Stempel mit einem Grafikprogramm nachgebastelt??


    Ansonsten gefallen mir die Seiten sehr gut, da sie viele Informationen auf einen Blick liefern, ohne überladen zu wirken, was durch dein durchdachtes Layout kommt.


    Sehr schön finde ich auch, dass du deinne Seiten größtenteils mit Belegen auflockerst. Nun frage ich mich aber, wieso du so viele verschiedene Layouts gewählt hast??


    Dominic

    Suche immer geschlossene Mühlradstempel auf den Quadraten von Bayern (Mi. 2-13), insbes. Nummern 1 bis 100. Wer was abzugeben hat, bitte melden! Tausch oder Kauf immer erwünscht!!
    Suche momentan eine Mi. 3 .. mit gMR "1". Zahle gut!!!

  • vielen Dank für Euer Lob - das wollte ich hören :-)


    kurz ein paar Antworten auf Eure Fragen:


    Die Stempelzeichnungen sind größtenteils aus Handbüchern herausgescannt und bearbeitet - bzw. bei den Feuser Abbildungen, die doch zahlreichen Fehler retuschiert...


    Das Layout der jeweiligen Seiten ergibt sich aus dem Inhalt und dem vorhandenen Material - so ist zum Beispiel die Seite mit den Braunschweig Stempeln durch eine Landkarte von Braunschweig als Wasserzeichen unterlegt - nur bei dieser Seite war es mir auch möglich die einzelnen Orte durch farbige Punkte auf der Landkarte zu markieren. Die Entwertungen durch Dienstsiegel und die anderen Innendienstentertungen habe ich mit einem Dienstsiegel unterlegt - hier auch der Bezug zum Innendienst.


    Ansonsten einheitlich oben rechts das Thema "ENTWERTUNGEN AUF KRONE/ADLER" - als erste Überschrift die Hauptkategorie z.B. "Nachverwendete Altdeutschlandstempel" und darunter dann die Eigenmerkmale z.B. "Braunschweig", etc. Auf die einzelnen Stempel werde ich dann z.B. bei den Übergangsformen näher eingehen müssen, da ja dann doch innerhalb dieser Gruppe erhebliche Unterschiede auftreten.


    Mir wäre es sehr viel lieber, wenn ich die Stempel alle auf sauberen Belegen oder riesigen Briefstücken zeigen könnte - aber um bei dem Beispiel Braunschweig zu bleiben - da muss man erstmal Nachverwendungen auf Krone/Adler finden !!! Bei den später auftretenden Stempelformen sieht es dann etwas besser aus - zumindest was das Material angeht - bin ich da besser bestückt - allerdings wird es dann mit den Stempelabbildungen schwieriger, da ich dann alles selber zeichnen muss.


    Fortsetzung folgt!

  • Hallo d.s.,
    auch ich bin begeistert von deinen Seiten, auch mit den verschiedenen Hintergründen. Wirklich ein gelungenes Konzept, finde ich.
    Nur eine Anmerkung zu den "Fehlern" im Feuser: oftmals sind es gar keine Fehler, den von vielen Stempeln existieren mehrere Typen, abgebildet ist aber immer nur einer. Als Beispiel hier die beiden Typen des preussischen Stempels "AACHEN BAHNHOF" (Feuser PR 004), von dem im Feuser nur Typ b gezeigt wird.

  • Hallo Reichswolf.


    Auf gar keinen Fall will ich den Feuser schlecht machen. Eines der besten Werke, was es wohl auf dem Gebiet "Stempel" zu haben gibt.
    Aber um wieder bei meinem Braunschweig-Beispiel zu bleiben gibt es diese auf meiner ersten Seite gezeigten Stempel auch als Aptierungen, wo dann die Jahreszahl nur noch zweistellig ist um den gebräuchlichen Formen im Reich zu entsprechen - diese gehören dann aber in die Gruppe der Übergangsstempel. Wenn ich nun im Feuser bei CALVOERDE den Stempel (der eigentlich vierstellige Jahreszahl enthält) mit zweistelliger Jahreszahl als Nachverwendung abbilde, dann ist das falsch und für meine Sammlung, da ich ja auch die Unterschiede der einzelnen Stempeltypen aufzeigen will, nicht zu verwenden - das hatte ich mit Fehler retuschieren gemeint.


    Was Dein Aachen Stempel angeht - ist er wohl wegen der gleichen Form in den Handbüchern als 2 Typen aufgeführt - aber fakt ist doch, daß es sich hierbei um 2 grundverschiedene Stempel(geräte) handelt.
    Sicher ist aufgrund der Verwendungszeiten der Stempel auch nachzuweisen, daß die 2 Stempel nicht gleichzeitig verwendet worden sind - sondern (evtl. durch Abnutzung - defekt, etc.) ein neuer Stempel angeschafft werden mußte. Nicht nur, daß die Stempel verscheidene Abmessungen haben - sondern auch die Einsatztypen für Tag/Monat/Uhrzeit (welche meist mit den Stempeln mitgeliefert wurden) sind völlig verschieden. Das könnte auch ein Hinweis auf einen anderen Hersteller sein. Die großen Ziffern sprechen eigentlich für HUPP oder SCHILLING. Aber das wird wohl nicht mehr herauszufinden sein, wer letztendlich welchen Stempel hergestellt hat... Oder doch?


    Im Feuser wird wohl nur der Typ b abgebildet sein, weil es ja um nachverwendete Stempel geht. Meiner Meinung nach ist der im Bild gezeigt rechte Stempel "moderner" als der linke - wird also der später angeschaffte Stempel sein - und vielleicht kommt tatsächlich nachverwendet auch eben nur dieser vor - womit dann der Feuser mit der Abbiuldung des Typs b absolut richtig liegt. Oder kannst Du den linken Stempel (a) als Nachverwendung zeigen?

  • Hallo d.s.!
    Ich wollte dir bestimmt nicht den Vorwurf machen, den Feuser schlecht zu reden. Daß Fehler drin sind, weiß ich auch, ich wollte nur darauf hinweisen, daß nicht jede Abweichung von der Abbilldung gleich ein Fehler ist.
    Die beiden von mir gezeigten Stempel wurden über lange Jahre parallel verwendet, von beiden gibt es Abschläge auf Brustschilden. Leider bin manchmal total mit Blind- und Blödheit geschlagen, sonst hätte ich ja auch gesehen, daß deshalb im Feuser sehr wohl beide Stempel gezeigt werden. :ups: Da habe ich eben zwischen Tür und Angel nicht aufgepaßt, der Aachen-Stempel mit den nicht gezeigten Typen ist PR 002, von dem vier Typen existieren, bei denen der Schriftzug AACHEN in der Breite deutlich variiert.
    Ansonsten hast du mit deiner Einschätzung der beiden Bahnhof-Stempel recht, Typ b ist etwas neuer. A wurde 1860, b 1863 eingeführt. Zum Stempelschneider kann ich dir leider nichts sagen, da fehlt mir leider die Literatur.

  • hallo d.s.,


    super! Deine leidenschaft was Du uns da für Einblicke gewährst.



    bleib bescheiden, "g" jOK!
    ist ok wenn du keine lust hast es soll ja spass machen und nicht frusten.



    grüsse
    soaha


    PS: nur nicht zwingen die gute Laune.
    wir haben zeit.

  • Super schön ich denke nicht das es zu langweilig wird, und ich finde die Gestaltung von den Blättern echt super!!!


    Glückwunsch sehr gelungen

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.