Aptierte Stempel auf Pfennig Marken DR Nr 41

  • Hallo Martin,


    ich denke, dass der Preis grundsätzlich von der Häufigkeit der Verwendung des Stempels abhängig ist. Auch ist bei der preislichen Einschätzung der Zweck oder Ort der Verwendung zu berücksichtigen. Grundsätzlich würde ich vom Feuser ausgehen und dann die einzelnen Besonderheiten berücksichtigen.
    Weiterhin steht ja auch die Frage im Raum, in wie weit für aptierte AD-Stempel ein Markt besteht und somit Interessenten vorhanden sind, andere Preise als für normale Stempel zu zahlen.
    Zeig doch mal ein paar Stempel.
    Ich habe mehrere aptierte Stempel aus der Zeit 1945 ff. Ich würde jetzt nicht unbedingt mehr ausgeben wollen. Mir ist auch nicht aufgefallen, dass für solche Belege oder Briefstücke oder Marken mehr Geld ausgegeben wird.


    Gruss Totalo-Flauti.

  • Hallo,
    ich habe zwar verstanden, daß Du "aptierte Stempel" meinst aber sonst
    werde ich nicht ganz schlau aus Deiner Frage.
    Ich möchte ja gerne helfen


    m.w.myname

  • so dann erkläre ich es mal bissel ausführlicher wenn es unverständlich war.


    ab dem 22.5.1875 waren die OPD nicht gezwungen neue oder der neuen norm entsprechende stempel zu beschaffen.
    es konnten alle alten stempel genutzt werden bis sie nicht mehr brauchbar waren.es war ja auch erlaubt älterre stempel zu nutzen wenn man sie den neuen vorschrieften anpasst.
    dies trat nur in kraft wenn kein grosser kostenaufwand betrieben werden musste.


    sprich bei den aptieretn AD stempel wurden PA und Ub mit eingebunden.
    diese wurden solange gebracuht bis die stempel auf gut deutsch den geist aufgaben.


    nun meine frage zu diesen stempel sind diese nach den feuser zu bewerten ?
    meiner meinung nach ist dies nicht möglich da es sich nicht um ad stempel handelt sondern um übergangsstempel bis zum gebrauch der normstempel.


    ich weis nicht ob nur mich soetwas beschäftigt, aber vieleicht ist das ein gebiet was keine speziellen sammler hat.
    mir sind diese stempel nur bei der umsortierung meiner sammlung in die finger geraten und da kamm halt diese frage auf.


    noch mal schnell paar marken rausgekrammt.
    wie gesagt es betrifft nur meine sammlung der dr nr. 41


    vieleicht hat ja einer nochmehr stücke davon und man kann etwas tauschen.

  • Hallo sammelfreak,
    es gibt von Aachen einen Einkreiser, der 1873 aus einem alten F(ranco)-Stempel entstand. Dieser aptierte Stempel wurde dann 1875 nochmal aptiert, indem er um PA-Nummer und den UB erweitert wurde. Der ursprüngliche Stempel wertet dabei mindestens 60 P, die Aptierungen nur noch 5 bzw. 3 Punkte. Und das, obwohl der F-Stempel am längsten in Gebrauch war. Aber ab 1873 hat sich ja seine Funktion geändert, da er zum normalen Aufgabestempel wurde. Dadurch sind Abschläge viel häufiger.
    Umgekehrt verhält es sich mit dem Aachener Bahnhofs-Einkreiser (Einsatz von 74 bis 75) , der zu AACHEN * 2 a aptiert wurde (Einsatz von 76-78 ). Hier wertet der Ursprungsstempel nur 20 Punkte, der AACHEN 2 aber 40 Punkte.
    Es läßt sich also keine generelle Aussage machen, daß aptierte Stempel höher oder niedriger werten als der Ursprungsstempel. Es kommt wie immer auf die Häufigkeit der Abschläge an, hängt also von Faktoren wie Verwendungsdauer, Gebrauchsart (Aufgabe-, Formular-. Ankunftsstempel etc) uvm ab.

  • Hallo,
    danke für diese Erläuterungen. Nun merke ich erst, daß dies über-
    haupt nicht in meinen Kenntnisbereich fällt


    m.w.myname

  • erron

    Hat den Titel des Themas von „Aptierte Stempel“ zu „Aptierte Stempel auf Pfennig Marken DR Nr 41“ geändert.