Bundesfinanzminister Peer Steinbrück eröffnet Briefmarkenausstellung im Bundesfinanzministerium

  • „Zeichen setzen“ - Bundesfinanzminister Peer Steinbrück eröffnet Briefmarkenausstellung im Bundesfinanzministerium


    Mit einer Ausstellung ganz besonderer Art verbindet das Bundesministerium der Finanzen eine populäre Passion von immerhin drei Millionen Philatelisten in Deutschland mit der Würdigung bürgerschaftlichen Engagements. „Zeichen setzen“ heißt deshalb auch im besten doppeldeutigen Sinn das Motto.


    Der Bundesminister der Finanzen, Peer Steinbrück, eröffnet die Ausstellung


    am 28. Juni 2007
    um 18.00 Uhr
    im Bundesfinanzministeirum (Steinhalle)
    Wilhelmstraße 97
    10117 Berlin


    Mit den Gesetzesplänen zur Stärkung von Ehrenamt und Spendenbereitschaft setzt sich das Bundesfinanzministerium nachhaltig dafür ein, dass in unserer Gesellschaft Menschen gefördert werden, die anderen helfen, und gibt damit „Hilfen für Helfer“. Diese Botschaft fördert das Bundesministerium der Finanzen ebenso als Herausgeber von Postwertzeichen in der Bundesrepublik Deutschland: Viele Sonderbriefmarken würdigen mit sozialen Themen bürgerschaftliches Engagement und setzen so ein Zeichen für Solidarität, gemeinnütziges Handeln, tätige Nächstenliebe und Bürger im Ehrenamt. In dieser Funktion stehen Briefmarken als zweifellos kleinste Botschafter unseres Landes nicht nur für unsere Kultur schlechthin – sondern im Besonderen auch für die Kultur des Umgangs miteinander.


    Die Projektstelen der Ausstellung zeigen, wie durch Briefmarken mit Zuschlägen Gutes getan wird. Die Erlöse unterstützen die Wohlfahrtsverbände, Projekte der „Stiftung Deutsche Jugendmarke“ und der „Deutschen Sporthilfe“. Zudem werden mit Zuschlagserlösen auch Projekte des Bundesumweltministeriums und der Stiftung Philatelie- und Postgeschichte gefördert. Aber auch mit Briefmarken ohne Zuschlag erfahren gesellschaftliche Werte wie Wohltätigkeit, unentgeltliche Lebenshilfe, engagiertes Füreinander eine hohe Wertschätzung und erreichen, in Millionenauflage, eine breite Öffentlichkeit.

    Im Mittelpunkt der Ausstellung „Zeichen setzen“ steht eine über sechs Quadratmeter große Supermarke. Mit ihren 32 Themenfeldern kann sie zwar nicht alle, aber viele Fragen rund um die Briefmarke beantworten. Die Besucher können von der Supermarke quasi interaktiv „Zähnung für Zähnung“ Informationen abrufen.

    Zum Geschichtsbuch besonderer Art wird eine große Ausstellungsvitrine, die 650 Jahre Deutsche Geschichte anhand von 56 Originalbriefmarken gewissermaßen illustrierend kommentiert - vom 14. Jahrhundert bis heute.

    Und Briefmarkengeschichte fortschreiben können die Ausstellungsbesucher sogar selbst: Mit einem Ideenwettbewerb bietet das Bundesfinanzministerium zusätzlich die Möglichkeit, Themenvorschläge für das Briefmarkenprogramm 2009 einzureichen. Per Postkarte oder per Internet kann also jeder Ideen einbringen, wovon die Marken „von übermorgen“ erzählen und damit selbst - „Zeichen setzen“.



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