GB Bestimmung der Platte der Penny-Marken

  • Hallo asmodeus und alle


    jetzt hat mich die Sache gepackt !


    Mit Hilfe von Photoshop versuche ich nun, mich der Bestimmung von Platten der Penny black's und red's anzunähern.


    Ich habe eine geprüfte Penny Black Platte 5 genommen und gescannt. Ebenso die Schablone, mit gleicher Auflösung .


    Die drei beigefügten Fotos sind das Ergebnis. Während ich bei der Messung der Werte a und b auf das richtige Ergebnis komme, habe ich mit den Messungen c und d meine Probleme.


    bei c komme ich eher auf 4 statt 4+


    bei d komme ich eher auf 6 statt 5+


    was meinst Du / ihr dazu ?


    welcher Punkt ist bei der Messung anzusetzen, Punkt a oder b oder anderswo ? ( siehe Foto mit „L“ )


    Ich habe das Foto der Fototafel von Nissen neben die Originalmarke gesetzt. Da kann doch was nicht stimmen ?


    Ich habe in der Vergangenheit die Fototafeln von Nissen als Vorlage benutzt. Sollte ich dies besser lassen ?

  • Bei den Fischer/Brown ist jeder Meßpunkt für jedes Feld oben angegeben- also Punkt a. beim "L" ist der korrekte Meßpunkt. Bedenke, das Reparaturen und spätere Stadien nicht im Brown/Fischer berücksichtigt worden sind, deshalb mehrere Bücher und die Internetseite benutzen. Achte auch darauf, das oben und unten alles genau auf der Marke liegt! Untersuche die Marke nach Auffälligkeiten: Guzide dots, guide lines usw

  • Zu den Phototafeln: Benutze sie! Ist ein zusätzliches Hilfsmittel! Die Marken weisen Ähnlichkeiten auf. Durch den Druck und/oder Reparaturen verändern sich einige Merkmale!

  • Das Ergegnis der Internetseite bei +/- 1 (und bei +/- 2): 4/ 5/ 4+/ 5+: Results:
    5
    22
    39
    *Done*


    Es erfordert Erfahrung und Übung! Nur eine schwarze Platte angegeben

  • Die Messung mit der Schablone ist nur ein Teil der Plattenbestimmung! Sie grenzt die Möglichkeiten auf eine geringere Zahl ein! Nachher muß man allerdings innerhalb dieser Auswahl das in Frage kommende Stück erst finden. Dazu gibt´s ja auch die Literatur mit den Plattencharakteristika.


    Wenn nun die Messung nicht annähernd korrekt ausgeführt wurde, wirst Du immer in der falschen Gruppe suchen. Auch eine absolut korrekte Messung bedeutet noch keinen Volltreffer! Im Brown-Fischer sind auch sicher einige fehlerhafte Messungen verzeichnet.


    Empfehlen kann ich jedenfalls, die Messung so vorzunehmen, daß man die Marke hinter dünner Plastikfolie (Steckkarte, oder Hawidstreifen) fixiert, darauf die Messschablone legt und frei bewegen kann und hierauf einen guten Fadenzähler stellt. Wichtig ist der Blickwinkel! Immer möglichst senkrecht durch die Lupe schauen!


    Auch die Hilfslinien der Schablone (Markierungen zur Positionierung an den inneren Rändern der Eckquadrate), sollte man nutzen!


    Selbst wenn ich eine gewissenhafte Messung gemacht habe, das Ergebnis aber mit keiner Platte übereinstimmt, heißt es zurück zum Start! Irgendeine Abweichung passiert bei der Messung immer! Wenn Du nach fünf Messungen noch immer nicht eine eindeutige Platte zuordnen konntest, dann leg das Trumm einfach mal für ein Monat zur Seite! Bloß keinen Streß aufkommen lassen! Lieber mit anderen Stücken sein Glück versuchen!


    Es gibt Marken, wo die Plattenbestimmung in Null-Komma-Nix erledigt ist, andere können eine Ewigkeit nerven!

  • Danke für die nützlichen Hinweise.


    Zitat

    Original von Nimrod
    Empfehlen kann ich jedenfalls, die Messung so vorzunehmen, daß man die Marke hinter dünner Plastikfolie (Steckkarte, oder Hawidstreifen) fixiert, darauf die Messschablone legt und frei bewegen kann und hierauf einen guten Fadenzähler stellt. Wichtig ist der Blickwinkel! Immer möglichst senkrecht durch die Lupe schauen!


    Ich nutze gerne ein Programm wie Photoshop. Ich sehe dabei folgende Vorteile:


    1) Ich kann die Marke virtuell frei über die Schablone bewegen, was man aus den beigefügten Fotos natürlich nicht entnehmen kann.


    2) Die Sicht ist immer garantiert von oben.


    3) Ich kann zoomen und die Details besser erkennen.


    4) Ich kann meine Mess- / Detailergebnisse archivieren und jederzeit überprüfen, wieder hervorholen.


    5) Ich kann, natürlich nur im beschränktem Umfang Marken analysieren, von denen ich nur ein Foto habe, z.B. aus Auktionskatalogen, ebay-Angeboten usw.


    Wichtig ist für mich zu wissen, dass ich ansonsten auf dem richtigen Weg bin. Ich werde mir zusätzliche Literatur besorgen und üben, üben üben und versuchen Geduld aufzubringen :)