• Guten Morgen


    vielen Dank balf_de für deine ausführliche Antwort.
    Als Sammler ist es natürlich schön zu Wissen,
    dass dieser Beleg mitbefördert wurde.


    Ein schönes Wochenende wünscht
    kawa

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    Einmal editiert, zuletzt von kawa ()

  • Hallo zusammen, Hallo balf!


    Heute habe ich 4 Belege aus dem Luftschiff mit der Bitte um Info+Preise.
    Evtl möchte ich mich von diesen Stücken trennen, da wäre eine ungefähre Preisbewertung eine nette Verhandlungsgrundlage ;)


    Habe jeweils die Vor- und Rückseite eingescannt.
    Merci!


    Olli

  • Zitat

    Original von OlliWtal
    Heute habe ich 4 Belege aus dem Luftschiff mit der Bitte um Info+Preise.


    HalloOlliWtal,


    der erste Brief mit dem Hitler-Block ist auf jeden Fall historisch sehr interessant:


    Der Brief wurde zur geplanten Deutschlandfahrt des Luftschiffes "Hindenburg" am 1.5.1937 aufgegeben (siehe roten runden Stempel rechts unten). Da diese Fahrt aber ausfiel (siehe roten kastenförmigen Stempel rechts oben), wurde er bei der nächsten, der Nordamerikafahrt im Postsack abgeworfen (siehe Rückseite Tagesstempel "Köln 1, 3.5.37. -24") und dem Adressaten in Görlitz zugestellt.


    Jetzt kommt's: LZ 129 flog Anfang Mai nach New York, wo es am 6.5.1937 eintraf und in Lakehurst zu der schrecklichen Hindenburg-Katastrophe kam. Der gezeigte Brief war also bei der letzten Fahrt von LZ 129 dabei und entging dem Flammen-Inferno, da er schon über Deutschland abgeworfen wurde.


    Wertmäßig kann ich zu diesem Beleg leider nichts sagen, aber (post-)historisch ist er ungemein interessant und zudem in sehr sauberer Erhaltung.


    Beste Sammlergrüße


    philnum

  • Lange schon habe ich mich hier nicht mehr zu Wort gemeldet, wenig Zeit :(.


    Aber da ich nun im Besitze eines Siegers bin (endlich geschafft :jaok: ), kann ich gleich einmal üben, damit umzugehen.


    Folgende Einschätzungen kann ich abgeben:


    1. Deutschland-Fahrt 01.05.37
    Sieger 453 A Bordpost mit Abwurf über Köln, historisch von philnum schon gut beschrieben, wegen schlechten Wetters ausgefallene Deutschlandfahrt
    Sieger 30 EUR, Michel 63 I a 25 EUR


    Leider ist der Beleg um 1 Rpf überfrankiert, was aber durch die Blockmischfrankatur kompensiert werden dürfte.



    2. 1. Nordamerikafahrt LZ 129 Mai 1936
    Sieger 406 f oder g Auflieferung Stuttgart 35 EUR
    Michel 12 g oder h 40 EUR


    Den Ub. des Aufgabestempels kann ich nicht entziffern, lautet er "f" oder "g" ?
    Die Marken sind fleckig, was am schwefelhaltigen Gummi liegt und nicht schön aussieht, aber die normale Erhaltung darstellt.
    Unschöner der durchfettende Klebstoff der Gummierung des Unschlages. Dafür ist der Schmuckvordruck des Umschlages ganz ansprechend.



    3. Fahrt in das Sudetenland LZ 130 Dezember 1938
    Sieger 456 30 EUR
    Michel 8 I 35 EUR


    Welche Art von Bestätigungsstempel, Gummi oder Kunstharz, müssen die Experten beantworten.
    Portorichtiger Beleg zu 50 Pf mit zeittypisch bunter Frankatur. Rückseitig mit dem Maschinenankunftsstempel vor Reichenberg.



    4. 1. Südamerikafahrt Mai 1933
    Sieger 100 EUR
    Michel 294 a 50 EUR


    Verklebt wurden 2,75 RM. Ob das die korrekte Portostufe war, möchte ich auch den Experten überlassen, balf_de soll ja auch noch etwas zu tun haben.
    Der Brief sieht leicht mitgenommen aus, ist m.E. aber noch tolerabel.
    Aufgegeben in Hamburg und aufgeliefert in Friedrichshafen finden sich rückseitig noch Durchgangsstempel von Hamburg und der Ankunftsstempel von Übersee. Ein schöner Brief.



    Wie diese Belege nun aber netto gehandelt werden, würde ich auch gerne erfahren. Die günstigen Belege mit Katalogwerten bis ca. 8o EUR habe ich für Beträge 10 - 40 EUR erwerben können, also etwa 30 - 45 %. Ob das für einwandfreie Stücke realistisch ist ?


    Gruß
    KJ, in der Hoffnung, nicht nur Blödsinn geschrieben zu haben

    Sowjetische Besatzungszone -SBZ-
    vor allem OPD Dresden (Ostsachsen)

  • Hallo Olli !
    Zunächst einmal: Dankeschön, dass Du Diesen Thread, der mir sehr am Herzen liegt, wieder aus der Versenkung geholt hast. Hoffentlich kann ich Dir etwas helfen.
    Zu Deinem ersten Brief hat Philnum das Wichtigste schon gesagt: er ist tatsächlich ein Stück weit auf der ersten Nordamerikafahrt 1937 – der Unglücksfahrt - des Luftschiffs Hindenburg befördert worden – vom Aufstieg in Frankfurt bis zum Abwurf über Köln. Allerdings zusammen mit Tausenden von anderen Belegen, von denen viele erhalten geblieben sind.
    Daher ist auch die Katalogbewertung eher bescheiden: Sieger bewertet die Nr. 453. A) – Bordpost, Abwurf Köln – mit 30 Euro, während Michel die Bordpost höher bewertet: Nr (LZ129) 63I) b. ... 75 Euro.
    Einen realistischen Verkaufswert zu nennen, ist nicht ganz einfach. Die bessere Frankatur mit dem Geburtstagsblock 7 und der Nr. 642 (nur um 1 Pfennig überfrankiert) ist nicht außergewöhnlich; Briefe wie dieser sind in der Regel keine Einzellose bei den „großen“ Auktionshäusern, aber bei Fortagne & Lipfert habe ich einen vergleichbaren Brief mit einem Ausruf von 10 Euro gefunden (Los 99). Aber ich denke, etwa 30 Euro sollten realisierbar sein.
    Als nächsten zeigst Du einen bildschönen Einschreibebrief von der ersten Nordamerikafahrt des „Hindenburg“ – Sieger-Nummer 406. F), Auflieferung Stuttgart (f) ..... 35 Euro bzw. Michel (LZ129) 12) g. ..... 40 Euro.
    Die Satzfrankatur der Nr. 606+607, die aus Anlass dieser Fahrt ausgegeben wurden kompensiert sicher die Überfrankatur: 1,05 RM hätten ausgereicht – 25 Rpf. für den Auslandsbrief, 30 Rpf Einschreibegebühr und – nur – 50 Rpf. Zeppelin-Zuschlag. Bemerkenswert finde ich übrigens die Laufzeit des Briefs: am 6. Mai noch in Stuttgart, am 9. Mai schon in New York – wer wie ich ab und zu auf Post aus USA wartet, der weiß, wie schnell das damals ging ...
    Den möglichen Erlös würde ich höher beziffern als für den ersten Brief; bestimmt findet sich hier ein Liebhaber, der sich von der überzeugenden Gesamtwirkung beeindrucken lässt. (Noch besser wären natürlich zwei Liebhaber ...)
    Karte Nummer drei ist ein schönes Beispiel dafür, wie phantasievoll man in den 30er Jahren ein 50-Pfennig-Porto darstellen konnte. Solche Frankaturen waren damals bei Briefmarkensammlern sehr beliebt – natürlich „philatelistischbeeinflusst“, aber das ist für mich kein Schimpfwort: mir gefällt die 4-Farben-Frankatur! Unser Sammlerfreund Kontrollratjunkie, der sich mit LZ130-Belegen hier ab und zu sehen läßt, vermutet völlig zu Unrecht, dass Zeppelinpost-Spezialisten diese späten Fahrten etwas abfällig betrachten ...
    Die Fahrt ins Sudetenland war die erste Postfahrt des „Graf Zeppelin II“, der auch gleich reichlich Post beförderte: Sieger nennt 105.000 Poststücke und bewertet die Nr. 456. mit 30 Euro. Michel unterscheidet zwei verschiedene Bestätigungsstempel – aus Kunstharz oder Gummi: ich denke, Deine Karte zeigt den Gummistempel und wird daher unter (LZ130) 8 I) b. geführt und mit 40 Euro bewertet. Hier sehe ich einen wahrscheinlichen Verkaufserlös zwischen 10 und 20 Euro.
    Last but not least: ein portorichtiger Bedarfsbrief der zweiten Gewichtsstufe von der ersten Südamerikafahrt 1933 nach Porto Alegre in Brasilien. Sieger Nr. 202. Aa) ..... 100 Euro, Michel Nr. 294) a. ….. 50 Euro. Vor meiner Spezialisierung auf die Südamerikafahrt 1930 hätte ich Dir für diesen Brief mindestens 75 Euro geboten – Bedarfsbriefe sind in Zeiten der postgeschichtlichen Orientierung gefragter denn je – ich bin sicher, Du wirst ihn nicht verschleudern müssen (von dem vermutlich interessanten rückseitigen Hamburger „Eilbriefstelle“-Stempel verstehe ich nichts).
    Viele Grüße
    balf_de

  • Hallo ihr 3,


    vielen lieben Dank für eure ausführlichen Antworten!
    Die Werte übertreffen das, was ich vermutet habe, werde mich aber aller voraussicht nach nicht davon trennen-zu schön finde ich diese Stücke.
    Ein kleinen Schritt ins weitere philatelistische Leben-nochmals Danke!


    Olli

  • Heute Abend möchte ich noch einmal eine kurze Information loswerden.


    Irgendwo habe ich mich über die Angaben im Michel Zeppelin- und Flugpostkatalog gewundert, finde die Stelle leider nicht wieder. Zur Notierung wird dort nämlich angegeben, daß die Bewertungen in DM gehalten sind, wohlgemerkt bei der Auflage 2002 !
    Die (noch aktuelle) Siegerauflage von 2001 operiert bereits mit € - Angaben, bei einem ähnlichen Preisniveau.


    Am 28.09.09 habe ich eine entsprechende Anfrage an Onkel Michel gerichtet.
    Schon heute :O_O: kam die Antwort, die ich den interessierten Besuchern nicht vorenthalten möchte:


    "Sehr geehrter Herr xxx, bitte entschuldigen Sie die späte Reaktion auf Ihre Anfrage, dringende Terminarbeiten sorgten dafür, dass ich erst heute mein E-Mail-Konto wieder betreuen kann.
    Sie haben völlig recht, die Bewertungen in diesem Katalog verstehen sich in €. Wir entschuldigen uns dafür, dass in der Einleitung und an manch anderer Stelle vergessen wurde, die Angabe "DM" durch "€" zu ersetzen.
    Wir hoffen sehr, dass Sie trotz mancher Fehler und Ungenauigkeiten auch weiter viel Spaß an den MICHEL-Katalogen bei der Beschäftigung mit Ihrem schönen Hobby haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    SCHWANEBERGER VERLAG GMBH
    gez.
    i.V.
    Heinz Adler"


    Damit dürfte alles klar sein und mein Weltbild ist wieder in Ordnung.


    Und nun bitte wieder zu den schicken Belegen.......


    Gruß
    KJ

    Sowjetische Besatzungszone -SBZ-
    vor allem OPD Dresden (Ostsachsen)

  • Zitat

    Original von Kontrollratjunkie
    Damit dürfte alles klar sein und mein Weltbild ist wieder in Ordnung.


    Lieber KJ !
    Da hast Du ein Thema wieder aufgegriffen, das schon vor ein paar Jahren die Gemüter der Sammler erregt hat. Gleich nach dem Erscheinen des Katalogs gab es zahlreiche Rezensionen in verschiedenen Flugpost- und Zeppelinpost-Publikationen.
    Spannend war damals besonders die Synopse der Michel-Neuauflage mit dem ein Jahr zuvor erschienenen Sieger-Katalog in der 22. Auflage – das Wettrennen um die ersten Euro-Preise hatten die Lorcher klar gewonnen.
    Pro Michel gibt es eigentlich nur zwei Kriterien: er ist besser gebunden als der Sieger-Katalog (den man am besten gleich zum Buchbinder trägt, was allerdings den Preisvorteil weitgehend zunichte macht) und hat die bei weitem bessere Systematik der Nummerierung. Hier muss man allerdings Sieger konzedieren, dass er den Ballast von 21 Auflagen und 70 Jahren zu schleppen hat.
    Pro Sieger sprechen dagegen alle übrigen relevanten Gesichtspunkte. Der wichtigste: die deutlichen Veränderungen des Markts seit der letzten Auflage von 1995 sind bei vielen Notierungen berücksichtigt, während Michel durchgängig die alten DM-Preise einfach halbierte. Anhand meiner eigenen (damaligen) Sammlung habe ich die Preisentwicklung verglichen: bei Sieger hatte sie einen Wertzuwachs von 9,32 %, bei Michel eine Minderung um 2,2 %, was exakt der Euro-Umrechnung entspricht.
    Dass das Lektorat ausgesprochen schlampig gearbeitet hatte, das hast Du auch bemerkt: schon auf der ersten Seite ist im Kasten „Preisnotierungen“ von DM-Basis die Rede, im „Vorwort“ auf der nächsten Seite sollen die „Euro-Notierungen der Aerophilatelie neue Impulse bringen“. Das geht leider durch den gesamten Zeppelinpost-Abschnitt des Katalogs so weiter, wobei sogar die Druckfehler der ersten Auflage unverändert übernommen wurden.
    Bezüglich der Fehler bei der Südamerikafahrt 1930 habe ich mich schon vor einigen Jahren an den Schwanenberger Verlag gewandt. Es führt zu weit, die Korrekturhinweise hier alle aufzuführen; ein „Highlight“ ist sicher die Preisnotierung der Michelnummer USA 328, 2.60 $ blau (auf Seite 97), die mit 100 Euro notiert ist. 1995 waren es übrigens 200 DM (statt 2.200) – auch hier klappte die Preishalbierung einwandfrei ....
    Über den unsäglichen Eintrag bei der brasilianischen ZP9 – dem Parahyba-Provisorium – ist viel geschrieben worden – und gäbe es auch noch einiges mehr zu sagen, aber das wäre ein eigener Beitrag ...
    Aber eigentlich kann man Dir nur gratulieren, lieber KJ, dass Deine Anfrage offenbar einer Antwort würdig war. So viel Erfolg hatte ich im Jahr 2006 nicht. Nachdem mein damaliges Schreiben ohne jedes Feedback blieb, habe ich aus Verärgerung mein damaliges Abo des Online-Katalogs gekündigt (kein allzu herber Verlust), was bei Verlagen normalerweise eine scharfe Waffe ist, auf die sensibel reagiert wird; aber auch dieses Schreiben, in dem ich mein Kündigungsmotiv klar formulierte, blieb ohne Antwort.
    Natürlich ist das alles wirklich schade. Aber selbst wenn ich heute erfahren würde, dass Michel eine Neuauflage plant, würde ich vermutlich nicht noch einmal versuchen, hierbei mitzuhelfen. Interessant wäre in diesem Zusammenhang, wie es BK mit seinen Korrekturwünschen für den Bayern-Abschnitt des Michel-Spezial erging.


    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie
    Und nun bitte wieder zu den schicken Belegen.......


    Genug geschrieben zu diesem leidigen Thema – anders als bei den Altdeutschland-Threads geht mir hier noch nicht so schnell die Luft aus, schöne und interessante Belege zu zeigen. Deshalb bis bald!
    Viele Grüße
    balf_de

  • Lieber balf_de,


    Michel befragte Hr. Sem, der aber erst seine Auktion (jetzt am Samstag) abwickeln möchte und dann zur Verfügung steht.


    In jedem Fall melde ich mich, wenn es Neues gibt.


    Zurück zu den Zeppelinen. ;)


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Möchte einmal herzlichen Dank sagen, für diesen Tread :-).


    Sammel bisher zwar noch keine Zeppelinpost, aber Ihr macht Lust auf mehr und werde versuchen, mich nun auch etwas damit zu beschäftigen.


    Vor allem an diesen schneereichen Tagen machen mir meine Marken unheimlich Spass.


    Vielen Dank möchte ich ausserdem dazu sagen, für Eure interesannten Informationen, vor allem die, die nicht in Katalogen zu finden sind und das Ihr mich daran teilhaben lasst.


    Liebe Grüße,



    Gerhard

  • Hallo Gerhard !
    Willkommen an Bord! Und wieder hat das aufrechte Häuflein der Zeppelinpost-Sammler, das hier sein schönes Sammelgebiet präsentieren will, einen Erfolg zu verzeichnen: Leute wie Dich brauchen wir hier!
    Ich habe mir kurz Deinen "Steckbrief" angesehen - wer wie Du schon Deutsches Reich sammelt, für den ist es eigentlich kein großer Schritt zu den Zeppelinen: Du findest nirgends so interessante hohe Frankaturen wie hier - und schön sind sie meistens auch.
    Ich empfehle Dir, hier in @lebenslauf's Thread rückwärts zu blättern; alleine davon wirst Du schon zum Fachmann. Ebenfalls möchte ich Dir vorschlagen, Dich einmal in @kontrollratjunkie's LZ130-Thread umzuschauen: KJ hat hier innerhalb der Zeppelinpost ein hochinteressantes überschaubares abgeschlossenes Gebiet gefunden, das auch finanziell keine allzu höhen Hürden stellt (zumindest anfangs ...)
    Und bitte, bitte, stelle Fragen! So trivial sie Dir vielleicht erscheinen mögen - wir freuen uns darauf!
    Liebe Grüße
    balf_de

  • Liebe Sammlerfreunde,


    hier auf Seite 11 konnte ich bereits 4 Fotos vom Landeanflug des Luftschiffes LZ127 "Graf Zeppelin" auf Leipzig am 05.10.1930 zeigen. Lebenslauf konnte dann noch eine Karte, die vom Postamt am Flugfeld freigemacht wurde, zeigen und von der interessanten Behandlung der Post aus Leipzig sagen.
    Ich habe jetzt eine Karte erstanden, die wohl das Flugfeld gar nicht "gesehen" hatte. Die Karte wurde portorichtig mit 1RM freigemacht. Sie stammt zwar ebenfalls vom Postamt C2 aber wurde augenscheinlich mit dem auf dem Stadtpostamt üblichen Tagesstempel (Zusatz MESSESTADT) zwischen 12-13 Uhr gestempelt. Das Luftschiff war ja bereits seit 10:22 Uhr wieder in der Luft. Die Entwertung erfuhr die Karte mit einem Gummistempel LUFTSCHIFF GRAF ZEPPELIN vom 5.10.1930. Ist die Karte dann ebenfalls nach Friedrichshafen gesendet und mit dem Luftschiff noch transportiert worden?


    In neugieriger Erwartung


    Totalo-Flauti

  • Hallo Totalo,


    ist es richtig, daß der Brief keine rückseitigen Stempel trägt ?


    Könnte es nicht so gewesen sein, daß es Bordpost nach Leipzig war und daher auch der Leipziger Stempel mit der Mittagszeit passen würde ?
    Dann hättest Du eine Mi.Nr. 135 b / Sieger 91 Ab.


    Bin gespannt auf die Meinungen der Experten.


    Gruß
    KJ

    Sowjetische Besatzungszone -SBZ-
    vor allem OPD Dresden (Ostsachsen)

  • Hallo balf_de,
    unglaublich was du über die Belege rausgefunden hast.
    möchte mich recht herzlich für diese Infos bedanken.
    Darf ich dir ein :bier: rüberschieben? ;)


    Der Verein ist in Wien,
    war gerade dabei Franz. Kolonial Marken
    in Allegorien und Merson Typ zu kaufen.
    Die Briefe wurden mir so nebenbei angeboten,
    na da habe ich auch nicht nein gesagt.


    LG -steppenwolf