Auslandspost teurer - Infobriefe billiger

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    BONN - Die Deutsche Post ändert zum 1. Januar 2006 für einige Sendungen ins In- und Ausland das Porto. Die Preise für einen Standardbrief (55 Cent) und die Postkarte (45 Cent) innerhalb Deutschlands bleiben unterdessen stabil. Durch das neue Preiskonzept ergeben sich nach Unternehmensangaben für die Kunden Einsparungen von rund 30 Millionen Euro.



    Das Porto für den Kompaktbrief (bis 50 Gramm) innerhalb Deutschlands wird um fünf Cent von heute 95 auf 90 Cent gesenkt. Auch Infobriefe - ab 50 inhaltsgleichen Sendungen - werden um fünf Cent billiger. So kosten Infobriefe im Standardformat vom Jahreswechsel an nur noch 35 statt 40 Cent, solche im Kompaktformat 75 statt 80 Cent.


    Großbriefe (bis 500 Gramm) in Deutschland werden dagegen um einen Cent teurer und kosten künftig 1,45 Euro statt 1,44 Euro. Allerdings räumt die Post Großbriefkunden einen Kulanzzeitraum von einem Monat ein. So können die Großbriefe noch bis Ende Januar für 1,44 Euro versandt werden, sagte Hamburgs Post-Sprecherin Minou Esfahlani. Danach müßten die übriggebliebenen Briefmarken mit Ein-Cent-Marken aus dem Automaten ergänzt werden.


    Teurer wird auch Post ins Ausland. So steigt der Preis für einen Standardbrief innerhalb Europas von 55 Cent auf 70 Cent, der Kompaktbrief kostet dann ein Euro. Das Versenden einer Postkarte wird um 20 auf 65 Cent angehoben. Für Luftpost ins außereuropäische Ausland müssen die Kunden künftig 1,70 statt bisher 1,55 Euro bezahlen. Im Gegenzug senkt die Deutsche Post die Preise für schwerere Auslandssendungen.


    Alle Preisänderungen sind von der zuständigen Bundesnetzagentur genehmigt worden.




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