Plattenfehler & Abarten Großbritannien

  • Hier ein Viererblock der Mi.Nr.: 156 S.G.: 420 (N35). Die linke Marke weist im Unterrand die Control Nr.: T33 auf. Die rechte Marke hat den Plattenfehler: "Weißer Fleck auf dem Delphin" Das besonder an dieser Marke ist auch, das man am Unterrand die Platte einordnen kann. Im Farbbalken ist ein weißer "Punkt" zu erkennen und das deutet auf die Platte 34b hin. Bei Platte 34a fehlt der Punkt.


    Ich finde die Kombination schön und nicht häufig anzutreffen! Gehört zu einer meiner Lieblingsstücken in meiner Sammlung.

  • Hab heute auch was gefunden.


    Mittelteil ist ohne Farbe, Wasserzeichen zu erkennen.
    Keine entfärbung soweit ich es beurteilen kann.
    Kann mir jemand weiterhelfen?

  • Die Farben sind sehr lichtempfindlich (und auch wasserempfindlich). Schau mal mit dem Fadenzähler nach, ob noch Farbreste zu erkennen sind. Schicke mir bitte mal einen vergrößerten Scan an meine Emailanschrift.

  • Dank unserem Admin haben wir nun den Scan verbessert nochmal eingestellt. Ich denk, die Marke hat nur 1 Druckdurchgang durchlaufen.

    *Deutschland,GB,Amerika,Südafirka*


    **Ansichtskarten und Stempel von Dortmund und Hamburg und Amrum gesucht **

  • Weder unter Viktoria noch unter Eduard ist dieser Fehler aufgelistet.


    Dagegen bei Viktoria wird es erwähnt, dass welche Essais sich in die Händen des National Postal Museum gelangten. Menge nicht angegeben, nur welche waren von dem Kopf der Königin, einige von dem 'duty plate' (Nennwertplatte), andere sollen wie die Marke selbst ausgesehen haben. Ohne in dem Museum zu recherchieren, komme ich nicht weiter.


    Da die selbe Farbe auch für andere Marken verwendet worden ist, und keine hiervon ist 'verblichen' bekannt.


    Morgen werde ich den Scan einige Experten vorführen. Mal sehen was die doch dazu zu tagen haben.


    mfG


    Nigel

  • British Philatelic Association vorgeführt.


    Ergebnis;- Wir würden höchst wahrscheinlich keinen Attest für diese Marke ausgeben.


    Es bestunde noch die Möglichkeit die Marke der RPS vorzuzeigen.


    APS auch davon informiert, "wenn diese Marke einen Englischen Attest erhält, hätten wir Interesse".


    Die Marke ist also ohne Attest wertlos,( besser ein Kuriosem) es wird schwierig für diese Marke einen Attest zu erhalten. Wenn aber von RPS einen Attest ausgestellt werden sollte, konnte man eventuell gutes Geld erzielen.


    Also hier im Englisch sprächigem Raum für die Marke zählt nur einen Englischen Attest.


    mfG


    Nigel

  • und das bedeutet nun? Also Marke weisst keinerlei Manipulationsspuren auf.


    Hatte sie heute Morgen unter dem Mikroskop in der Medizinischen Fakultät.

    *Deutschland,GB,Amerika,Südafirka*


    **Ansichtskarten und Stempel von Dortmund und Hamburg und Amrum gesucht **

  • Hier schon mal eine Antwort:


    Dear Mr Mahon

    Thank you for your e-mail

    It is almost certain that this stamp is a fake, the purple ink is highly fugitive and will wash out even in cold water, the carmine of the frame is a fast colour.

    If you wish to be sure you could have the stamp expertised, we would suggest either the BPA or RPS (see attached file)




    Hier 2 Prüferadressen in GB:


    B.P.A. Expertising Ltd
    P.O Box 137
    Leatherhead
    Surrey
    KT22 0RG
    UK




    Royal Philatelic Society
    41 Devonshire Place
    London
    W1G 6JY
    UK

  • Trotz Betonung der Wasserfetigkeit oder nicht, sind andere Marken dieser Serie mit der selben Farbe, der selben Herkunft und naturlich den selben Bestandteilen verausgabt worden. Keine davon weist die seltenen Merkmale dieser Marke auf. Es hiesse es müsse auch 1½d. und 5d. mit fehlendem Rahmen geben (nicht bekannt). 3d. und 6d. Hiervon hatten wir nur ein blankes Stuck Papier (nicht bekannt), und zu gute Letzt 9d. auch mit fehlendem Mittelstuck (nicht bekannt).


    Mit blossem Auge, hinzu noch mit Mikroskop lasst sich keine chemische Veränderung aufweisen.


    Etwas gutes, wenn aber das Mittelstuck sorgfältig chemisch entfernt worden war, wäre unter der Abstempelung noch Farbreste zu erkennen. Es sei denn man hatte die Marke nach Entfernung abgestempelt.


    Es kommt mal auch vor, aber so einen markanten Fehler erst nach etwas mehr als 100 Jahren zu entdecken! Es gibt doch zu bedenken.


    Verbrauch der Marke allerdings diente im algemein die Auslandspost, meist in Zusammenhang mit eine ½d Marke. Einschreiben dritter Gewichtsstufe nach Deutschland. Solche Belege existieren, sind aber selten.


    Abstempelung erfolgte (in oder mit dem Rundstempel der)THREADNEEDLE ST P.O., die Marke vermag daher von einem Bankbrief entnommen.


    RPS Mitglieder können zweimal im Jahr Prüfsendungen für £10 haben. Egal wie teuer die Marke sein soll. Manche machen hiervon Gebrauch andere dagegen kaum. Es wäre eine Möglichkeit die Marke billig vorzulegen.


    mfG


    Nigel

  • Bei Viktoria habe ich Marken gesehen, die fehlende Farben besassen. Nur alle durch Wasser/ Feuchtigkeitseinfluß verfälscht--zur Info: waren geprüft!


    Bei Edward VII habe ich viele sehr verblaßte Marken gehabt- nur eine Farbe war betroffen- und hätte ich daran gearbeitet, wäre die Farbe weggewesen.



    Eine Antwort habe ich noch bekommen und die gleiche Aussage!


    Auch nach hundert Jahren gibt es immer wieder Neuentdeckungen- aber bei dieser Ausgabe, bezweifle ich es ein bißchen. Spezialsammler in England, Kanada und hier in Deutschland kennen so eine Marke nicht. Auch Stanley Gibbons (und andere) gaben mir eine negative Auskunft. Es müßten mindestens 48 Marken (ein Bogen 4 waag. Reihen mit jeweils 12 Marken) exestieren und wenn es der kompl. Druckzylinder sind es gute 232 Marken. Ich habe soviel Fachliteratur durchgewälzt und bei dieser Menge an Marken, die in dieser Erhaltungen geben sollte, sollte schon längst eine Marke gefunden worden sein!
    Wie gesagt, man findet nach 100 Jahren vieles wieder, aber ich bezweifle es. GB ist wahrhaft kein großes Land und bei der ziemlich monotonen Ausgaben, wäre es irgendeinem Sammler/ Händler aufgefallen.


    Eine Möglichkeit besteht, das es sich um Makulatur handelt. Irgendein Angestellter hat Marken gemopst und benutzt bzw. weiterverkauft.


    Falls Du das Geld ausgeben möchtest, bleibt eine Prüfung als Ausweg.

  • Frage an asmodeus:
    Deine abgebildete Mi.Nr.106 weist außerdem Lochungen auf; sind das Firmenlochungen, wie sie auch bei uns verschiedentlich angewandt wurden, oder womöglich staatlich verordnete? (Habe keinen entsprechenden Katalog)
    Denn meine GB-Marken weisen zwar leider keine Plattenfehler auf, aber Lochungen wie z.B. C&B und darunter SOHO.
    Gruß Hannes

  • Es sind Firmenlochungen. Es gibt weinige offizielle Dienstlochungen: Krone BT= Board of Trade- Handelsministerium, HMSO- Her/His Majesty Service Office- Beschaffungsamt oder HMWO oder Krone OW= Office of Works= Arbeitsamt.