22028's Schatzkiste...

  • Unter diesem Thema möchte ich einige seltene und Interessante Stücke aus meiner Sammlung vorstellen...


    Tibet, ein seltener Musterbogen des 1 Trangka Wertes der Ausgabe 1933 in Farbe dunkel karmin 11D8, Klischees 5 & 12.
    Vor dem Vertrieb der neuen Markenausgabe in 1933 versandte die zuständige Tibetische Behörde an die Postämter kleine Muster- oder Probebogen als Vorlagen, 2 Klischees wurden auf schmale Papierstreifen mit bedeutend größeren Markenabständen als in den Originalbogen gedruckt. Die betreffenden Klischeekombinationen tauchen später in keiner Platte auf. Die Musterbogen waren nicht gesondert gekennzeichnet und wurden zum Teil auseinander geschnitten und unerkannt als Frankatur verwendet. Es sind nur 3 solcher Musterbogen in dieser Wertstufe bekannt.

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    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

    Einmal editiert, zuletzt von 22028 ()

  • Nepal, 1917, Hellrigl Number 34/34a, Setting 6, Gibbons 35/35a, Scott 11/11a, Michel 14B/14KB. Kehrdruck Paar in der Ecke rechts oben.
    Dies ist die zweitgrößte bekannte Einheit dieser Marke. Ex Heddergott. Die größte bekannte Einheit hat 32 Marken. Nur ca. 100 ungebrauchte und 300 – 400 gebrauchte, telegraphisch verwendete, Marken sind bekannt. Die Anzahl der bekannten Kehrdruckpaare beträgt weniger als ein Dutzend, die meisten davon sind gebraucht. Eine der großen Raritäten der Nepal Philatelie.

  • Einheimische Probedrucke der Ausgabe 1912 von Tibet sind die seltensten Stücke der Tibetischen Postgeschichte. Sehr kleine Mengen wurden davn hergestellt und sind von Sammlern sehr gesucht. Die einheimischen Drucke wurden hergestellt da die so genannten Waterlow Probedrucke, welche von der nicht mehr existierende bekannten Britischen Druckerei Waterlow & Sons für die Tibetische Regierung hergestellt wurden, nicht akzeptiert wurden. Höchstwahrscheinlich wegen des Preises wurde kein Druckauftrag an Waterlow & Sons erteilt, stattdessen wurde, basierend auf den Waterlow Probedrucken eigene Probedrucke hergestellt, allerdings in anderen Farben und Wertstufen. Der gezeigte einheimische Probedruck ist in der Wertstufe von 1/6 Trangka in violetter Farbe auf Faserpapier, im englischen Sprachraum auch wove Papier genannt, gedruckt. Bis heute ist nur ein Bogen von 12 Marken davon bekannt welcher zertrennt wurde und von welchem das gezeigte Stück höchstwahrscheinlich, stammt.

  • Ein seltener Brief aus dem Jahr 1924 von Heliopolis/Kairo nach Baghdad, transportiert mit der Overland Mail Bagdad – Haifa welche von den Nairn Brüdern betrieben wurde. Der Brief wurde am 22. Oktober 1924 in Heliopolis, einem Vorort von Kairo aufgeben und kam am 1. November 1924 in Baghdad an (Ankunftsstempel rückseitig). Die Frankatur von 30 Milliemes bestehend aus 2 Stück 15 Milliemes Marken setzt sich zusammen aus 15 Milliemes Porto für den Standardbrief von Ägypten nach Baghdad sowie 15 Milliemes Zuschlag für die Overland / Motor Mail. Zusätzlich trägt der Brief die rote, handschriftliche Leitweganweisung sowie dem roten Motor Mail Aufkleber. Die roten Motor Mail Aufkleber wurden am 27. März 1924 von der Ägyptischern Post eingeführt und nur eine Handvoll Briefe mit diesem Aufkleber sind bekannt. Jegliche Briefe in den Irak, transportiert mit der Overland Mail, sind sehr selten.

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    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

    Einmal editiert, zuletzt von 22028 ()

  • Iran, 1878, 1 Toman violett bronze auf bläulichem Papier. Persiphila No. 28, Gibbons 39, Scott No. 40, Hartmann No. 29, Michel Number 30. Dies ist die Type (Klischee) 4 von 4 möglichen, erkennbar an der beschäftigten unteren Rahmenlinie
    Nur 500 solcher Marken wurden gedruckt, allerdings sind bis heute nur ca. 80 gebrauchter Marken und 7 ungebrauchte Marken bekannt.

  • Seit fast 20 Jahren interessiere ich mich mehr oder weniger intensiv für die Eisenbahnmarken vom Irak und konnte nun endlich einen kompletten Bogen (Heftchenblatt) dieser Marken finden. Es handelt sich hier um die erste Ausgabe von 1928, Katalognummer RP-1 (mit Punkt nach „Label“. Die wenige bekannte Literatur schreibt zu diesen Marken dass sie in Heftchen mit je 8 Heftchenblättern zu 2 Marken ausgegeben wurden. Mein nächstes Ziel ist nun ein komplettes Markenheftchen zu finden.

  • 1896, Nepal-Indien Kombinationsfrankatur von Salyan/Nepal nach Calcutta/Indien, frankiert mit der 1 Anna Marke von Nepal, Mi-Nr. 4, gestempelt mit dem Killerstempel von Salyan (Type C20), daneben der negative Stempel von Salyan (Type N49) datiert (BS (19)52/11/30) entsprechend AD 11.03.1896 und der negative, undatierte, Poststempel von Banke, Type C3.


    Rückseitig Indien Marke der Ausgabe 1882-88, ½ Anna, blau-grün mit unleserlichem Stempel, vermutlich Nepalesischer Killerstempel von Banke; dazu ein schwacher Stempelabschlag der indischen Post von Jamnaha und 2 Abschläge des Calcutta Abgangstempel datiert 17.03.1896.


    Dies ist ein sehr frühes Beispiel von inoffiziellem Postverkehr zwischen Nepal und Indien. Die Nepalesische Marke war für die Beförderung bis zur Nepalesisch-Indischen Grenze bei Banke notwendig, die Indische Marke für die Beförderung von da ab nach Calcutta.


    Die Postlaufzeit von nur 6 Tagen ist ein Musterbeispiel der Leistungsfähigkeit der frühen Post. Die Datumsangabe BS (Bikram Sambat) ist die Nepalesische Zeitrechnung bzw. Kalender und ist ca. 56 Jahre, 8 Monate und 17 Tage unserer (AD) Zeitrechnung voraus.

  • würde gut in meine Sammlung einen Beleg von jedem Land passen :D


    ich find deine Sammlung immer wieder super anzuschauen...schade das man wahrscheinlich erst in Abu Dhabi arbeiten muss um sich sowas leisten zu können ;)

  • Auch schöne Philatelistische Literatur sammle ich..., hier das wohl schönste Philatlelistische Buch überhaupt, The Royal Philatelic Collection. von Jir John Wilson, ehemals der Keeper der Könglichen Briefmarkensammlung von England, 1952
    Allein die Geschichte wie und wo ich dieses Buch bekam ich eine Story für sich...

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    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • @ 22028,
    einfach nur schöne Stücke. Etwas am Rande üblicher Sammelgebiete
    aber darum wahrscheinlich auch nicht sehr häufig zu finden. Man könnte
    etwas naiv meinen: "Hat es in diesen Gebieten überhaupt Menschen
    gegeben ?"
    Gefallen hat mir auch die Adresse auf dem Heliopolis - Bagdad - Brief
    "Bagdad
    Mesopotamien"
    als Irak noch als das Zweistromland bezeichnet wurde. Ist es zwar auch
    heute noch aber die alte Bezeichnung findet man ja auch nicht so
    häufig.
    Das alles ist zwar nicht mein Sammelgebiet aber ich sehe sowas sehr
    gerne


    m.w.myname

  • Einschreibebrief von Basra nach New York, transportiert auf dem Weg von Bagdad nach Damaskus mit der Overland Mail Bagdad – Haifa welche von den Nairn Brüdern betrieben wurde. Der Brief wurde am 8. November 1927 in Barah aufgegeben und mit dem blauen Einschreibzettel versehen. Rückseitig der Ankuftsstempel von Bagdad datiert 10. November 1927 sowie die Transit und Ankunfstsstempel von London (19. November 1927) und New York (29. November 1927). Der Umschlag selbst ist mit dem roten Eindruck Overland / Baghdad – Haifa versehen und wurde in verschiedenen Varianten von unbekannten Herausgebern hergestellt. Der hier gezeigte Umschlag ist vom Typ IE 28 – IE 35. In diesem Design wurden ca. 8 verschieden Untertypen ausgegeben welche im Handbuch von Norman J. Collins mit Zvi Alexander und Norman Gladstone aufgeführt sind, allerdings sind die Illustrationen jenem Buch so ungenau das eine akkurate Klassifizierung für mich unmöglich ist. Von den 8 Typen der Umschläge mit diesem Eindruck sind nur zwischen 1 und 5 Briefe bekannt. Die Overland Mail Baghdad-Haifa ist ein relativ unbekannter Teil der Postgeschichte im Nahen Osten, gegründet nach dem 1. Weltkrieg von zwei jungen Neuseeländischen Brüdern (Kapitain Norman Nairn und Fahrer/Mechaniker Gerald Nairn) welche bei der Königlichen Englischen Armee dienten. Allerdings sind die Details dieses Transportunternehmens einem detaillierten bericht bzw. Internetseite vorenthalten.

  • Eine der Hauptcharaktere der Ausgabe 1933 von Tibet ist zum einen die mehreren Plattenzusammenstellungen in welcher diese Marken gedruckt wurden, zum anderen die vielen unterschiedlichen Farbschattierungen. Waterfall und später auch Dahnke führen in ihren Tibet Handbüchern diese Farben auf, wenngleich noch en Anzahl weiterer Farbschattierungen bekannt sind wobei es bei diesen Schattierungen jedoch schwierig zu sagen ist ob es nur geringfügige Unterschiede auf Grund des einheimischen Papiers sind welche den Gesamteindruck der Farbe verfälscht.
    Der gezeigte Bogen welchen ich vor einiger Zeit bei einer Auktion gewonnen hatte, war beschrieben als hätte er die Farbe ocker gelb, die seltenste Farbe dieser Wertstufe und gesucht von allen Tibet Sammlern.
    Als der Bogen bei mir eintraf war ich zunächst enttäuscht dass der Bogen nicht die erhoffte Farbe hatte. Eine genauere Untersuchung zeigt dann aber dass der Bogen die bis dato unbekannte Farbe 5D7/8, basierend auf dem Methuen Handbook of Colours, dem von Tibet Sammlern verwendeten Farbhandbuch, hat. Ich bin im Besitz der originalen Aufzeichnungen des verstorbenen Tibet Sammlers und Prüfers, Kurt Dahnke, in welchen er alle ihm bekannten Farben, welche ihm ich seinem langen Sammler- und Prüferzeit bekannt wurden notierte. Diese Farbe war aber auch ihm nicht bekannt. Ob das nun eine wichtige Neuentdeckung ist oder nicht, nun, die Zeit wird zeigen ob noch weitere Bogen oder Einzelmarken und Einheiten auftauchen werden. Bis dahin wird der Bogen einen Ehrenplatz in meiner Sammlung bekommen.

  • Das sind ja nun wirklich ausgesprochene Raritäten, 22028 - da läuft einem sozusagen das Wasser in den Augen zusammen!!
    Herzlichen Glückwunsch zu diesen Kostbarkeiten aus einem Gebiet, das für uns jetzt nicht grade um die Ecke liegt. Und die Kenntnisse, die Du Dir beim Umgang mit diesen Ausgaben erworben hast, könnten nicht spezieller sein!
    Falls Du noch mehr in Deiner Sammlung stecken hast: wir sind unersättlich und schauen Dir gern über die Schulter! Vielen Dank!


    Schöne Grüße
    von Abarten-Hannes

  • Da versinke ich in selbtsmurmelnder Betrachtung wie: Gibts das? Irre! Wow!!
    Mann o Mann was kommt da noch? Suuuper! und so weiter.
    22028 da hast du wirklich deine Schatzkiste geöffnet, was man hier sieht
    bekommt man sonst garnicht zu Gesicht!
    Extreme Stücke, jedes einzelne für sich eine Rarität.
    :goodjob:Gratuliere dir dazu.:-)

  • Mal sehe was ich auf die Schnelle noch herzauber kann...,


    Ein seltener Einschreibebrief aus dem Jahr 1907, frankiert mit insgesamt 7 Annas, der Portostufe für einen Einschreibebrief mit einem Gewicht bis zu 2 Tola ( 1 Tola = 11,66 Gramm). Der Brief ist frankiert mit einem Dreierstreifen der 2 Anna Marke, Ausgabe 1898-1901, zusätzlich eine 1 Anna Marke der Ausgabe 1901-07), nachgravierter Rahmen (HV 27) was zusammen 7 Annas ergibt. Die Marken sind gestempelt mit dem einheitlichen Rundstempel von Bhojpur, Type C5, zusätzlich der negative handdatierte Stempel von Bhojpur, Type N8, datiert (AD) 16. März 1907, (BS) 3.12.1960) und der Ankunftsstempel von Kathmandu datiert (AD) 24. März 1907, (BS) 11. Dezember 1960).

  • Nepal 1904, Einschreibebrief der 2 Gewichtsstufe (Gewicht bis 2 Tola = 23,12 Gramm) von Hanumannagar nach Kathmandu, Portostufe 7 Annas. Frankiert mit 3 Marken der 1 Anna Wertstufe (HV-14) sowie einer 4 Anna Marke (HV-18. Die Marken sind gestempelt mit dem Entwertungsstempel von Hanumannagar Type C62. dazu als Abgangstempel der negativer handdatierte (Abgangs) Poststempel von Hanumannagar (N26), datiert (BS) 61.07.08 (AD) 23.10.1904 sowie Ankunftstempel von Kathmandu. Klassische Mehrfach(Misch)frankaturen von Nepal sind sehr selten.

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    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

    Einmal editiert, zuletzt von 22028 ()

  • Ein unscheinbares Stück das es in sich hat...
    Nepal, 1899-1900, 2 Annas violett, Hellrigl Nummer 16a, Setting 14B, Gibbons 15a, Michel 8BcK (Kehrdruck Paar) vom rechten Bogenrand (Feld 23-24) mit Teil der Bogenumrandungslinie.
    In Setting 14 ist Feld 24 stark nach rechts gerückt so dass sich der Abstand zwischen den Marken wesentlich vergrößert (6 mm anstatt 4 mm). Bisher sind nur 7 Einheiten mit dem vergrößerten Abstand zwischen Feld 23 und 24 bekannt.

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    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Brief von Gyantse (Stempel GYANTSE Type T41 in schwarz), frankiert mit 4 Trangka und einer halbierten 2 Trangka Marke. Halbierung diagonal –links unten nach rechts oben, rechte untere Markenhälfte.
    Nach dem Einmarsch und Besetzung von Tibet durch die Truppen der Volksrepublik China in Jahr 1950 gingen in den Postämtern auf Grund fehlender Markenlieferungen der staatlichen Münze in Lhasa die Marken zur Neige. Hinzu kam die von 2 auf 3 Trangka für den Normalbrief bzw. die von 4 auf 5 Trangka für den Einschreibebrief gestiegenen Portogebühren. Daher wurden ab ca. 1953/54 in Lhasa, Gyantse, Shigatse und Dechem die 2 Trangka Marken halbiert und ab ca. 1955/56 in Lhasa und Gyantse die 4 Trangka Marken halbiert, als Zusatzfrankatur zur Schaffung des 3 Trangka Portos für einen Normalbrief sowie 4 bzw. 5 Trangka Portos für einen Einschreibebrief, verwendet. Die Marken wurden waagrecht, senkrecht und auch diagonal halbiert. Auf der Rückseite des Briefes welche nicht abgebildet ist befinden sich die Adresse sowie der handgeschriebene Einschreibevermerk.

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    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Um die 5 Kran Marken zu drucken wurden die 8 Shahis Klischees abgeändert. Diese Änderungen beziehen sich auf die Nummern 8 in Farsi ٨) welche zur Nummer 5 (in Farsi ٥) wurde. Des Weiteren wurde versucht die Nummer 8 unter dem Bauch des Löwen wegzuretuschieren was aber nicht sehr erfolgreich war. Zusätzlich wurde die obere rechte Ecke des Klischees A grob repariert, des weiteren die obere linke Ecke des Klischee B. Diese Marken wurden auf weißem Papier mit einer Stärke von 0,7 mm bis 0,8 mm im Viererblock gedruckt Nur ein Setting ist bekannt, Klischeeanordnung ist AD/CB.
    Etwa im November 1878 wurde eine Menge von ca. 3000 – 4000 der 5 Kran Marken in violetter Farbe gedruckt.
    Im Januar 1879 bemerkte die Postverwaltung dass der Drucker die autorisierte Druckmenge überschritten hatte um sich selbst zu bereichern. Daraufhin wurde die violette Farbe durch goldene Farbe ersetzt. Man sagt dass ca. 2000 Marken in goldener Farbe gedruckt wurden.
    Nachdem die goldene Farbe aufgebraucht war wurde die bronze-rote Farbe der 1 Toman Marke verwendet um eine weitere Auflage der 5 Kran Marke zu drucken. Da die bronze-rote Farbe aber nur in sehr geringer Menge zur Verfügung stand hatte man alle Reste der verfügbaren Farben zusammengemischt und druckte die neuen Marken in mehreren verschiedenen Farben und Schattierungen. Die ungebrauchten Marken all dieser verschiedenen Farben und Schattierungen sind extrem selten und die bekannten Farbschattierungen gehen von rot bronze, purpur bronze, grau violett bronze bis hin zu blau und rot. Es ist überliefert dass die Gesamtauflage aller Farbvarianten zusammen nur ca. 2000 – 2500 Marken beträgt.

  • Auch ein eigentlich unscheinbares Stück...
    Briefe Richtung Osten welche die Overland Mail Route benutzten sind generell sehr selten mit nur ca. 130 – 150 bekannten Briefen, davon sind ca. 40 % von England und weitere 40 % von Arabischen Ländern (Libanon, Syrien, Ägypten). Andere Herkunftsländer sind extrem selten, meist nur in 1-3 Stücken bekannt.
    Brief von Frankreich via Marseille nach Bagdad datiert 27.10.1925, Frankatur 2 Fr., (1 Fr. Porto plus 1 Fr. Overland Mail Zuschlag. Zusammen mit diesem von mir neu entdecktem Brief sind nur 3 Briefe von Frankreich in den Irak welche die Overland Mail benutzten bekannt, davon nur 2 Stück welche korrekt und portogerecht frankiert sind. Weitere Informationen zu den Portostufen von Frankreich in den Irak mittels der Overland Mail ist auf meiner Internet Seite (in englischer Sprache) zu finden.