Briefmarke; Astro-Sets

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    Mit den "Fischen", dem "Wassermann" und dem "Widder" schließt sich der Kreis der westlichen Sternzeichen, denen bei den ersten drei erschienen Astro-Sets jeweils das Tierkreiszeichen "Hahn" beigestellt war. Dem chinesischen Jahr des Hahnes folgt 2006 nun ein Jahr des Hundes, entsprechend wurde der neue Begleiter der Sternzeichen gewählt.


    Menschen, die im Jahre des Hundes geboren wurden, werden Eigenschaften nachgesagt, die insbesondere in China als überaus positiv angesehen werden, z.B. Loyalität, Ehrlichkeit, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit. Darüber hinaus sind sie nicht sehr experimentierfreudig und häufig sehr konservativ. Sie kümmern sich nicht um Reichtümer und Geld, sind aber stets großzügig. Sie haben hohe moralische Ansprüche, kritisieren allerdings gerne die Fehler anderer.


    Zu den weniger günstigen Eigenschaften zählt auch, dass sie häufig exzentrisch, eigensinnig und sogar egoistisch sein können. Am besten sollen sie, der chinesischen Astrologie nach, mit Menschen harmonieren, die im Jahr des Pferdes, des Tigers oder Hasen geboren wurden.


    Übrigens, der Legende nach sollen die zwölf Tierkreiszeichen entstanden sein, als Buddha alle Tiere zum Neujahrsfest einlud um mit ihm zu feiern. Allerdings folgten nur zwölf Tiere seiner Einladung. Zur Belohnung gab er ihnen jeweils die Aufsicht über ein Jahr, und zwar nach der Reihenfolge ihres Erscheinens. Als erstes erschien die Ratte, dann der Büffel, der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange, das Pferd, das Schaf (die Ziege), der Affe, dann der Hahn, der Hund und erst als letztes erschien das Schwein. Eigentlich, so wird ebenfalls überliefert, wäre der Büffel als erster eingetroffen, allerdings ritt die Ratte auf seinem Rücken und sprang kurz vor der Ankunft herunter und erschien so als erste.


    Eine andere Sage erzählt wiederum, dass Buddha die Tiere an dem Tag einlud, an dem er die Welt verließ, und lediglich die zwölf besagten Tiere waren gekommen.


    Übrigens, die Lehre der zwölf Tierkreiszeichen wurde in China bereits in der Han-Dynastie gebildet, besteht also schon seit über 2000 Jahren.


    Die acht selbstklebenden Sondermarken mit einem Nennwert von je EUR 0,55 wurden mit einer Auflage von 150.000 Sets zu je 4 x 2 Stück aufgelegt, sind seit dem 12. Dezember 2005 in allen österreichischen Postämtern erhältlich und hatten am 20. Januar 2006 ihren Erstverwendungstag. Das Datum der Erstverwendung wurde von der österreichischen Post nicht zufällig gewählt, denn das chinesische Neujahr (Chinesisches Frühlingsfest) richtet sich nach dem chinesischen traditionellen Bauernkalender und liegt, wie wir bereits ausgeführt haben, zwischen dem 20. Jänner und dem 21. Februar eines jeden Jahres. Es beginnt konkret mit dem neuen Mond des ersten Monats des neuen Jahres. Obwohl in China inzwischen offiziell auch der gregorianische Kalender gilt, wird das Neujahrsfest immer noch nach dem Mondkalender und auf traditionelle Weise gefeiert. Offiziell gibt es drei freie Tage für die Bevölkerung, die Feierlichkeiten dauern bis zum 15. Tag des neuen Jahres und enden mit einem großen Laternenfest.



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