Rundfunkstempel?

  • Ich hoffe, das klappt jetz. Es sind meine ersten Bilder, die ich versuche, anzuhängen.


    Dies ist eine Ansichtskarte aus meiner Rostocker Heimatsammlung. Ich habe einige aus dieser Zeit mit dem Stempel "Vermeidet Rundfunkstörungen". Als ich nach dem Vermerk im Internet gesucht habe, erschienen zwar einige Treffer, aber nur im Zusammenhang mit zu verkaufenden Belegen.
    Weiß jemand was dazu zu schreiben? Ich kann mir denken, dass dies ein Aufruf ist, aber warum?

  • Zitat

    Original von Bios
    Ich hoffe, das klappt jetz. Es sind meine ersten Bilder, die ich versuche, anzuhängen.


    Dies ist eine Ansichtskarte aus meiner Rostocker Heimatsammlung. Ich habe einige aus dieser Zeit mit dem Stempel "Vermeidet Rundfunkstörungen". Als ich nach dem Vermerk im Internet gesucht habe, erschienen zwar einige Treffer, aber nur im Zusammenhang mit zu verkaufenden Belegen.
    Weiß jemand was dazu zu schreiben? Ich kann mir denken, dass dies ein Aufruf ist, aber warum?


    muss aus der zeit stammen als noch nicht alle techn. haushaltsgeräte funkentstört waren,
    kann mich erinnern, wenn meine oma den staubsauger anmachte knatterte das radio,
    heute habe alle elektr. geräte sogenannte entstörkondensatoren,


    und wennherr göbbels seine reden hiel sollte man eben z.b. nicht staubsaugen,
    die störungen reichten je nach bauweise des hauses, teilweise bis ins nebenhaus

    Einmal editiert, zuletzt von Germaniafreund ()

  • Schade, nun warst Du schneller als ich mit meiner Änderung. Zwei Versuche habe ich mit den Bildern doch gebraucht.


    Das wäre einleuchtend. Und für einige Drückeberger eine tolle Ausrede :-)

  • Zitat

    Original von Bios
    Schade, nun warst Du schneller als ich mit meiner Änderung. Zwei Versuche habe ich mit den Bildern doch gebraucht.


    Das wäre einleuchtend. Und für einige Drückeberger eine tolle Ausrede :-)


    ich denke die kommunisten haben immer pünktlich angefangen die wohnung zu säubern,


    ;) ;)


    kann mir aber vorstellen, dass das unter umständen gefährlich war,
    wegen der deutschen " anscheißerei ",

  • Der heutige Rundfunk ist freguenzmoduliert (FM) & hat eine quasioptische (geradlinige) Ausbreitung der HF-Wellen- störunabhängig.
    Bis in die 60 iger Jahre war Amplitudenmodulation (AM) vorherrschend- störanfällig. Mit den Maßnahmen, die Klaus nennt ua. gelang eine relative Entstörung des MW, KW, LW- Rundfunkempfangs.

  • Zitat

    Original von SammlerBernd
    Der heutige Rundfunk ist freguenzmoduliert (FM) & hat eine quasioptische (geradlinige) Ausbreitung der HF-Wellen- störunabhängig.
    Bis in die 60 iger Jahre war Amplitudenmodulation (AM) vorherrschend- störanfällig. Mit den Maßnahmen, die Klaus nennt ua. gelang eine relative Entstörung des MW, KW, LW- Rundfunkempfangs.


    na bernd danke für die fachmännische erläuterung,


    ps. gehe ich richtig wenn ich sage, dass die funkstörung eigentlich durch sog. ziehfunken entstanden sind ?

  • Nein, Es sind die HF-Feldstärkeschwankungen, deren Lambda-Vielfache im Freguenzbereich des Trägers liegen/lagen.
    Zb. bei MW 550- 1600 kHz,
    dagegen heute: UKW 87,5- 108 Mhz...
    Aber nächtes Mal muß ich nicht googeln wegen Anna?
    Bernd

  • Zitat

    Original von SammlerBernd
    Nein, Es sind die HF-Feldstärkeschwankungen, deren Lambda-Vielfache im Freguenzbereich des Trägers liegen/lagen.
    Zb. bei MW 550- 1600 kHz,
    dagegen heute: UKW 87,5- 108 Mhz...
    Aber nächtes Mal muß ich nicht googeln wegen Anna?
    Bernd


    frag mal anne ;) ;)

  • Zitat

    Original von Bios
    Na, ich verstehe nur Bahnhof.
    Es hat also nichts damit zu tun, dass Kriegszeiten war.


    nöö, sondern mit dem technischem fortschritt

  • sorry wegen meinem Fachchinesisch. Der o.gez. SSt. bezieht sich auf ein technisches Problem der damaligen Haushaltsgreäte, wie Staubsauger, Fön... in Verbindung mit einem spöranfälligen Übertragungsweg der Rundfunksender. Also ausnahmsweise kein polit. Aufruf.
    Frdl. Sammlergrüße Bernd

  • Es handelt sich um den Maschinen-Serienstempel Bochmann 126.


    Er wurde in 106 Orten zwischen 1931 und 1954 eingesetzt.


    Für die Heimatsammlung ist es interessant, die Kombinationen mit versch. Tagesstempeln nachzuweisen. (siehe Bsp. Trier)
    Eventuell gibt es von Rostock auch noch versch. Betriebsarten. z.B. Einsatzstück links oder rechts vom Tagesstempel, kopfstehend könnte auch vorkommen. Oder dieses Einsatzstück in Verbindung mit Wellenlinien und einem anderen.


    Viele Grüße
    Rolf

  • Schönen Dank für die Infos.


    Da werde ich mir meine Rostocker Stempel mal genauer anschauen. So langsam macht es mir Spaß. Mal schauen, was ich noch so finde und hier zeigen darf.

  • Danke rolfnr ! :D


    Du hast mit Deinem sehr interessanten und begründetem Beitrag uns wieder auf die Anfragsfrage gebracht. :D Danke.


    Es ist aber trotzdem immer wieder schön wie man von einem Zusatzstempel zu Frequenzen u. ä. kommt. Deshalb liebe ich dieses Forum. :D


    Gruß von Wolle

  • Liest Du Dir eigentlich die Frage ordentlich durch?. Denke eher nicht.
    Genau das war der Inhalt der Frage. :D :D :D

    Einmal editiert, zuletzt von SammlerBernd ()

  • Der Spruch ist ja heute angesichts der horrenden Energiepreise wieder sehr aktuell. Nur den Endsieg haben wir schon hinter uns....

  • Hallo Anne


    Gemäß der Auflistung im Bochmannkatalog wurden bis 1945 in Rostock 57 verschiedene Maschinen-Serien-Stempel verwendet.
    Für Warnemünde ist 1 Serienstempel gelistet, dessen Verwendung ist aber noch nicht per Beleg bestätigt (1940/41 2. Kriegs-WHW).
    Stand: 1963!!!


    Viele Grüße
    Rolf