Die Samoa - Inseln

  • Zitat

    Original von Concorde
    Junge,ich glaube,Du solltest bald mal den Arzt aufsuchen,... :spinnst::spinnst::spinnst::oneien::oneien:


    Hi Concorde,


    du hast hier in irgendeinem Thread ein Foto von deinem Wohnzimmer reingestellt!


    Junge, du bist ein Fanatiker. Und solche sind bekanntlich allgemeingefährlich. :D

    ~ " Die Menschen glauben das, was sie wünschen " (Gaius Julius Cäsar) ~

  • etwa noch mehr von der Sorte ???


    Muss ich mal bei Gelegenheit nachschauen. Lass dir aber durch mich nicht den Sonntag verderben. Gruß

    ~ " Die Menschen glauben das, was sie wünschen " (Gaius Julius Cäsar) ~

  • Zitat


    Wenn natürlich jemand nur Flugzeuge sammelt, kann er das geistig nicht wissen.



    Und diese Aussage kommt von jemand der selbst Motorrad- und Erotkmotive als auch Milkacards sammelt wie im Profil zu lesen ist, was natürlich oberste Philatelistenexpertenklasse ist.


    Diese Aussage ist das Nonplusultra an Logik.

  • An dieser Stelle sei noch einmal daran erinnert, dass man beim abkupf... ähmm, beim zitieren ... immer die Quelle angeben sollte!


    Nicht nur deswegen, weil es einen peinlichen Eindruck macht, wenn es herauskommt, dass es gar nicht die eigene geistige Leistung ist ... es kann gegebenenfalls auch juristisch ganz schön böse ins Auge gehen!!

  • Zitat

    Original von Almedalen
    An dieser Stelle sei noch einmal daran erinnert, dass man beim abkupf... ähmm, beim zitieren ... immer die Quelle angeben sollte!


    Nicht nur deswegen, weil es einen peinlichen Eindruck macht, wenn es herauskommt, dass es gar nicht die eigene geistige Leistung ist ... es kann gegebenenfalls auch juristisch ganz schön böse ins Auge gehen!!


    Du musst die Augen aufmachen, dann ist deine Frage beantwortet. Am Ende steht's. Wenn du beim Briefmarkenkauf genausoaufpasst, na dann gute Nacht :zZz:. Außerdem brauche ich normal bei dem Text von 1913 überhaupt keine Quelle anzugeben, ohne das ich dir das jetzt erkläre, weshalb.

    ~ " Die Menschen glauben das, was sie wünschen " (Gaius Julius Cäsar) ~

  • Zitat

    Original von HEFO58Und diese Aussage kommt von jemand der selbst Motorrad- und Erotkmotive als auch Milkacards sammelt wie im Profil zu lesen ist, was natürlich oberste Philatelistenexpertenklasse ist.


    Kannst du mal dein permanent absurdes Verhalten bitte endlich revidieren ?(


    Es ist ja wunderbar, daß du so ein großer Experte bist. :P


    Was jemand sammelt und was jemand nicht sammelt, bleibt jedem selbst überlassen. 8)


    Ferner sammle ich nicht nur eine Sorte (z. B. Flieger) sondern mehrere. Leider passen die in die vorgesehene Rubrik nicht alle rein, da zuviele. - Man sollte doch endlich mal zum Thema zurückkehren und das Gejammere und Gesäusel unterlassen. Mir übrigens unverständlich, daß solche Leute überhaupt Bewertungen abgeben dürfen.

    ~ " Die Menschen glauben das, was sie wünschen " (Gaius Julius Cäsar) ~

  • da der Stil von Eiche immer unerträglicher und beleidigender wird,beantrage ich des Schließen dieses Threads, zumal der Eröffnungstitel eh nur abgekupfert wurde-und das ist mittels Kopiertaste leine Leistung bzw. eine große Mühe!!!!


    Und dass das Copyright nach 70 Jahren verfällt,weis nicht nur Eiche...


    Irgendwann reichts mal....

    Einmal editiert, zuletzt von Concorde ()

  • Diese Abhandlung kostete mich gerade mal 15 Sekunden....


    Übersichtskarten über die einzelnen Schutzgebiete). 1. Organisation. 2. Post- und Telegraphenanstalten. 3. Personal. 4. Postverbindungen. 5. Statistik.


    1. Organisation. Das P. T. in den Schutzgebieten untersteht dem Reichspostamt und wird örtlich geleitet von den Postämtern in Lome (Togo), Duala (Kamerun), Windhuk (Deutsch-Südwestafrika), Daressalam (Deutsch-Ostafrika), Rabaul (Deutsch-Neuguinea) für die Postanstalten in Kaiser-Wilhelmsland und im Bismarckarchipel, Apia (Samoa), Tsingtau (Kiautschou), letzteres unter der Oberleitung der deutschen Postdirektion in Schanghai. Die Postanstalten auf den Karolinen, Marianen, Marshallinseln und den Palauinseln sind in allen Betriebsangelegenheitein der Oberpostdirektion in Bremen zugewiesen. Den leitenden Postanstalien untersteht das gesamte Personal in den einzelnen Schutzgebieten, sie üben die Aufsicht über den Dienstbetrieb bei den anderen Postanstalten, unterbreiten dem Reichspostamt die Vorschläge über Neueinrichtungen, führen die Abrechnungen für das gesamte Schutzgebiet und sind im allgemeinen mit Verwaltungsbefugnissen ausgestattet, die denen der heimischen Provinzialpostbehörden, der Oberpostdirektionen, nahe kommen. Obschon nur dem Reichspostamt unterstellte selbständige Reichsbehörden in den Schutzgebieten, müssen sich die leitenden Postanstalten, um ihren Zweck zu erfüllen -namentlich bei der Ergründung der Bedürfnisse des Verkehrs, sowie bei ihren Vorschlägen an das Reichspostamt hinsichtlich der Ausdehnung des P. u. T., - in ständiger Fühlung mit der obersten Landesbehörde, dem Gouvernement, halten. Die Einnahmen und Ausgaben der Post und Telegraphie in den Schutzgebieten erscheinen im Postetat; die recht erheblichen Zuschüsse, die zurzeit noch nötig sind, trägt daher die Postverwaltung.


    2. Post- und Telegraphenanstalten. In den Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts erworbenen deutschen Schutzgebieten in der Südsee und in Afrika wurden die ersten Postanstalten in den Jahren 1886 (Samoa), und von 1887 ab (Afrika, Marshallinseln und Deutsch - Neuguinea) eingerichtet; 1898 und 1900 traten hinzu die Posteinrichtungen in dem neugewonnenen Schutzgebiete Kiautschou, sowie auf den durch Kauf von Spanien auf Deutschland übergegangenen Karolinen, Marianen und Palauinseln. Klein waren die Anfänge, verhältnismäßig gering war in dem ersten Jahrzehnt und auch noch im zweiten der Zuwachs der Post- und Telegraphenanstalten, wenn deren Zahl sich bis Ende 1905 auch schon auf 122 gehoben hatte. Erst seitdem im letzten Lustrum die wirtschaftliche Entwicklung der Schutzgebiete kräftiger eingesetzt hatte, in den afrikanischen Schutzgebieten insbesondere die Bahnhauten das Land erschlossen, in Deutsch - Südwestafrika weiter auch die Diamanten, in der Südsee die großen Phosphatlager entdeckt worden waren, macht sich auch ein rascheres Tempo in dem Ausbau der Post- und Telegrapheneinrichtungen bemerkbar. Gegenüber Ende 1905 ist die Zahl der Verkehrsanstalten in den Schutzgebieten von 122 auf 276 gestiegen (Stand vom 1. Juli 1914). Hiervon entfallen auf Deutsch-Ostafrika 55, Deutsch-Südwestafrika 109, Kamerun 48, Togo 23, Deutsch-Neuguinea (Kaiser-Wilhelmsland und Bismarckarchipel) 15, Marshallinseln 2, Karolinen, Marianen, Palauinseln 6, Samoa 8 und Kiautschou 10. Im allgemeinen werden die Postanstalten in den Schutzgebieten als Postagenturen bezeichnet; nur die leitenden Postanstalten und einige, wenige Postanstalten größeren Umfangs wie Tanga (Deutsch-Ostafrika), Keetmanshoop, Lüderitzbucht und Swakopmund (Deutsch -Südwestafrika) führen die Bezeichnung Postamt. Dabei besteht in den Geschäftsbefugnissen der Postämter und einer großen Anzahl der Postagenturen, namentlich der von Fachbeamten verwalteten, kein Unterschied. Sie nehmen gleichmäßig an allen Dienstzweigen des Weltpostvereins (Brief-, Paket-, Postanweisungs-, Nachnahme-, Wertund Zeitungsdienst) teil; nur der Postauftragsdienst ist bisher nirgends eingeführt. Etwas geringere Geschäftsbefugnisse haben die nach heimischem Muster von Nichtfachbeamten verwalteten Postagenturen an kleineren Orten in den Schutzgebieten. Endlich bestehen, namentlich in Deutsch - Südwestafrika und in Samoa, noch Posthilfstellen, die fast ausschließlich nur der Vermittlung des reinen Briefverkehrs (Briefe, Postkarten, Drucksachen, Warenproben) dienen. Daneben sind in Deutsch - Südwestafrika und in einigen anderen afrikanischen Kolonien Telegraphenanstalten ohne Postbetrieb, die sog. Telegraphenhilfstellen vorhanden. Sämtliche Schutzgebiete und die in ihnen bestehenden Postund Telegraphenanstalten gehören dem Weltpostverein und dem internationalen Telegraphenverein an. S.a. Telegraphen, Fernsprechanlagen, Telefunkenstationen und Funkentelegraphie. Es bestehen zurzeit in Deutsch-Ostafrika die Postämter in Daressalam* (die mit einem * versehenen Postanstalten sind gleichzeitig Telegraphenanstalten) und Tanga*, sowie die Postagenturen in Amani*, Aruscha*, Bagamojo*, Bismarckburg*, Buiko*, Bukoba*, Dodoma*, Handeni, Iringa*, Kigoma*, Kihmatinde*, Kilossa*, Kilwa*, Kissenji, Kondoa - Irangi, Korogwe*, Leganga, Lindi*, Mahenge, Mikindani*, Mkalama, Mkumbara*, Mnyussi, Mohoro*, Mombo*, Morogoro*, Moschi*, Mpapua*, Muaja, Muansa*, Muhesa*, Musoma, Neu - Langenburg, Ngomeni*, Pangani*, Ruanda, Sadani*, Salale, Schirati, Soga, Ssongea, Tabora*, Tschole, Udjidji*, Umbulu, Urundi, Usumbura, Utete* und Wilhelmstal*, sowie die Telegraphenanstalten ohne Postbetrieb in Maurui, Mtingi, Mwule und Wugiri; in Deutsch - Südwestafrika die Postämter in Windhuk*, Keetmanshoop*, Lüderitzbucht* und Swakopmundt die Postagenturen in Aroab, Aus*, Bethanien*, Gibeon*, Gobabis*, Grootfontein*, Johann - Albrechtshöhe*, Kanus*, Karibjb*, Kolmannskuppet Kub*, Kuibis*, Maltahöhe*, Okahandja*, Omaruru*, Otavi*, Otjiwarongo*, Outjo*, Pomonahügel*, Rehoboth*, Seeheim*, Tsumeb*, Ukamas*, Usakos*, Warmbad*, die Posthilfstellen in Aris*, Barby, Bergland*, Berseba*, Bogenfels*, Brackwasser*, Brackwater* (Bz. Windhuk), Chairos, Ekuja, Empfängnisbucht, Epukiro, Fahlgras (Bz. Windhuk), Gochas, Groß - Witvley*, Gründorn*, Guchab*, Haris*, Hatsamas*, Hoachanas, Hohewarte*, Kalkfeld*, Kalkfontein (Süd)*, Khan*, Klein - Nauas, Koes*, Kubas*, Mariental, Nauchas, Neudamm, Neuheusis*, Okasise*, Okatjombva, Okaukwejo, Okombahe, Olukonda, Onguati*, Osona*, Otjihawera, Otjimbingwe, Otjosazu, Otjosonjati, Otjundaura, Ramansdrift*, Seeis*, Waldau*, Waterberg* und Wilhelmstal*; außerdem folgende Telegraphenanstalten ohne Postbetrieb: Angras Juntas, Aninus, Dawignab, Elisabethbucht, Farm Hoffnung, Farm Voigtland, Friedrichsfelde, Frohe Hoffnung, Geitsabis, Ginnestal, Granitberg, Groß - Barmen, Hasuur, Kabus, Kappsfarm, Klipdam, Kuis, Kupferberg, Lüderitzfelder, Narubis, Nonidas, Okanjande, Omitara, Otjiwero, Pomonapforte, Rohrbachfold, Spitzkoppe, Stolzenfels, Tses, Tsumis, Uchanaris, Unverhofft und Wittenhorst; - in Kamerun das Postamt in Duala*; die Postagenturen in Abong -Mbang*, Akoafim, Akonolinga*, Ambam, Bamenda, Banjo, Bare, Bibundi*, Bipindihof, Bonaberi*, Bonambasi*, Buar, Buea*, Dschang, Dume*, Ebolowa*, Edea*, Garua, Jabassi*, Jaunde*, Joko, Jukaduma, Kampo*, Kribi*, Lobetal*, Lolodorf*, Lomie, Longji, Marienberg, Molundu, Mora, Mundeck*, Ngaundere, Njassi*, Nola, Nyanga*, Ossidinge, Plantation*, Rio del Rey, Sangmelima, Ukoko und Vietoria*, sowie Telegraphenanstalten ohne Postbetrieb in Groß - Batanga, Isongo, Malimba und Nkongsamba; -in Togo das Postamt in Lome*, die Postagenturen in Agbeluvhoe*, Agome - Palime*, Agu*, Anecho*, Assahun*, Atakpame*, Ho*, KeteKratschi*, Kpandu*, Moepe*, Nuatjä*, PortoSeguro*, Sausane - Manga, Sokode*, Tokpli* und Tsewie*, sowie Telegraphenanstalten ohne Postbetrieb in Agome - Klossu, Agome-Sewa, Aklaku, Awewe, Bimbila, Jendi; - in Deutsch -Neuguinea das Postamt in Rabaul* sowie die Postagenturen in Deulon, Eitape, Finschhafen, Friedrich - Wilhelmshafen, Herbertshöhe *, Käwieng, Kieta, Manus, Maron, Marobe, Namatanai und Stephansort und die Posthilfstelle in Buka, sowie die Telegraphenanstalt ohne Postbetrieb in Bitapaka; -auf den Marshallinseln die Postagenturen in Jaluit und auf der Insel Nauru*; - auf den Karolinen, Marianen und Palauinseln die Postagenturen auf den Inseln Jap, Ponape, Trugk (Karolinen), Saipan (Marianen) und Angaur* sowie Palau (Palauinseln); -auf Samoa das Postamt in Apia sowie die Posthilfstellen in Aleipata, Fagamalo, Malua, Mulifanua, Palauli, Salailua und Salelavalu; - in Kiautschou das Postamt in Tsingtau*, die Postagenturen in Litsun*, Taitungtschen* und Tsangkou*; sowie die Posthiltstellen inMecklenburghaus*, Schatsykou, Syfang* und Taputou.


    3. Personal. Das Beamtenpersonal in den Schutzgebieten besteht zum größeren Teil aus deutschen Fachbearnten und Fachunterbeamten, zum kleineren Teil aus Nichtfachbeamten. Letztere versehen die Postdienstgeschäfte bei den Postagenturen geringeren Geschäftsumfangs, den Posthilfstellen und Telegraphenhilfstellen und setzen sich aus Kolonialbeamten, Angehörigen der Schutztruppe, Eisenbahnangestellten, Missionaren und sonstigen Privatpersonen zusammen. Die in die Schutzgebiete entsandten Fachbeamten erhalten eine besondere technische und sprachliche Ausbildung, letztere zum Teil auf dem Seminar für orientalische Sprachen in, Berlin. Gegenwärtig (Ende 1913) sind insgesamt 115 Fachbeamte und 56 Fachunterbeamte in den Schutzgebieten tätig. Soweit intelligente Eingeborene vorhanden sind, insbesondere in Togo, Kamerun, Deutsch-Ostafrika und Kiautschou, werden sie zur Hilfeleistung in den Beamtendienstgeschäften (Post-, Telegraphen- und Fernsprechdienst) ausgebildet und als Hilfsbeamte beschäftigt. Den Unterbeamtendienst (innerhalb der Postanstalten), Boten- und Leitungsaufseherdienst (auf den Postkursen über Land und auf den Strecken der Telegraphenlinien) versehen überall Eingeborene.


    4. Postverbindungen. Die Bahnen in den Schutzgebieten werden überall zur Postbeförderung benutzt. Die Küstenplätze sind zum größten Teil durch Dampfschifflinien verbunden (s. Küstenfahrt und Postverbindungen). Im Innern nicht an Bahnen gelegene Postanstalten werden durch regelmäßige Botenposten, in Deutsch-Südwestaftika auch durch die landesüblichen Karrenposten und durch Reitposten versorgt.


    5. Statistik. Der Verkehr bei den Post-, Telegraphenund Fernsprechaustalten in den Schutzgebieten ergibt sich aus der Statistik für das Kalenderjahr 1912 (S. 90, 91).


    Literatur: Archiv für Post und Telegraphie, Jahrgang 1903, 33 ff und 65 ff. - Bericht über die Ergebnisse der Reichpost und Telegraphenvertwaltung während der Rechnungsjahre 1906/10.


  • 1. Verbitte ich mir von jemand wie Sie es sind geduzt zu werden.


    2. Ich habe nie gesagt, dass ich ein Experte bin - Sie sind allerdings ein Experte was dumme sinnlose Antworten angeht und zu keinerlei Selbstkritik fähig


    3. weitere Meinungen zu Ihrer Person spare ich mir da es ja hier ein Forum ist wo auch Jugendliche mitlesen

  • So , nun ist mal Zeit einzuschreiten.


    Keine Beleidigungen mehr.


    Was ist nur los in der letzten Zeit, beinahe jeden Tag einer der meint andere beleidigen zu müssen.

    *BRD,Berlin,Reich,Schweiz,Benelux*


    **Ansichtskarten und Stempel von Dortmund und Hamburg und Amrum gesucht **

  • Zitat

    Original von Eiche
    Außerdem brauche ich normal bei dem Text von 1913 überhaupt keine Quelle anzugeben, ohne das ich dir das jetzt erkläre, weshalb.


    ... und da bist Du dir bei dem konkreten Artikel ganz sicher? Insofern der Verfasser bekannt ist, erlischt das Urheberrecht nicht 70 Jahre nach Schaffung, sondern 70 Jahre nach dem Tod des Verfassers (§ 64 UrhG). Bei einem Artikel aus dem Jahre 1913 kann es also durchaus sein, dass das Urheberrecht noch nicht erloschen ist.


    Etwas anderes gilt bei anonymen Texten, bei diesen (und nur bei diesen) erlischt das Urheberrecht 70 Jahre nach der Veröffentlichung.


    Was für Deinen Artikel gilt, kann ich nicht sagen, da ich diesen nicht kenne. Wenn der Name des Autors dabei steht, würde ich diesen aber sicherheitshalber immer angeben.

  • Almedalen Stimmt-die 70 Jahre beziehen auf den Todestag des Verfassers!


    Hier in Wikipedia nachzulesen:



    Einmal editiert, zuletzt von Concorde ()

  • Einige Sätze oder einen Abschnitt aus einem Werk kann man ohne weiteres zitieren, auch wenn der Urheber noch lebt. Dies sollte aber im Rahmen einer eigenen Niederschrift geschehen. Eine Quellenangabe ist hier unerlässlich.


    Schwierigkeiten könnte es allerdings geben, wenn der Verfasser mit "Nachdruck verboten" oder "Copyright by..." seinen Artikel beendet. Dann sollte man besser erst anfragen und um eine schriftliche Erlaubnis bitten. Ich kenne bisher keinen Autor, der mir eine solche Bitte abgeschlagen hätte. Es empfiehlt sich auch, zuerst das Impressum einer Zeitschrift zu lesen.


    Mit freundlichen Grüssen,
    Rabaul


    Mitglied der

  • Zitat

    Original von Almedalen



    Etwas anderes gilt bei anonymen Texten, bei diesen (und nur bei diesen) erlischt das Urheberrecht 70 Jahre nach der Veröffentlichung.


    Das ist prinzipiell richtig, doch gilt dies nur dann, wenn der Verfasser auch anonym geblieben ist, d.h. er/sie hat sich später nie nachträglich zu seinem Werk bekannt oder ist dies nicht anderswie bekannt geworden.


    Und hier fangen die Probleme an: wie kann man so 'was recherchieren und nachweisen????? Geht eben nicht, es ist also ein Risiko, und daher z.B. erlaubt die deutsche Wikipedia bzw. auch Wikisource keine anonymen Texte, die nicht nachweislich zumindest 100 Jahre alt sind, denn da schwindet das Risiko ja alleine biologisch.

    Jan
    mit Grüßen aus Monte de la Croce (das ist ein bekannter Stadtteil in Berlin)
    Gebiete: GB / Tschechoslowakei / Kolonien (alles: eher älter)

    Einmal editiert, zuletzt von Jan ()

  • Das Urheberrecht ist eine verhältnismässig komplexe Materie mit einigen Fallstricken, die man jedoch umgehen kann, wenn man einige wenige Grundsätze beachtet. Mein primäres Anliegen war es darauf hinzuweisen, dass der weit verbreitete Irrtum "Das Werk ist älter als 70 Jahre, also kann ich bedenkenlos zitieren und brauche die Quelle nicht exakt anzugeben" eben ein Irrtum ist, der mitunter ziemlich teuer werden kann.


    Wen der genaue Gesetzestext interessiert, der kann das Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) hier nachlesen:



    Die Dauer des Urheberrechts ist im Abschnitt 7 (§§ 64-69) geregelt.

  • @ Almedalen: Dein Anliegen habe ich verstanden und ich wollte es eigentlich nur untermauern, da ich mich an den entsprechenden Diskussion in einigen Wikipedia-Projekten beteiligt habe. Der Gesetzestext, falls ihn jemand überhaupt versteht, schweigt sich eben über solche sehr wichtige Spitzwindigkeit aus: da steht, im Prinzip ist ein anonymer Text nach 70 Jahren nach Veröffentlichung frei, aber das ist eben die Falle die da nicht ausgeführt wird. Und, richtig, das kann dan teuer werden.

    Jan
    mit Grüßen aus Monte de la Croce (das ist ein bekannter Stadtteil in Berlin)
    Gebiete: GB / Tschechoslowakei / Kolonien (alles: eher älter)