wie seid ihr zu briefmarken gekommen???

  • würde mal gerne eure geschichte zu der dieser leidenschaft hören.



    bei mir war es so, mein opa hat immer gesammelt und wollte das irgendwann alles nicht mehr haben und gab es mir. ichwusste erst nix damit anzufangen und wollte sie( also 7 ordner voll) erst wegschmeissen und habe sie dann nochmal kurz überflogen.
    als ich all das sah bekam ich dieses gefühl von nostalgie und die eidenschaft packte mich total, das war vor 3 1/2 jahren und ich spüre diese leidenschaft immer noch. für mich ist es nicht nur die leidenschaft am sammeln, es ist irgendwie mehr.



    aber nun bitte ihr.

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    HEPBURN-Marke für 58000 euro in Wiesbaden versteigert.

  • Bei uns war es so, dass unser Vater eine Briefmarken-Firma hatte (und die noch immer hat :ok:) und wir oft mit im Büro waren. Und dann sind wir einfach mal zu unserem Vater gegangen und fragten ihn ob er uns dann auch mal welche schenken könnte. Dann fing es erstmal ganz langsam mit einem Album an bis zu unserem eigenen kleinen Laden :veryhappy:. Heute gehen wir unter anderem auch auf Tauschtage und verkaufen dort unsere Briefmarken. Auch bei manchen Messen von meinem Vater fahren wir mit und helfen am Stand.....


    Tja... so war das bei uns :D :D:] :]


    Also die nächsten bitte :))

  • nun ja, ich bin mehr oder weniger durch meine oma zu meinen ersten briefmarken gekommen....dadurch das sie immer weniger zeit für die pflege hatte, überlies sie mir ihre marken,....ich fand das anfangs natürlich unintressant, nach und nach steigerte sich aber das intresse - welches nicht mehr aufhörte zu wachsen. :spinnst:
    seidem bin ich leidenschaftlich dabei....und mich freut es, dass viele andere leute ebenfalls diese leidenschaft teilen...

  • O-Ton meiner Mutter am Telephon:"...Du hast doch vor Jahren eine Briefmarkensammlung vererbt bekommen...weißt nichts davon?....na, nimm Dir beim nächsten Besuch die paar Marken mit und schau´s Dir an! Du mußt sie halt noch vorher bestimmen, bevor Du sie verscherbelst!"


    Ansich hatte ich mir dabei wenig gedacht, bis ich plötzlich anstatt von ein "paar Marken" eine riesen Deutschland-Österreich-Yugoslawien-Tschechoslowakei-Sammlung in die Hände gedrückt bekam.
    Zum Glück hatte ich gerade ein langes Wochenende vor mir und noch ausreichend Zeit, die nötigen Kataloge zu besorgen. War es zuerst eine reine Aufarbeitung so kristallisierte sich nach ca. drei Tagen eine gewisse Sucht heraus. Ich war infiziert! Die grobe Aufarbeitung zog sich dann über mehrere Wochen und bedurfte weiterer Literatur, neuer Ordner, diversen Utensilen und an Verkauf wurde schon überhaupt nicht mehr gedacht.


    Nachdem die ersten "Anfänger-Hindernisse" genommen waren, begann ich ein paar billige Fehlstellen aufzufüllen, dabei lernte ich eine Unzahl von Händlern kennen und bekam auch einen Eindruck, wie groß die Preisunterschiede doch sein können. Flohmärkte waren da eine willkommende Alternative und es dauerte gar nicht lange bis ich ein paar sehr gute Treffer landete. Irgendwann überwand ich mich zum Kauf einer ganzen Kiste. Die Menge hatte ich völlig unterschätzt: dank der Hilfe meiner Frau dauerte es "nur" drei Monate das Material weitgehend zu ordnen, damit Fehlstellen abzustecken, den Rest in Tauschalben unter zu bringen. Inzwischen hatte schon eine gewisse Vorliebe für bestimmte Sammelgebiete eingesetzt. Ein paar zögerliche Versuche bei E-Bay Doppelte anzubringen und gleichzeitig auch etwas einzukaufen, führte zum ersten Treffen mit meinem Tauschkumpel. Von da weg war´s sehr viel leichter von besonderen Quellen zu erfahren und regelmäßige Abstecher zu Auktionshäusern wurden unternommen. Mittlerweilen habe ich meine Sammlung wieder auf ein erträgliches Maß eingeschrumpft und stecke manche Gebiete nur noch bei guter Gelegenheit ab (allerdings nur Klassik) und widme mich daher seit längerer Zeit fast ausschließlich meinen Lieblingsgebieten (Österr. Wappen 1850-54 und Großbritannien Nr.1 bis 17). Mein Hauptproblem ist heute weniger, günstig an die fehlenden Spezialitäten heran zu kommen (das ergibt sich im Laufe der Zeit), sondern vielmehr, entsprechend gute Literatur zu finden.

  • Ich sammle Briefmarken seit meiner Kindheit (mit kleinen Unterbrechungen). Angefangen hat es mit Marken, die ich und meine Geschwister von unserem Vater bekommen hatten.
    Später kamen Pakete mit Marken aus aller Welt hinzu.
    Mit 12 habe ich erstmals Marken direkt für meine Sammlung gekauft.


    Tiefer eingestiegen bin ich in den 90er Jahren.
    Meine Sammelgebiete habe ich auf meiner HomePage vorgestellt.