Sondermarke für Johannes Rau

  • Finanzministerium gibt Gedenkbriefmarke heraus


    Das Bundesfinanzministerium hat eine Sonderbriefmarke zum Gedenken an Johannes Rau herausgegeben. Die 55-Cent-Marke zeigt einen sanft lächelnden ehemaligen Bundespräsidenten - und stammt von einem früheren Mitschüler.


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    Christina Rau bei der Vorstellung der Marke


    Gegen drei Mitbewerber hat sich Gerd Aretz durchgesetzt. Das Portrait des Briefmarkendesigners aus Wuppertal zeigt den Kopf Johannes Raus vor einem beige-grauen Hintergrund. Nur drei Tage hatte der 76-Jährige Zeit, um den Auftrag umzusetzen - üblich sind drei Wochen. Dennoch kommt die Briefmarke offenbar hervorragend an: Im Barmer Rathaus in Wuppertal ist bis Freitag (03.03.06) eigens ein Sonderschalter für die Rau-Briefmarke eingerichtet. Hier gibt es zudem einen Sonderstempel und einen Umschlag mit dem Portrait Johannes Raus. Der Ansturm sei riesig, so die Stadtverwaltung, die Leute stünden Schlange.


    Aus Foto wird Briefmarke


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    Johannes Rau


    Für den Wuppertaler Gerd Aretz, der bereits mehr als hundert Briefmarken gestaltet hat, dürfte die Rau-Marke eine besondere sein - schließlich hat er mit dem ein Jahr jüngeren Johannes Rau einst das Gymnasium besucht und war in derselben Schauspielgruppe. Auf Grundlage eines vom Ministerium vorgegebenen Fotos hat er die Sonderbriefmarke zusammen mit seinem Sohn Oliver gestaltet. "Die erste von jemandem", so Aretz, "den ich richtig gut gekannt habe." Von dem emeritierten Professor für Gestaltung und Design stammen unter anderem auch Briefmarken der Bundespräsidenten Heuss, Lübke, Heinemann, Scheel und Carstens.


    Die Briefmarke mit dem Konterfei Johannes Raus ist ab Donnerstag (02.03.06) jedoch nicht nur in Wuppertal, sondern auch in allen Filialen der Deutschen Post erhältlich. So ist Johannes Rau, der am 27. Januar 2006 gestorben war und sich stets zu den Menschen hingezogen fühlte, wieder unterwegs zu den Menschen - auf insgesamt 14 Millionen Briefmarken.



    Quelle / Artikel:

  • Großer Andrang für Rau-Sonderbriefmarke


    Künstler Gerd Aretz und Oberbürgermeister Peter Jung signierten Marke


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    Barmen. (red) Großer Andrang herrschte am Donnerstagmorgen, 02. März 2006, im Wuppertaler Rathaus. Grund hierfür war die Veröffentlichung der Sonderbriefmarke der Deutschen Post AG zu Ehren des am 27. Januar 2006 in Berlin verstorbenen Altbundespräsidenten und Ehrenbürger sowie ehemaliger Oberbürgermeister Wuppertals, Johannes Rau.


    Für diesen Zweck hatte die Deutsche Post AG im Barmer Rathaus einen Sonderschalter eingerichtet. An diesem gibt es neben der Sondermarke im Wert von 55 Cent sowie einem besonderen Stempel auch einen limitierten Briefumschlag mit Marke und Sonderstempel zum Preis von 1,50 Euro.


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    Zur Mittagsstunde bildete sich vor dem Schalter eine lange Schlange, die zeitweise bis zur Eingangstüre des Rathauses reichte. Viele Wuppertaler wollten direkt am ersten Ausgabetag die Sondermarke erwerben und den Brief sogleich von Oberbürgermeister Peter Jung sowie Künstler Prof. Gerd Aretz, der die Rau-Briefmarke entworfen hat, abstempeln und signieren lassen. Um sich die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, konnte man auch einen Blick auf eine besondere Ausstellung der "Wuppertaler Briefmarkenfreunde" werfen, die Postwertzeichen und Briefe unter anderem von den bisherigen Bundespräsidenten zeigten.


    Der Sonderschalter der Deutschen Post AG und die Ausstellung der Briefmarkenfreunde im Barmer Rathaus sind noch am Donnerstag, 02. März 2006, bis 18 Uhr, sowie am Freitag, 03. März 2006, von 8 bis 18 Uhr, geöffnet. Wer an diesen Tagen keine Zeit hat, kann darüber hinaus in den darauffolgenden vier Wochen seine Stempelwünsche senden an: Deutsche Post AG Niederlassung BRIEF, Sonderstempelstelle, 53253 Bonn.



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