Beiträge von Coki

    Danke Dir herzlichst. Die Angaben langen mir völlig und da es um einen philatelistisch beeinflusster Beleg handelt, verwundert mich die Überfrankatur von 10 Pfennig nicht sehr.

    Man sieht ja eher selten einen 8er Block echt gelaufen auf einem Beleg, auch wenn er "produziert" wurde.


    Mal davon abgesehen ist das Highlight sowieso der handgestempelte R-Zettel vom Sonderpostamt.


    Gruss,


    Coki

    Moin,


    Da ich aktuell keinen Zugriff auf meine Literatur mit Portoangaben habe, aber gerade an einem Artikel für diesen Brief bin, würde ich gerne eure Hilfe in Anspruch nehmen.



    Mir geht es im wesentlichen um das Porto.


    Es handelt sich um ein EIlbrief Einschreiben von Dortmund nach München.

    Das Porto für einen Standardbrief lag 1963 bei 20 Pfennig. Ingesamt hat der Brief ein Frankierung von 1,60 DM, also aktuell 1,40 DM zuviel.


    Kann mir jemand aufschlüsseln wie sich die Differenz ergibt, sprich was wäre das Porto für das Einschreiben + Eilbrief zu diesem Zeitpunkt?


    Die Rückseite enthält nur noch die Ankunfts- und Nebenstempel.


    Vielen Dank und Gruss,


    Coki

    Schwierig wo man die große Gruppe der Sammler festmachen würde, aber ich halte mich mal eher an der Bevölkerungspyramide und der Babyboomergeneration, den bis Anfang-Mitte der 80er (die letzten Babyboomer waren dann so zwischen 12 und 15 Jahre alt) war das Sammeln von Briefmarken noch sehr populär.

    Und hier sind noch viele Quicklebendig und geben auch noch gut (und viel) Geld aus und haben auch noch eine Jahre vor sich.


    Richtig ist, das die Generationen die die Vereine und Co. geprägt (aufgebaut) haben und dort sehr präsent waren, viele davon inzwischen von uns gegangen sind. Aber das war nicht die breite Masse meiner Beobachtung nach.


    Insofern sehe ich den Boden bei den Preisen, bei den Angeboten von Supportmaterial (siehe aktuell Hawid), usw. noch lange nicht angekommen. Noch ist der Markt der Nachfrager vorhanden, vorallem bei höherpreisigen oder ungewöhnlichen Material. Und auch der wird noch massiv einstürzen sobald diese Nachfrage wegbleibt.

    Davon unberührt kann es in bestimmten Bereichen immer gegenläufige bzw. vorweggenommene Trends geben (aktuell Klassik als positives Bsp und Bund Abosammlungen als negatives).


    Damit mich keiner missversteht. Ich will damit keinen Abgesang auf die Philatelie bringen. Ich bezweifel nur das sie jemals wieder im größeren Masstab sich revitalisieren lässt.

    Und für die Zukunft habe ich aktuell auch keine gute Ideen. Ich denke die Philatelie wird künftig noch viel enger mit anderen Sammelbereich mit historischen Bezug integriert werden müssen. Hier bietet natürlich das seit Jahren immer beliebter werdende Gebiet Heimatgeschichte oder auch viele Thematische Gebiete eine große Schnittmenge.


    Die Reduzierung auf gezackte Papierschnitzel wird auf die Dauer vielleicht nicht reichen um die Sammlerleidenschaft zu beleben.


    Gruss,


    Coki


    Ps: Nur mal so als Gedanken aus den Finger gesaugt.... ich will damit keinen vor dem Kopf stossen.

    Die Frage ist halt wie man zukünftig Philatelie definieren wird.

    Laut Wikipedia definiert sich Philatelie wie folgt: "Die Philatelie oder Briefmarkenkunde beschäftigt sich mit dem systematischen Sammeln von Postwertzeichen sowie von Belegen für ihre Verwendung auf Postsendungen jeglicher Art und der Erforschung postgeschichtlicher Dokumente."


    Somit ist Philatelie abhängig von der Produktion, Vertrieb und Nutzung von Briefmarken. Sollte dieses wegfallen, wäre die Philatelie für die langfristige Betrachtung nicht mehr zu revitalisieren. Da hilft es auch nicht wenn wegen der Umstände sporadisch eine erhöhte Aktivität existiert.


    Letztendlich bleibt die Frage wie man potentiellen Nachwuchs ausserhalb des Bekanntenkreises (und somit auf einer größeren Basis) erreichen und motivieren könnte mit der Philatelie anzufangen.


    Sicher wird es immer wieder welche finden die, wie am Beispiel Gemälde hier schon beschrieben, sich damit befassen werden. Insbesondere was die älteren Zeiträume betrifft.


    Ich sehe aktuell auch kein attraktives neues Objekt aus dem Postwesen was in der Kombination Design, Sammelmöglichkeit, Auflagen, einen hauch amtliche Beglaubigung, Nutzung, Motiv, usw. die Briefmarke in unserem Hobby ersetzen bzw. ergänzen kann. Entweder sind diese zu nüchtern oder beliebig oder zu speziell um eine größere Menge an Interessenten anzusprechen.


    Das einzige was sowieso die breite Bevölkerung aktuell fast täglich erreicht sind halt Pakete bzw. das Versandwesen. Und hier ist ein attraktives Sammelgebiet nur schwerlich zu finden.


    Insofern wird imho die Philatelie immer noch eine gewaltigen Schrumpfungsprozess vor sich haben bis wir auf einem sehr geringen Niveau uns stabilisieren werden. Ich persönlich bin gespannt wo wir in 15-20 Jahren landen werden. Denn solange wird es sicher noch brauchen.


    Gruss,


    Coki

    Korrekt. Deswegen mein Hinweis mit dem Warschauer Pakt.


    1991, von dem stammt ja die Karte, verließen die letzten Truppen der Sowjetunion Ungarn im Rahmen der Auflösungsabkommen des WPs von 1990/1991.

    Die Armeen des Warschauer Pakts waren zu diesem Zeitpunkt in sogenannten Heeresgruppen organisiert und in der Regel ein Mix aus regionalen (also nationalen) und sowjetischen Divisionen. Diese Heeresgruppen hatten immer einen sowjetischen Befehlshaber.


    Und natürlich wurden diese Divisionen (und damit auch die Führungsstruktur) als Besatzer verstanden. Der Ungarnaufstand und das Einschreiten der Warschauer Pakt Truppen 1956 sind ja beispielhaft.


    In der Summe handelt es sich um eine politische Karte mit einer interessanten (deutschen) Botschaft, die auf ein wichtiges Ereignis der Geschichte Ungarns eingeht.

    Hat man nicht jeden Tag auf dem Tisch.


    Gruss,


    Coki

    Hallo Alle,


    Vielleicht haben wir ja einen Experten im Forum der mir weiter helfen kann.


    Ich habe vor kurzem mich mit meiner ersten gekauften NDP MiNrm 12 befasst, insbesondere was die Entwertung betraf. Trotz Prüfung in meiner Literatur (Rundbrief 146 Arge Brustschilde und Hamburg Stempel von Mexer-Magreth) könnte ich nur den Stempel selbst grob eingrenzen.


    Hier zu dem Artikel den ich vor ein paar Tage online gestellt habe: http://www.kerlin.de/artikel.php?id=1056

    Die entsprechende Briefmarke:

    [Blockierte Grafik: http://www.kerlin.de/pic/hhphila/0008.jpg]


    Nun habe ich vorhin bei ebay folgendes Angebot gefunden: https://www.ebay.de/itm/Hambur…b55903:g:NacAAOSwM81dCMvK


    Auf diesem Brief, den ich sehr schick finde, kommt imho der gleiche Stempel zum Einsatz, nur mit einer anderen Uhrzeit.


    Aus dem Auktionstext:

    Fotoattest Blecher :" bisher nur 2 Briefe bekannt. In beiden Fällen handelt es sich um Briefe, die innerhalb Hamburgs zugestellt wurden,... es fehlt die Jahreszahl wohl auf Grund einer Verfügung. Bei denk Ankunft-Stempeln sind Jahreszahlen vorhanden. Als Ersttags-Brief des NDP dürfte dieser Brief wohl zu den größten Seltenheiten gehören."

    Ich habe wegen dem Fotoattest angefragt.


    Jedoch verweist Blecher auf eine Verfügung hin. Kennt jemand die entsprechende Verfügung zufällig oder kann diese Aussage bestätigen?




    Mein Fazit aus dem Artikel (mit den entsprechenden Vermutungen) muss ich daher an der Stelle daher auch korregieren.

    Aktuell sieht es mir nach einem Typ 2 Stempel (Nach Meyer-Margeth) mit einer Entwertung am 01.01.68 aus, somit eine Ersttagsentwertung (wie cool :) ).

    Den Schrägstrich hatte ich als 7 interpretiert, da im Meyer-Margeth dieser nicht mehr existierte. Anscheinend gab es den zu Anfang noch und verschwand im Laufe des Jahres. Die Katalogabbildung ist vom 27.6.1868.


    Gruss,


    Coki

    Danke für die Klarstellung. Ich bin zwar davon ausgegangen, aber da ich immer wieder mal einen Beleg (Keine Antwortpostkarte) aus meinem Sammelgebiet mit dieser Kombination sehe, wollte ich nur sicher gehen.


    Gruss,


    Coki

    So war die Frage auch nicht gemeint. Das es sich hier um eine Stempelkarte handelt ist schon klar.


    Jedoch ist die Frage ob der Bundespostbeamte Anweisungen hat bzgl der Entwertung von DDR Marken (auch bei Gefälligkeitsentwertungen) oder nicht. Bzw. was ist die geübte Praxis Anfang der 50er bzw. was die Norm.


    Christoph

    Das mit den Antwortkarten kenne ich. Das ist durch den Ablauf natürlich so nachvollziehbar.


    Daher würde ich meine Frage eher auf reine Gefälligkeitsentwertungen wie ob von mir gepostet begrenzen.



    Gruss,


    Coki

    Moin,


    Da ich gerade einen entsprechenden Beleg bearbeitet habe, kurz eine Nachfrage.

    Ab und zu sehe ich Belege wie diesen hier ( http://www.kerlin.de/pic/evk/0419.jpg ) wo DDR Marken durch West SST entwertet wurden.

    Generell aber nur Anfang der 50er.


    Hat jemand Informationen wie grundsätzlich das damals gehändelt wurde oder sind das eher Kuriositäten, sprich Durchläufer?


    Gruss,


    Coki

    @Fünf PLZ Kästchen Karte

    Vom Eindruck her würde ich sogar noch weiter zurück gehen.


    Die fünf Kästen sind schon ok und kommen auch früher vor. Ab und zu sieht man Briefe / Karten wo das Feld ausgefüllt wird (z.B. mit W für Westen oder D für Deutschland)


    Hier mal einen Brief aus den 70er den ich auf die schnelle in meiner Kirchentagssamlung gefunden habe:

    http://www.kerlin.de/pic/evk/0562.jpg


    Gruss,


    Coki

    Ich habe gerade den AD Katalog mal durchgescrollt. Sind bemerkenswerte Stücke.


    Ich bin mal gespannt ob das ganze ähnliche Dimensionen an nimmt wie die Broker Versteigerung. Der Markt ist heute für die nicht ganz erste Reihe Ware doch ein anderer als noch in den 80/90er.


    Gruss,


    Xoki

    Moin,


    Hier ein paar Gesuche von Sonderstempel (und auch Tages- und Werbestempel).


    Gesucht wird:


    In allen Versionen (Gefälligkeitsstempelung, als Stempelung auf einer normalen Sendung, auf Karte, Brief, als Briefstück usw.)



    Das selbe gilt für die folgenden drei Sonderstempel

    http://steilshooper.de/img/post/postge/postge_003c.jpg

    http://steilshooper.de/img/post/postge/postge_003b.jpg

    http://steilshooper.de/img/post/postge/postge_003a.jpg



    Desweiteren suche ich alles (Briefe, Stempel, Unterlagen, R- und V-Zettel, Belege, Telegramme, usw.) zu den Postämter:

    Hamburg-Bramfeld 1A

    Hamburg-Bramfeld 4

    Hamburg 603

    Hamburg 714


    Sollte jemand (ausser eBay) eine gute Quelle für Stempel kennen, kann er dieses gerne hier erwähnen. Bisher habe ich keine vernünftige Quelle gefunden.


    Gruss,


    Coki

    Karteileichen sind ein paar Bytes in einer Datenbank die keinen stören.
    Wenn davon nach gewisser Zeit der eine oder andere wieder ins Forum schaut, weil er wieder Zeit und Muße hat, dann ist es ein Gewinn für das Forum.


    Eine Neuregistrierung ist immer eine Form von Hürde die an der Stelle zu vermeiden ist.


    Gruss,


    Coki

    ok, danke :)


    Wieder mal etwas gelernt. Wie verhält sich die Erfahrung beim Ablösen der Marken? Verwischt der Stempel dabei?


    Und wie muss ich mir den Druckvorgang vorstellen? Werde die Massenweise durch eine Maschine mit Scanner gejagt, der die Marken identifiziert und dann gezielt bedruckt?


    Gruss,


    Coki