Beiträge von valgrande

    @ struppi


    Jedoch sie alle haben keine Briefmarke zum genannten Thema heraus gegeben. Das gesuchte Land hast Du noch nicht benannt; ausgerechnet das Land fehlt.


    Auf der Marke sind eine Kinderhand und Hand eines Erwachsenen miteinander verbunden.



    Gruß valgrande

    Nun, welches afrikanische Land liegt auf dem gleichen Längengrad? Das dürfte nicht so schwer zu finden sein.


    Auf der Marke sind eine Kinderhand und Hand eines Erwachsenen miteinander verbunden.


    Jetzt aber!


    Gruß von
    valgrande

    Nun zum neuen Rätsel:


    Es gibt auf dieser Welt oft keine Rechte für Kinder. In manchen Familien werden Kinder „seelisch verstümmelt“, d.h. insbesondere werden Mädchen sexuell missbraucht für männliche Phantasien.
    In einem Land wurde den betroffenen Kindern eine Briefmarke gewidmet, die das anprangert, für die es keine – wie auch immer – geartete Entschuldigung gibt.


    Bitte sucht die Briefmarke zu diesem unerfreulichen, aber wichtigen Thema.


    Gruß von
    valgrande

    @ struppi


    Da kann ich Dir nur empfehlen, Dir das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Viel Vergnügen dabei.


    Übrigens: Es gibt jährlich an verschiedenen Orten des Rheins, also entlang des Weltkulturerbes "Mittelrheintal" die Veranstaltungen "Rhein in Flammen". Dies sind grandios in Szene gesetzte Feuerwerke entlang des Rheins über Burgen, Schlössern und Dörfern. Mehr als empfehlenswert; am Besten von einem Schiff aus zu sehen.


    Gruß valgrande

    @ kartenhai


    Genau dieser Satz aus SWA 512-15 war gesucht.


    Hier noch einiges Informative zu Salz und zur Salzgewinnung:


    Salz aus dem Berg


    Als die Urmeere austrockneten, blieb eine meterdicke Salzschicht zurück. Sie wurde im Laufe von Jahrmillionen kilometerdick mit Sand und Ton bedeckt. Durch Erdverschiebungen gelangten die Salzschichten tief unter den Fels und das Mineral wird heute wie andere Gesteine im Bergbau gefördert. Riesige Hallen und Gänge befinden sich unter Tage, wo das Salz für die Förderung gesprengt wird. Die Salzbrocken werden zerkleinert, gesiebt, gereinigt und gemahlen, bevor sie in den Verkauf kommen. Ebenfalls aus dem Berg wird Siedesalz gewonnen. Es wird entweder aus salzhaltigen Quellen oder aus salzhaltigem Gestein gewonnen, durch das Wasser geleitet wird. Die so gewonnene Sole wird erhitzt, bis das Wasser verdampft und Salzkristalle übrig bleiben.


    Viele weltweite „Salzstraßen“ entstanden und schon die Sumerer und Babylonier nutzten Satz zur Konservierung. Griechen und Römer gewannen Meersalz, das sie über die Via Salia, die Salzstraße, ins Landesinnere brachten. Wichtige Städte wie Rom entstanden an Salzhandelswegen. Die Bedeutung des Salzes lässt sich auch daran ablesen, dass Beamte und Soldaten eine Ration Salz für ihre Reisen erhielten. Dieses „salarium“ wurde später in Geld ausbezahlt. Die Bezeichnungen Salär und Sold für eine Gehaltszahlung leiten sich davon ab, und hohe Steuern mussten auch für Salz entrichtet werden.


    Zum Beispiel wurde an der Nordseeküste Torf gefunden, der von Meerwasser überflutet war. Dieser wurde ausgewaschen und filtriert, die konzentrierte Sole wurde in Siedepfannen eingeengt. Dies gab übrigens den Halligen ihren Namen, von althochdeutsch „Hall“ = „Salz“. Die Halligen liegen in der Nordsee.


    kartenhai, gib uns ein neues Rätsel auf.


    Gruß von
    valgrande

    Salzgewinnung ist schon mal richtig. Gesucht wird kein Comic-Satz, sondern der Satz aus einem Land, das die Salzgewinnung anschaulich darstellt. Das Land liegt in etwa auf dem gleichen Breitengrad wie unser Land.


    Gruß valgrande

    Es gibt ein Vorkommen in der Welt, ohne das wir Menschen nicht leben können. Es ist meistens auch in Lebensmitteln enthalten bzw. wird ihm zugeführt.


    Gesucht wird ein Satz in einem fernen Land, der die Gewinnung dieses Gutes anschaulich darstellt.


    Viel Vergnügen beim Suchen, wünscht


    valgrande

    Sodele @ kartenhai


    Um auch Dir zu 4/4 Genüge zu tun , hier der Kb und die Einzelmarke von Millicent Albertha Yearwood, 110 Jahr alt.


    Übrigens: Auf Barbados leben zur Zeit (Dezember 2016) 114 Personen, die über 100 Jahre alt sind, davon nur 11 Männer! Frauen leben dort eindeutig länger (woanders ähnlich lange).


    Gruß von
    valgrande

    weiter mit Sandro Botticelli


    Primavera – Der Frühling
    entstanden ca. 1482/87
    Tempera auf Holz
    Maße: 203 x 314 cm
    Uffizien, Florenz


    Thema des Gemäldes ist die „Herrschaft der Venus“. Zephyr, der Gott des Westwindes ganz rechts im Bild, verfolgt Flora, die römische Göttin der Pflanzen. Alles, was sie berührt, wird zu Pflanzen, so auch links neben ihr die Göttin des Frühlings, die gerade dabei ist, Blumen auszustreuen. Im Mittelpunkt steht die Venus, die Göttin der Liebe, die den Betrachter mit der Geste ihrer Hand und mit ihrem Blick in ihr Reich einlädt. Darüber schwebt Amor, der gerade den Bogen spannt in Richtung auf die drei Grazien, die in einem Frühlingsreigen verbunden sind. Ganz links steht Merkur, der in einer symbolischen Geste die angedeuteten Wolken beiseite schiebt.


    Das großformatige Bild zeigt vor einem Orangenhain eine nebeneinander aufgereihte Gruppe von acht Personen mit einem blinden Amor über der mittleren Figur, der dabei ist, einen Pfeil abzuschießen. Amor ist der ständige Begleiter der Liebesgöttin Venus. Diese, in dem Bild in zentraler Position, ist aus der Reihe ein wenig zurückgetreten. Sie trägt ein leichtes weißes Kleid und einen roten Mantel, den sie sich über die rechte Schulter und den erhobenen Arm geworfen hat. Zu ihrer Linken schreitet Flora über die Wiese und streut Rosen. Neben ihr stürzt sich ein bläulicher Mann mit wehenden Tüchern auf eine junge Frau, die sich ihm zwar zuwendet, aber gleichzeitig vor dem Heranstürmenden flieht. Aus ihrem Mund kommen Rosenblüten. Der Mann ist an seinen aufgeblasenen Wangen als ein Windgott Zephyr zu erkennen, der im Begriff ist, die Nymphe Chloris zu ergreifen.

    Ovid schreibt: "... während sie sprach, haucht sie Frühlingsrosen aus ihrem Munde: Chloris war ich, die ich [jetzt] Flora genannt werde. .. und Es war Frühling, ich irrte umher; Zephyrus erblickte mich, ich ging weg. Er folgte, ich fliehe, jener war stärker [...] Die Gewalttat dennoch machte er wieder gut dadurch, dass er mir den Namen der Gattin gab, und in meiner Ehe gibt es keinen Grund zur Klage. Stets genieße ich den Frühling, stets ist üppig blühend die Jahreszeit, die Bäume haben Laub und Nahrung stets der Erdboden."


    In diesem Gedicht hat Zephyr die Nymphe mit Gewalt erobert, sie dann zu seiner Gattin gemacht. Erst durch die Vereinigung der beiden ist das üppige Blühen und Früchtetragen der Feldflur, Mitgift der Nymphe, gesichert. In einem mit Blüten übersäten Kleid und mit Blumen bekränzt schreitet die in die Frühlingsgöttin Flora verwandelte Nymphe und streut Rosen aus ihrem geschürzten Gewand in die Blumenwiese.


    Viele Deutungen dieses Gemäldes sind in vielen Büchern erschienen. So sei die Liebe durchaus eine elementare Triebkraft des Menschen; sie ist aber auch die Kraft, die die materielle Welt in eine geistige Welt der Ideen verwandeln kann und weckt die sinnlichen Leidenschaften, die sie zu Humanität und universeller Harmonie führt. Andere Interpreten deuten das Bild als christliche Allegorie, wobei die drei Grazien als die christlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe interpretiert werden.


    Schwanitz schreibt 1999: „ Andeutung einer Deutung: Von rechts naht sich Zephir, der Wind, und verströmt den göttlichen Atem; dabei umarmt er die Nymphe Chloris und erfüllt sie mit Geist im Bild einer Begattungsvorstellung. Chloris verwandelt sich durch die Umarmung und wird zur nächsten Figur: Flora. Diese verweist auf die zentrale Figur, die dem Bild den Namen gegeben hat: Primavera. Das alles ist auch ein Bild der Liebe. Mit Leidenschaft wendet sich der Himmel der Erde zu und verwandelt sie durch den Frühling. Dem gegenüber steht auf der linken Seite des Bildes Merkur, der Mittler zwischen Himmel und Erde, und wendet sich wieder dem Himmel zu. Er repräsentiert den Wiederaufstieg des Geistes. Zwischen ihm und der zentralen Figur der Primavera stehen die drei Grazien, die als Venus, Juno und Athene die Schönheit, Eintracht und Weisheit darstellen. Sie haben ihre Hände so verschränkt, dass sie mal oben über den Köpfen schweben und mal unten auf Schenkelhöhe. Vermittelt werden sie von den mittleren, die genau auf Augenhöhe sind. Zusammen symbolisieren sie damit noch einmal den Weg des Geistes. Das ist der platonische Kreislauf der Ausgießung des Geistes und seiner Rückkehr zum Himmel in Form einer kosmologischen Erotik. Und man sieht, dass die Bilder der Renaissance nur zu verstehen sind, wenn man die griechische Mythologie, die Philosophie und selbstverständlich das Personal der Liebe kennt.“


    Viel Vergnügen beim Lesen und Sehen wünscht
    valgrande

    Ich möchte diesen thread mal wieder hervorholen und widme mich dem Maler Sandro Botticelli, meinem Lieblingsmaler der italienischen Renaissance. Die dargestellten zwei Gemälde La nascita di Venere - Die Geburt der Venus und Primavera – Der Frühling u.a. konnte ich vor einigen Jahren im Original in einer Ausstellung bewundern. Diese sind wieder zurück in die Uffizien in Florenz.


    Um den Maler Botticelli etwas näher kennen zu lernen, möchte ich einiges Biographisches über ihn schreiben.


    Sandro Botticelli (ital. botticella = Fässchen; in einem seiner Germälde hat er sich auch verewigt) geb. und gest. 1. 3.1445 -17. 5.1510 in Florenz, hieß eigentlich Alessandro di Mariano Filipepi und war ein italienischer Maler und Zeichner der frühen Renaissance.


    Botticelli prägte wie kein anderer die Frührenaissance und den Humanismus, und trat nach einer Goldschmiedelehre 1464 als Schüler von Filippo Lippi in seine Werkstatt. Gefördert und berufen wurde er dann von der Familie Medici in Florenz, insbesondere von Lorenzo di Medici. 1470 öffnete er seine eigene Werkstatt und Aufträge über Jahrzehnte hinaus waren gesichert. Seine Werke umfassen religiöse Bilder, Allegorien, Altarbilder, Maria und die Beweinung Christi. Herausragend sind seine Gemälde der neuen Sicht auf die Anmut der Frauen in der damaligen Zeit. Letzteres kann man gut und gerne als Revolution in der Darstellung des weiblichen Körpers bezeichnen, ja sogar von einem Idealbild der Frau an Grazie und Schönheit sprechen. Es war nicht zuletzt Sandro Botticelli, der maßgeblich zum Wandel des Frauenbildes beitrug und fand ihren ersten Ausdruck im Gemälde Weibliches Idealbildnis, der „schönsten Frau von Florenz“, der früh verstorbenen Simonetta Vespucci (sie war die Geliebte des Giuliano (Bruder von Lorenzo).


    Nunmehr zwei seiner berühmtesten Gemälde: Frühlingsbild „La Primavera“ und „Die Geburt der Venus“


    La nascita di Venere – Die Geburt der Venus
    entstanden ca. 1485/86
    Tempera auf Leinwand
    Maße: 172,5 x 278,5 cm
    Uffizien, Florenz


    La nascita di Venere, deutsch: Die Geburt der Venus ist ein Gemälde von Sandro Botticelli, als Auftragsarbeit für Lorenzo di Pierfrancesco de’ Medicis für die Villa di Castello. Ich konnte dieses wunderbare Original vor einigen Jahren bei einer großen Botticelli-Ausstellung bewundern.


    Entgegen dem Bildtitel ist nicht die Geburt der Venus, sondern eigentlich die darauf folgende Landung der Venus am Strand von Zypern dargestellt. Nach Hesiod ist Aphrodite eine Tochter des Uranos. Dessen Sohn Kronos schnitt ihm, auf Rat seiner Mutter Gaia, die Geschlechtsteile mit einem Sichelhieb ab und „warf diese hinter sich“ ins Meer. Das Blut und der Samen vermischten sich mit dem Meer, welches ringsum aufschäumte und daraus Aphrodite gebar, die dann von Zephyros geleitet zunächst nach Kythera, dann an der Küste von Zypern an Land ging und ihre Blöße hinter einem Myrtenstrauch verbarg.


    Die Darstellung der dabei auf einer Muschel gleitenden Venus wird vermutlich von den „stanze per la giostra“ (Zimmer für das Turnier) von Poliziano übernommen. Venus (griechisch Aphrodite, „die Meerschaumgeborene“) wurde in der griechischen Mythologie aus einer Muschel geboren, die ihrerseits nach antiker Meinung aus dem Meerschaum entstand.


    Die Venus steht leichtfüßig auf einer Muschelschale, die vom Westwind Zephyr an die Gestade von Kypros getrieben wird. Dieses Bild ist eine thematische Variation zu Primavera (Frühling), wo Venus ebenfalls eine zentrale Position im Bild einnimmt. Venus und Primavera bilden somit in Botticellis Werk zwei einander ergänzende Allegorien, was ganz der antiken Vorstellung entspricht. Von rechts reicht der Venus eine der Horen, Göttinnen der Jahreszeiten, einen Mantel.


    Diese Darstellung ist eines der brillantesten Werke der europäischen Malerei und zugleich die erste bekannte Verherrlichung der Schönheit des unbekleideten Frauenkörpers seit der Antike in seiner eigenen ästhetischen Vollkommenheit. Vielfach wurde in der Literatur versucht, erotische, moralische oder religiöse Absichten zwischen Antike und Christentum in dieses Bild hineinzudeuten.

    Nicht doch, nicht doch, kartenhai.


    Es bleibt dabei:


    Mit der Eierbemalung zum Osterfest in Gemeinschaftsproduktion und der zuletzt fertig gestellten Schlussbemalung rufe ich den


    1. Gedächtnis-Preis für k a r t e n h a i


    aus, Du Dich für die soziale Gemeinschaftsproduktion verdient gemacht hast.


    In Gedenken bzw. Anlass zum Osterfest, verleihe ich Dir den Orden der Fußwaschung.


    Es freut mich, dass Du Deine Füße noch vor Ostern wäschst. :P


    Nochmals wünsche ich allen friedliche Ostertage,
    valgrande