Beiträge von tomm2015

    Das funktioniert aber nicht, wenn der Verkäufer nicht gewillt ist, einen Anhaltspreis anzugeben.

    Muss er das überhaupt? Wenn ich etwas möchte, was mir in meiner Sammlung fehlt, weiß ich doch sehr genau, was es wert ist und was ich dafür zu zahlen bereit bin. Er hingegen hat vielleicht keine Ahnung, wie die aktuellen Marktpreise tatsächlich sind, und empfindet mein Miniangebot einfach nur jenseits von Gut und Böse.

    Ich mach hier unter Sammlerfreunden lieber gleich ein - für beide Seiten - gutes erstes Angebot, dann ist der Verkäufer nicht sauer und denkt in Zukunft bei ähnlichen Dingen vielleicht sofort an mich.


    Kann mich noch gut an eine umfangreiche Perfin-Sammlung erinnern, die jemand um 3.000 Euro an den Mann bringen wollte. Da hätte ich, um beim Feilschen auf einen für mich passenden Betrag zu kommen, wahrscheinlich auch bei ca. 8,- Euro anfangen müssen. Ich hab ihm jedoch genau erklärt, wie viel sie bei einem Stückpreis von x und y in etwa wirklich wert sind, ihm etwas weniger (800 Euro) geboten und der Deal war dann bei 1.200 Euro durch.

    Angenommen, man möchte ein Auto verkaufen, das laut Liste 15.000 Euro wert ist. Jetzt kommt jemand und bietet 1.500 dafür. Das würde wohl jeder als Frechheit empfinden.

    Man sollte in solchen Fällen als Erstangebot einen Preis wählen, wo sich a) der Verkäufer nicht komplett veräppelt vorkommt und der b) für sich selbst immer noch ein Schnäppchen darstellen würde.

    Damit bin ich schon oft gut gefahren und man spart sich solche Diskussionen wie hier.

    Falls der genaue Wortlaut jemanden interessiert ... ich komm auf Folgendes:


    Meine lb. Freunde!

    Nun habe ich doch meine Mutter für ein paar Tage in die Ruhe dieses Schlosses begleitet, das z. Zt. Spätberufenenenschule ist, ehemals Gästehaus Adolfs. Ich schlafe im Mussolini-Zimmer! Nächste Woche besuchen wir die Passion. Am 13. geht es wieder heim. Euch allen herzliche Grüße Heinz (und Mutter)

    Denn dann verschiebe ich User in eine Denkpause statt Beiträge in den geschlossenen Bereich.

    Punkt 1 wird das immer wieder passieren, denn wir alle haben verschiedene Ansichten, und auch persönliche Diskussionen sollten nicht a priori einfach gelöscht werden - noch dazu, wenn teilweise sachliche Elemente mit eliminiert werden.

    Punkt 2 - so sehr ich dich schätze - aber als Moderator (und ich bin das in einem anderen Forum selbst seit fast 10 Jahren) sollte man sich nie auf diese Ebene begeben und Usern mit Sperren drohen, nur weil sie gegen einen selbst persönlich angriffig geworden sind. Noch dazu, wenn es nicht mal richtig beleidigend war.

    Steh doch einfach drüber, aber hier die Zensur- und Sperr-Keule zu schwingen, ist keine gute Idee.

    Ich freu mich schon auf den Tag, wo mal einer nach einer ungefähren Wertbestimmung fragt und dann bei einer 5M nicht nur der Kaiser Wilhelm, sondern das ganze Forum kopfsteht. ;)

    Hier war das nicht der Fall. Auf Ebay wurde die Auktion bei 6,50 (mit einem Gebot) beendet, auf Delcampe läuft sie aktuell noch. Vielleicht hat er sich aber einfach auch nur vertan und es irrtümlicherweise auf beiden Plattformen eingestellt.

    Ich als Philatelist, betreibe schon "Forschung" im Sinne dieses §.

    Deshalb sehe ich darin auch kein Problem.

    Und das ist der Haken am Kreuz oder am Schnurrbartträger ... Händler betreiben nun mal keine Forschung, sondern machen im Prinzip durch die Veröffentlichung Werbung für ihr Produkt, was dann wiederum strafbar ist.


    Hier im Forum dürfte es eigentlich kein Problem sein, da wir uns alle - ohne jedwedes monetäres Interesse - an alten Marken und Belegen zum Zwecke der Forschung erfreuen.

    Sehr schöne Seite, bei der ich sogar ein bisschen mithelfen durfte. ;)


    Der technische Zauberer, der das Ganze praktisch alleine schaukelt, hat übrigens noch ein Mega-Projekt in Angriff genommen: einen umfassenden Online-Perfinkatalog, der hier zu finden ist ->

    https://perfinworld.org/kataloge/


    Speziell die kleinen Länder sind bereits schön aufbereitet und helfen vielfach weiter.

    Stimmt. Ist eine Antwortkarte, die vom Unternehmen vorfrankiert wurde, bei der Pensionskasse abgetrennt, bearbeitet und wieder retourgeschickt wurde.


    Für Perfinsammler sind solche Antwortkarten ohnehin eine mittlere Katastrophe. Denn durch sie gibt es - sobald die Marken vom Beleg gelöst werden - zum Teil unterschiedlichste Verwendungsorte, und man weiß nicht, ob es dort z. B. eine Filiale gegeben hat.

    So, nachdem ich so viel Wirbel reingebracht hab, aber es tatsächlich anders war, als ich zuerst gedacht hatte, möchte ich mich bei allen Beteiligten entschuldigen.

    Der Link, den ich dann eigenständig noch mal recherchiert habe, war schon ursprünglich drinnen. Also mein Fehler und kein editierter erster Post.

    Sorry noch mal und ich gelobe Besserung bzw. erhöhte Aufmerksamkeit!

    Es steht für Titulo, und was es genau bedeutet, wissen nicht mal die Schweizer selbst. Hab da in einem alten Artikel was gefunden ...


    "Wer nun aber anstatt jener ehrenden Beiwörter Tit. schreibt, der will etwa Folgendes damit ausdrücken: „Ich könnte und sollte Ihrem Namen, Ihrem Amtstitel, Ihrer Firma ein ehrendes Beiwort voransetzen; allein ich bin momentan zu träge dazu, ein passendes zu suchen; ich bin zu faul dazu, dasjenige, welches bei uns üblich gewesen und anderwärts noch üblich ist, beizufügen. Darum schreibe ich — denn Zeit ist Geld für einen beschäftigten Mann — an dessen Stelle lieber das kurze Tit., das einige Buchstaben weniger enthält und deshalb weniger Tinte und Raum in Anspruch nimmt. Sie können ja dann bei Empfang meiner Zeilen anstatt dieses leeren Tit. sich ein ehrendes Beiwort, etwa wohllöblich hochgeehrt, wohlgeboren oder welches andre Sie wollen hinzu denken. Ich schicke Ihnen das T; setzen Sie dafür den Wert ein! Ich schicke Ihnen die Patrone; tun Sie selber das Pulver hinein! Ich sende Ihnen die hohle Puppe; phantasieren Sie sich einen schönen Schmetterling dazu!"

    Perfins? ich bin ein Noob auf diesem Fachgebiet.

    Einfach nach Marken mit seltsamen Löchern suchen, die manchmal Buchstaben ergeben - wie etwa bei deinem Bild mit den Österreichern.



    Das ist z. B. die Lochung JS-23. Und die verrät uns, dass diese Marke von der Firma Johann (Karl) Stikarovszky, einem Tuchexporthaus für Herrenmode & Militär-Uniformstoffe, mit Sitz in Brünn verwendet wurde. Der schöne Stempel passt perfekt dazu.


    Solche Teile suchen, aussortieren und als Extra-Lot verkaufen. Das kann sich durchaus auszahlen.

    Immer diese Schrott-Diskussion. X/

    Ich hab mal eine - im Prinzip wertvolle - Marke, der aber ein ganzes Eck (ca. 4 mm!) gefehlt hat, ins Ebay gestellt und siehe da ... zwei Bieter haben sich darum gestritten, obwohl sie im sturen philatelistischen Sinn in die runde Ablage gehört hätte. Im übertragenen Sinne: Auch aus Schrott kann man beim Altmetallhändler durchaus gutes Geld machen.


    Aber zurück zum Album:

    Einfach die unbekannten Marken hier reinstellen, es macht immer Spaß, nach sowas zu suchen - und gemeinsam haben wir hier schon so manche knifflige Aufgabe gelöst.