Beiträge von eidechse82

    Danke miasmatic,


    habe ich schon vermutet wie geschrieben. Ich wollte halt nur auf Nummer sicher gehen. Gerne zeige ich von den Sachen auch mal was hier an dieser Stelle. Wenn ich morgen aus den Pfingstferien wieder am heimischen Schreibtisch gelandet bin stelle ich ´mal was vor. Zumal ich den Posten noch nicht vöölig gesichtet habe und mir eben auch eine eindeutig postfrische Michelnr. 81 A unter die Pinzette gekommen ist.

    Hallo in die Runde,


    vor einiger Zeit habe ich so einen Glücksfund gemacht, welchen man nur einmal im Leben macht. Ich habe in einer Tüte mit Massenware mehre Marken kleines und grosses Brustschild sowie Marken der 1880er Jahre in Top Zustand und unbenutzt gefunden. Nun geht mir aber eines nicht aus dem Kopf. Einige davon bestitzen noch ihre Gummierung auf welcher ein Schmaler Falz sitzt. Bei anderen sind diese schon abgefallen. Aufgrund dessen habe ich die Marken als ungebraucht eingestuft. War ich dort zu bescheiden in der Bewertung oder gelten solche frühen Marken auch noch als Postfrisch in solch einem Falle?


    Gruss an alle geneigten Leser

    Einen schönen Gruß an die Gemeinde,


    da ich bisher immer nett und geduldsam Antwort auf meine Fragen bekam stelle ich einen Fund vor, welcher mir Kopfschmerzen bereitet. Auf der Suche nach PF bin ich auf eine Auffälligkeit bei der 208 gestoßen. (Bild im Anhang). Das bei dieser Marke die obere 3 verlängert ist habe ich nur auf der rechten Seite als plattenfehler gelistet gefunden. Bei meinem Exemplar sieht es aber so aus, als ob die obere linke "3" eine Verlängerung aufweist. Ist dies eine Druckzufälligkeit und wenn nicht ist dieser Fehler schon bekannt?


    Mit freundlichem Gruß


    Alexander

    Hallo, bin Wiedereinsteiger und nun schon ziemlich ambitionierter und begeisterter Sammler. Bringe schon einiges an Erfahrung mit und würde mich als Fortgeschrittenen Sammler und Liebhaber bezeichen.


    Ich verzweifel jedoch an einer Marke. Es handelt sich um die im Anhang eingescante Marke. (600 dpi/ 24 Bit Farbe). Es Handelt sich um die 30 Pfennig Deutsches Reich Ausgabe 1921.


    Mein Problem.


    Mir gelingt es nicht ein Wasserzeichen zu erkennen. Es wurmt mich nicht zu wissen ob es einen weitere Michelnr. 162 oder doch eine 181 ist. Habe schon diverse Lichtwinkel und Quellen durch. Medizinisches Benzin... Fehlanzeige!


    Auffallend ist, bei der Prüfung mit Benzin ist die Marke fast vollkommen Transparent. Auch in der Prüfschale ist kein WZ 1. oder WZ 2. zu erkennen.


    Vielleicht ist ja ein Könner der Bildbearbeitung unter uns der mit dem Scan das schafft, wozu ich zu doof bin?


    Zweck dieser Anfrage ist die Richte Nachbarschaft in meiner Sammlung für diesen zackigen Kerl zu finden.


    PS: Sollte es sich als eine 181 herrausstellen müsste man sich auch unbedingt mal dem Stempel widmen.


    Lieber Gruß


    Alex

    Na das ist ja mal eine Herausforderung! Soweit ich das auf Smartphone sehe und ohne Stempeldarenbank würde ich die Mehrzahl ams echt ansehen. Die zweite Marke erscheint mir jedoch als zu dunkel gestempelt. Aber nun im Druck der "Prüfungssituation" ist meine Unsicherheit in dieser Sache noch deutlicher für mich. Aber vlt. mag sich noch jemand versuchen?
    Spannend auf jeden Fall.


    Frohe Weihnachten


    Alex

    @ Kermet. Da sehe ich mich bestätigt hier die Frage gestellt zu haben und danke für die Literaturempfehlung! Die Stempeldatenbanken nutze ich schon. Zum Thema Flohmarkt hab ich leider Erfahrungen gesammelt die eben genau in die Richtung deiner scherzhaften Beschreibung gehen. Wie gesagt ich lebe in sehr ländlichem Raum wo Flohmärkte oft von zugereisten Händlern dominiert werden. Da steht dann einer da und hat vorher ein bissel gegoogelt und seiss das gestempelt bei Infla preisaufschlag bedeutet. Dann stehe ich da und überlege wie weit es sich lohnt zu gehen. Vielleicht bin ich auch einfach nur ein schlechter Verhandler. Aber schöne klare Stempel sind bei solchen Jagdzpgen wenn gefunden nicht drin für mich. Was mich zu meiner Frage führte.
    Aber ohne die Literatur gesichtet zu haben, wie würdet ihr eine ungeprüfte gestempelte Inflamarke auf dem Flohmarkt auf echtheit beurteilen?


    Gruss Alex

    Da hast du recht Uli....
    Unsicher ist das ebenso. Aber halt meine Gedankengänge. Ambitioniert sammeln ist erst seit einem halben Jahr bei mir angesagt. Und da liegt der Hund begraben. Mittlerweile bin ich auf einem wissenstand der nicht mehr Anfänger aber noch nicht Kenner entspricht. Hab mir schon überlegt eine kleines Notizbuch zu machen, in dem ich Marken mit nachweislich gefälschten Stempeln hab um dies auf Märkte mit zu nehmen. Aber Stempelfälschungen erkennen ist eine Stufe der Erkenntnis der ich noch hinterher rennen muss. Gibt es da Empfehlungen in richtung Literatur?
    Da ich sehr ländlich wohne und keinen realen Kontakt zu anderen Sammlern habe ( leider!) fällt der Erfahrungsaustausch mit Kenner flach.


    Vielleicht gibt es ja hier jemandem aus dem Oldenburger ... oder OsnabrückerRaum der sich nervige Fragen von mir antun möchte?


    Wolfgang: ja das ist ein grosses Problem bei den Inflamarken...aber nur geprüfte Marken erwerben wiederstrebt meinem Jagdtrieb. Deshalb ja die unsicherheit bei Flohmarktbesuchen. Aber du hast recht. Ich werde, wenn ich zu Hause bin nach den Weihnachtsferien mal ein paar Kandidaten zur Begutachtung ins Forum stellen.


    Gruss Alex

    Danke Wolfgang,
    das besrätigt meine Empfindung was die Beurteilung von Stempeln angeht. Es muss einem selbst gefallen. Nur werde ich langsam im Bereich Infla gestempelt schon zynisch. Wenn man einmal eine klaren und voll lesbaren Stempel findet und die Marke ist nicht geprüft gehen sofort die Alarmglocken an. Fälschung... Fälschung.... Fälschung. So stehe ich oft auf Flohmärkten und überlege ob nicht der verschmierte Stempel sammeltechnisch eine Versicherung sein könnte. Weil da denke ich mir... schlechte Stempel wird wohl kaum jemand fälschen?!

    Das mit den Falschstempeln ist eine ärgerliche Sache und das Prüfen von Stempeln über Stempeldatenbank mittlerweile zur Routine geworden. Aber ist aus der Sicht der mehrheit hier ein verschmierter aber noch leserlicher Stempel sammelwürdig?

    Hallo Ihr Sammler und Jäger,


    nach längerer Sammelpause bin ich wieder eingestiegen in die wunderbare gezackte Welt. Gereift an Jahren und Erfahrung bewerte ich meine Sammeltätigkeit neu und da ringe ich mit ein paar Grundsätzen.
    Besonders die Marken der Jahrgänge 1921 bis 23 haben mich in Ihren Bann gezogen. Grundsätzlich ist es ja eine individuelle Entscheidung, was Sammelwürdig ist oder nicht. Aber ich Frage mich, wie sieht es mit der Sammelwürdigkeit von Stempelqualitäten von Marken speziell der Hochinflation aus? hier sind ja die Qualitäten der Stempel oftmals mehr als Bescheiden. Gibt es da einen Konsens seitens der Inflasammler, was als Sammel- und Zeigewürdig gilt und was nicht.
    Über das zeigen von individuell empfundenen Untergrenzen der Stempelqualität würde ich mich sehr freuen.


    Mit freundlichem Gruß


    Alex

    Hallo ihr Jäger und Wissensträger,


    seit gestern bin ich nun im Besitz von gebrauchter aber schon recht umfangreicher Literatur. Ich werde erstmal keine Bilder reinstellen, da ich mich dank eurer tollen Antworten auf einem richtigen Weg zur Selbstbestimmtheit in der (Selbst)bestimmung sehe. (Was für ein Wortspiel 8-) ).
    Ich habe da ja nun ne Menge Seiten zu wälzen und schaue mal wie ich mich schlage. Aber dennoch möchte ich nicht versäumen, zu betonen wie gut es mir hier gefällt. Selten so ein positives und freudiges Forumerlebnis gehabt. Ihr seid toll!


    So bin ich mir sicher, das man sich in Zukunft noch öfter lesen wird!


    Mit freundlichem Gruß


    eidechse82 aka Alex

    So nun melde ich mich direkt von der Arbeit (keine Sorge hier wird nichts vernachlässigt, hab Pause). Ich war doch zu neugierig, ob es neue informationen gibt. Spätestens jetzt bin ich voll feuer und flamme angesichts eurer tollen Beratung und Tipps.
    Ich komme wohl nicht umhin mich in die Tiefen der ambietionierten Sammelleidenschaft zu begeben. Ich werde wie gesagt noch Bilder liefern. Kann jemand von euch gute Einstiegsliteratur für einen ernsthaften Einstieg in die Thematik Briefmarkenbestimmung geben?
    Damit ich beim nächsten mal bessere Fragen stellen kann und vlt. Irgendwann auch mal etwas von der erfahrenen Hilfe zurückgeben kann?


    Ein fast nächtlicher Gruß


    Alex

    Hallo die Mühe mache ich mir gerne!
    Aber eine Frage im Vorfeld, da die Erhaltung der beiden Hefte hervorragend ist und bisher keine, bzw. nur minimale Knicke aufweist, bin ich etwas unsicher wegen des Scans.


    Um ein Flaches anliegen beim Scan zu gewährleisten müsste das Deckblattmaterial sehr strapaziert werden. Im Moment ist die Qualität wie frisch vom Ladentisch. Danach wären deutliche Spuren an beiden Heften. Gibt es eine andere, schonendere Verfahrensweise?
    Vlt. entklammern? Aber da stellt sich mir auch die Frage, ob dies nicht der Erhaltungsqualität abträglich ist?
    Oder wärst du bereit mir besagte Stellen im Katalog zu Scannen (sofern dies im Rahmen des Copyright liegt)?


    Gruß Alex


    PS: Da gerade das Licht sehr günstig steht ist mir ein Detail aufgefallen. Bei beiden Heften, ist auf der gummierten Seite deutlich eine sehr Kreuzstruktur feststellbar. Scheint eine drucktechnisch bedingte Struktur zu sein. Bei einem Heft ist diese enger als beim anderen.
    Falls das ebenfalls für die Bestimmung interessant sein sollte, versuche ich dieses Detail dann auch zu digitalisieren. Aber wie beschrieben, ich würde gerne erst
    einmal eine Meinung zu meinen Bedenken hören. :P

    Ihr seid spitze!
    Erst einmal vielen lieben Dank und ein dickes Kompliment an euch! So detailierte Antwort in so kurzer Zeit hätte ich nicht erwartet. Ich bin heute Nacht von der Arbeit gekommen und war baff, welch großes Spektrum an Varianten es bei diesen Heften gibt. Jetzt nach einem guten Frühstück und viel Kaffee habe ich mich nochmal an die besagten Hefte gesetzt und will es nun ganz genau wissen (wieder einmal voll im Sammlerfieber ).


    Hier die konkreten Daten von beiden, identischen Heften:


    Druckvermerk: III/187/97 Lp3608/55


    1. Blatt: 10, 10, 10 oben; 5, 5, 5 unten
    2. Blatt: 20, 20, 20 oben; 5, 5, 5 unten
    3. Blatt: 10, 10, 20 oben; 10, 10, 20 unten


    alle Blätter sind bis an die Ränder durch gezähnt. Wasserzeichenvariatät habe ich noch nicht geprüft.
    Was mich aber verwundert, die Zusammenstellung der Marken. Bei den Marken 10 Pf. und 20 Pf. scheint es sich um die 1955er Serie zu handeln (Michelnummer 453X und 455X). Da diese Serie jedoch laut meinem Katalog keine 5 Pf. Marke aufwies, scheint es sich bei diesen um die 1953/54er Serie zu handeln (michelnummer 406X).
    Wie erklärt sich das? Und hat jemand eine Idee welche von diesen zahlreichen Varianten des MH 1 ich neben mir liegen habe?


    Mit morgendlichem Gruß


    Alex


    PS: Eine weitere Tasse Kaffee war wohl doch nötig. Nun weiß ich, das es sich auf alle Fälle um ein MH 1 a handeln muss. Aber besteht die Chance mit eurer Hilfe, ohne einen eigenen Spezialkatalog bei der Hand zu haben, nähere Eingrenzungen vorzunehmen?

    Vielen Dank Wolle für die Antwort!


    Den Michelkatalog habe ich schon zu Rate gezogen. Daher bin ich mir sicher, das auf Grund der Kombination der Heftchenblätter 1, 2, 3 es sich definitiv um die Nr. 1 handelt.


    Nur habe ich gelesen, das dieses Heft in unterschiedlichen Typen vorkommt, welche sich in der aufgedruckten Werbung begründen.


    Meine Exemplare beinhalten in der Mitte eine Werbung für "Coffee-KA", anscheinend eine Koffeintablette und rückseitig für die Hautpflege "Pohli" aus Dresden.


    Wie gesagt, eine nähere Bestimmung scheitert an der fehlenden fachliteratur.


    lieber Gruß


    Alex

    Hallo Ihr Jäger und Sammler,


    bisher habe ich mein Hobby ehr alleine für mich Betrieben. Nun wage ich mich aber mal doch unter das Fachpublikum mit einer Frage.


    Folgende Sache: In meiner sträflich vernachlässigten Sammlung von DDR Marken befinden sich 2 Heftchen, welche ich schon als die Nr. 1 von 1955 identifizieren konnte. Nun bin ich aber im Internet auf die Information gestoßen, das es da auch unterschiedliche Varianten gibt, mit unterschiedlichen Werbeaufdrucken und Zwischenblättern.
    Da ich keine Spezialliteratur zu diesen Thema besitze, frage ich in die Runde ob mir jemand Informationen zu diesem Fall geben kann, bzw. weiß wo ich die finde?!


    Vielen Dank für eure Mühe


    eidechse82 (Alex)