Beiträge von Latzi

    kdoe :
    Zu Farbe und Scanner gibt es dutzende Beiträge in sämtlichen Foren, die zu dem Ergebnis kommen, dass eine Farbbestimmung so nicht möglich ist. Ich würde mich selbst aber auch bei Orignalmarke nicht trauen.


    50 Pfennig-Marken wurde sehr oft für Paketporti und auf Wertbriefen verwendet und hierbei dann regelmäßig in Mischfrankatur.


    Hoffe, ich habe zumindest teilweise geholfen
    Lars

    Die neu gezeigten Stempel sind fein abgeschlagen. Das bringt bestimmt mehr als 1 Euro, insbesondere wenn man sich beim Beschreiben Mühe gibt und zB. auch den polnischen Namen und die Provinz oder OPD mit in die Beschreibung aufnimmt.
    Bei den Teilabschlägen der R2-Stempel aus dem ersten Beitrag bin ich eher skeptisch.


    Gruß
    Lars

    woermi :
    Da Deine Frage hier nicht zum ersten Mal kommt und ich noch immer keine befriedigende Antwort geben konnte, habe ich erstmal Michel Frick von der SPAL gefragt.
    Die Antwort lautet:
    Deutsche Marken waren offiziell bis zum 14.12.1918 gültig. Nur wenn im jeweiligen Ort zu diesem Zeitpunkt keine französischen Marken vorhanden waren, dann durfte auf die Germanias zurückgegriffen werden. Aus Colmar gibt es entsprechend einen Beleg vom 20.12.1918 mit Nachporto, weil die deutschen Marken beanstandet wurde. Es kommen aber auch viele durchgeschlüpfte oder gefälligkeitsgestempelte Belege mit deutschen Marken vor.
    Dein Beleg aus St. Ludwig wäre ein Letzttagsbeleg. Gerade aus St. Ludwig gibt es eine Vielzahl von philatelistisch beeinflussten Belegen mit MiF - gerne auch nach Basel.
    Von Mülhausen 1 habe ich hier schon mal einen Beleg gezeigt, der einen Tag später gestempelt wurde und nach Gefälligkeit stank. Ich wage keine kompetente Aussage zu Deinem Beleg, ich mein ja nur...


    Gruß
    Lars

    postschild :
    Schön, dass Du mal wieder was hier zeigst. Der Stempel hat sich bisher auch noch nicht zu mir verirrt.


    Zum Einstand nach dem Urlaub zeige ich als seltenere Portostufe eine Eilpostkarte vom 11.10.1916. Die 32 1/2 Pfennig Porto sind auch freundlicherweise nicht auf die gängige Art mit 7 1/2 Pfennig Postkartengebühr und 25 Pf Eilbotengebühr geklebt worden.
    Die Karte nach Leipzig mit dem schönen Lothringen-Stempel von Folkringen. Der Ort hieß bis zur Eindeutschung im Jahr 1915 Foulcrey. Für das Zeigen des als Vorgänger verwendeten KOS ist ein anderer zuständig. Mir fehlt er nämlich.


    Gruß
    Lars

    Stema :
    Die kleinen Abschläge
    Duisburg,
    Bremen,
    Bielefeld (Hbhf=Hauptbahnhof) und
    Düsseldorf 1
    sind Abschläge von Maschinenstempel. Auch wenn es nicht mein Gebiet ist, so vermute ich Universal-Halbstempelmaschinen.
    Die Marke Reichsparteitag 1934 trägt einen KOS Friedingen (Amt Konstanz). Leider ist das Datum schlecht lesbar, aber es hat zumindest Chance auf eine sehr späte Verwendung, wenn die Stempeldatenbank noch aktuell ist.
    Was möchtest Du insbesondere zu den Stempeln auf den Hindenburg-Marken wissen? Konkrete Fragen würden hier helfen.
    Gruß
    Lars

    Stema :
    Hier gibt es keine Stempeldatenbank. Es ist auch die Frage, wieviele Konkurrenzbanken man wirklich braucht. Stell doch einfach Deine Fragen, die individuellen Datenbanken im Hirn der Nutzer werden Dir schon helfen ;)


    Gruß
    Lars

    Es wird bestimmt keine Auslandsverwendung (außer evtl. das französische Mutterland) sein, da dann die Landesbezeichnung mit aufgenommen worden wäre. Einen konkreten Vorschlag habe ich aber nicht.


    Gruß
    Lars

    dwarf48 :
    Sicherlich solltest Du eher der Nagold-Experte sein, der überblicken kann, ob der Stempeltyp so spät noch in Nagold verwendet wurde. Möglicherweise hilft hier aber der Inhalt des Beleges, der doch irgendwie durchscheint, also vorhanden ist. Ein Scan des vollständigen Beleges dürfte helfen.


    Gruß
    Lars

    Aus dem gleichen Jahr auch ein Einschreiben von Ammerschweier (Ammerschwihr) nach Cuxhaven an eine Marinedienststelle. Verwendet wurde ein französischer Stempel und der deutsche Einschreibezettel. Neben der franzsösichen Zensur findet sich noch ein deutscher Stempel einer (Überwachun?)gsstelle für Els.-Lot..., den ich auch als Zensurstempel interpretiere.
    Vermutlich hatte der Absender bei der besagten Matrosenartillerie-Abteilung im Krieg gedient und brauchte jetzt unterlagen. Damals war "Eugene" sicherlich noch "Eugen" und an die französische Schreibweise des Ortsnamens hatte er sich auch noch nicht ganz gewöhnt "Ammerschwier" statt "Ammerschwihr".

    Heute wieder mal ein Beleg aus dem Übergang zwischen Deutschem Reich und Frankreich:
    aufgebrauchter Umschlag der Reichsbank Metz mit französischer Marke und deutschem Stempel Metz *1n vom 03.03.19 mit Stempel des Sequesters der Reichsbank und französischem Stern-Zensurstempel. Handschriftlich scheint mir der Absender in "Papierscommission"(?) geändert - was auch immer das ist.


    Gruß
    Lars