Beiträge von MIKLAS

    Hallo Wolfgang, also bei der 36 ist das eine einfache Sache, da alle 36 eine lila Kontrollziffer haben. Bei Bister Markenbild ist es entweder He 36 oder He 52. Nur diese beide Marken der 40 Lepta Wertstufe wurden in Bister gedruckt. Bei der Hellas 52 wurde das Markenbild in Bister gedruckt und die Kontrollziffer mit der gleichen Farbe also Bister CF. Ich lege 2 Beispiele bei - eine mit nach rechts verschobenen Kontrollziffer und die andere mit gebrochenen Fuß der 4 Coundouros 64.3a. Liebe Grüße Michael

    Liebe Hermesfreunde, lieber Vassilis, besten Dank für den richtigen Hinweis. Es ist in der Tat ein die zu "fett" gedruckte Kontrollziffer die durchschlägt auf die Vorderseite. Das sieht man beim Foto (Anlage) des Markenbildes mit Hinterleuchtung sehr gut. Sehr interessanter "Druckfehler" der mir bisher noch nicht aufgefallen ist. Der Effekt tritt durch die blasse Bister Markenfarbe und die kräftige lila Kontrollziffer besonders stark in Erscheinung. Interessant ist, dass der "Druckfehler" bei Deiner 10 Lepta Marke auch bei anderen Wertstufen und Druckperioden auftritt. Beste Grüße Michael

    Liebe Hermesfreunde, heute endlich mal Zeit zum schreiben im Forum. Ich zeige eine Besonderheit die selten zu finden ist und es interessiert mich ob Ihr auch ähnliches in Eurer Sammlung habt.


    In meiner Sammlung habe ich jetzt eine 40 Lepta (Hellas 36c - Michel 37b) Pos. 119 von 1871-1872 mit spiegelbildlich gedruckter Kontrollnummer auf der Vorderseite - Mirror printed control number on the Face of the Stamp- . Die Null der Kontrollziffer in lilac/rotlila (wie üblich bei dieser Serie) ist im Gesicht von Hermes sehr gut sichtbar und die vier nur Spuren sichtbar.


    Habt Ihr eventuell auch eine Marke mit Mirror printed control number on the Face of the Stamp?


    Ich habe das Buch über Kontrollnummer von John G. Coundouros. Für die 20 Lepta (Hellas 35) von 1871-1872 ist eine Briefmarke Cound. 47.10 Mirror printed control number on the Face of the Stamp - gedruckte Kontrollnummer auf der Vorderseite der Marke - beschrieben. Dieser Fehler tritt bei der Hellas 35 selten auf. Bei der Hellas 36 ist leider kein Vermerk im Buch von Coundouros zu finden.


    Der Fehler entsteht wenn beim Drucken der Kontrollziffern Bogen für Bogen gedruckt wird und diese dann übereinander zum Liegen kommen. Wenn also die Farbe der Kontrollziffer noch nicht trocken ist und der folgender Bogen mit dem Gesicht auf die noch feuchte Kontrollziffer gelegt wird. Dann färbt die unten liegender Kontrollziffer des vorher gedruckten Bogens das Markenbild des folge Bogens spiegelverkehrt ein.


    Beste Grüße Michael


    Zur Vollständigkeit noch die Rückseite meiner Hellas 36c


    Hallo miasmatic, ich habe mir die zweite von Dir gezeigte Marke angesehen - bin mir nicht ganz sicher ob das ein Pariser Druck oder eine Marke aus der ersten Athener Drucke ist. Ich lege ein Beispiel für eine Marke Erster Athener Druck / Coarse impression bei. Hatte die Marke mit bei Karamitsos in Thesaloniki und dort wurde bestätigt Hellas 10I b CF1I, open cross up left und down right - Die von Dir gezeigte Marke hat ähnlichen Farbauftrag etwas grober als bei dem Pariser Druck und die Augenbraunlinie endet nicht in Punkten sondern ist nach unten gebogen. Nun könnte ja auch einen 10I sein - bin mir aber unsicher deshalb war ich ja auch mit meiner in Thesaloniki. Beste Grüße Michael

    Ein Hallo in die Gruppe - also erst mal Danke fürs zeigen der Marken. Die Bestimmung der 2 Lepta LHH ist immer schwierig. Die Frage ob die von Siegfried gezeigt Marke ein Probedruck, also Hellas 2A oder 2a-c ist, kann man recht gut an der Gummierung entscheiden. Zwischen dem Pariser Drucken * finalen Proben (ohne Gummi) und den * verausgabten Pariser Druck (mit Gummi) ist der Unterschied die Gummierung. Es ist praktisch quasi unmöglich, dass der Gummi entfernt wurde. Das gilt für alle Wertstufen. Also deshalb würde ich eher eine 2A tippen. Aber wenn die kleinen dunklen (schwarzen?) Punkte vom der Entwertung stammen - das ist zu prüfen - dann könnte es eine gelaufene Marke sein. Ich lege als Beispiel eine gelaufenen und ganz schlecht abgeschlagene LHH 2a Bister bei - interessant ist das die Marke eine dünne stelle am Rücken hat wo der Gummi quasi abgerumpelt wurde. Viele Grüße MIKLAS

    Hallo und lieben Gruß in die Gruppe,


    bin voll der Meinung von Miasmatic die rechte 60 L Marke ist definitiv eine Fälschung. Ist doch immer wieder gut, welche Raffinessen sich bei dem gefälschten Marken erkennen lassen.


    Aber ich muss sagen ich tippe wegen dem langen Strich am oberen Lid - Kriterium 8 nach S/B die Lidfalte am Schlupflid - auf Fälschung Typ 11. Die linke Marke ist eine Hellas 46a Deep green / Michel 47 abgeschlagen 3.Juli 1877 also 2 Monate nach ersten erscheine der Marke im Postamt 110 Argostoli auf Kefalonia.


    Beste Grüße Michael


    ps. habe jetzt erst gemerkt das die Nachrichten von Philaforum im Junk mail landen :O_O:

    Hi und Danke fürs zeigen des schönen seltenen Stückes!


    Pos. 101 würde ich bestätigen - wegen der angestoßenen Rahmen unten rechte - dies tritt nur in 4 Positionen auf 5;101;111; 141. Wegen dem dicken Farbrand rechts, also eine Position in der ersten Spalte, kann es nur die 101 oder 111 sein. Die 111 hat aber noch einen Plattenfehler im rechten Mäander - also damit ist die 101 bestätigt - Farbtupfer sprechen auch dafür - habe die Charakteristischen gegenzeichnet. Ich nehme bei der Bestimmung an, dass der mit Stern gekennzeichnete Farbklecks die Stelle verdeckt, wo die 1 rechts unten den Rand des Schriftfeldes berührt (Charakteristisch für 101) .


    Die Rückseiten zeigt dann bei den 00 die charakteristischen Fehler für Pos. 101 Rückseite - habe ich eingezeichnet - Damit ist die Marke exakt bestimmt und die rechte 0 ist invertiert nach Coundouros 62.7.2 -


    also freu - eine Hellas 50 NeII


    Viele Grüße von Miklas

    Guten Morgen und liebe Grüße in die Hermesgruppe,


    also die 10 Lepta Hellas 18d ist tatsächlich von der Position linker Bogenrand und zwar die Position 81 späterer Druck der Periode 1862-1867 (vermutlich Auflage 1865) anbei die Erkennungszeichen Farbspots eingekreist. Die Linie rechts des Markenrandes ist in der Tat der Abdruck der unsauberen rechte Kante des Druckstocks. Die war mit eingefärbt, nicht vor Druck gereinigt und erzeugte dies parallele Linie.


    Anders ist das bei der 30 Lepta Marke auf dem Briefstück (sehr schön). Dazu muss man wissen, dass die 30 Lepta Marke in Bögen zu 600 Marken gedruckt wurden. Es wurden vier Druckstücke zusammengespannt um mit einem Druck (Arbeitsgang) mehr Marken herstellen zu können.


    Die Randlinie bei der 30 Lepta Marke auf dem Briefstück ist typisch für genau den Spalt der zwischen den Druckstöcken stand. Dieser hat sich mit der Zeit zugesetzt und wurde dadurch mit gedruckt. Zur Verdeutlichung habe ich eine 30 Lepta Marke beigelegt, die genau aus der Position 310 stammt. Der Teil des Mittelkreuzes der zusammengespanten Druckstöcke ist am oberen und rechten Rand (sehr schwach) zu erkennen. Siehe dazu auch die beigelegte Bogenbezifferung.

    Hallo und lieben Gruß in die Hermesgruppe, erst mal danke fürs zeigen - super Qualität deine Scans - habe das Paar 30 Lepta von miasmatic näher angeschaut - mir ist aufgefallen erste Wellenlinie nicht unterbrochen, Schattenlinie stößt unten nicht an die Randleiste und Oberer Flügel am Helm hat keinen freistehenden Unterflügel - uff, habe im Stiedl/Billig nachgeschaut - sorry, könnte das eine Fälschung Type 11a sein?

    Liebe Grüße Miklas

    Der Prüfer war - MITTENENTZWEI, KURT

    Röntgenstr. 30

    - Leipzig

    Deutschland


    aber wann? Das weiß ich nicht



    Den Kalender habe ich mit viel Freude selbst zusammengestellt - kann diesen wegen der Datenmenge nicht direkt hochladen


    Schönen Abend und Gruß Miklas

    Hallo miasmatic, schöne 36b - würde ich auch so sehen.


    Bezüglich der 4 hab ich mal recherchiert: Also Glückwunsch Position 61 - zu erkennen am Quetschrand links - Bogenrandmarke !, der Warze am Hals - Plattenfehler und der Bruchstelle am Halsschatten, 2 Schattenlinien gekürzt - Plattenfehler. Die "4" linke Wertziffer, ist nach Karamitsos ein ink spot, der seit Periode gereinigte Platte bis zum Ende an der Stelle der 4 auftrat.


    VG Miklas

    Hallo in die Gruppe der Hermesfreunde, Hallo miasmatic,


    tolle 31b! Das mit dem gebleichten Papier kann ich mir nicht vorstellen, da die skyblue Markenfarbe und CF passt - würde ja auch gebleicht werden. Habe mal meine 31ger durchgeschaut und finde generell das Papier ein kick heller als die 27ger Serie.


    Bei der 36 könnte es auch einen Rose-Bister sein also 36b (rötliche Tönung) bin da aber echt unsicher. Um so wichtiger ist die Untersuchung vom Griechen.


    VG Miklas

    Hallo und Gruß in die Hermesgruppe,


    am 31.10.2015 hatte Grieche einen Betrag geschrieben und auf Fanchini verwiesen.



    Ich habe wieder mal die Dateien angeschaut und siehe da: Louis Fanchini zeigt in der 6 Datei auch die Druckfehler bei Kontrollziffern Seite 89 - siehe Auszug aus seiner Veröffentlichung - Dort ist auch der Signierstempelabschlag gut zu sehen.


    Darüber hinaus zeige ich eine Hellas 21b vertikal liniert orange CF im Vergleich zu einer Hellas 22a - beide mit dem Signaturstempelabschlag.


    OH halte ich auch für ein Besitzerzeichen.


    Beste Grüse und guten Start ins WE

    Hallo miasmatic und ein Gruß in die Gruppe!


    Ja genau beim Ebay gut eingekauft 8-) - habe nicht damit gerechnet, dass ich den Zuschlag für 3! Posten bekomme und wenn ich nun höre Du hast auch mit geboten ;) oh da hatten wir aber Glück, dass wir uns nicht gegenseitig hoch geschraubt haben :rolleyes:


    Es sind spannende Marken, von denen ich in der nächsten Zeit gern was zeigen kann.


    Interessant ist, dass fast alle Marken das "unbekannte" Signet gestempelt tragen. Dazu die Aufnahmen der Rückseiten.


    Erst mal einen schönen Abendgruß - Miklas