Beiträge von JayPee

    Hallo,


    das betrifft nicht nur das "Forever", sondern wird bei allen Wertstufen bei den offiziellen Abbildungen gemacht,


    Grüße

    Jens

    Hallo,


    mit etwas Abstand betrachtet reden wir hier alle von "Altpapier". Der Löwenanteil von verwendeten Marken ist bereits auf nimmerwiedersehen entsorgt worden. Dabei zweifelsohne viele Stücke, nach denen sich Philatelisten die Finger lecken würden. Bleibt noch das, was bei Briefmarkensammlern über den Schreibtisch geht. Und da ist i.d.R. das Angebot wesentlich größer als die Nachfrage.


    Wenn ich z.B. hier 10kg Bund durchwühle, wandern beschädigte 08/15 Marken in die Rundablage. Ja, darauf könnten sich vielleicht interessante Stempel befinden. Ja, damit könnte man vielleicht noch basteln. Da stellt sich mir die Frage: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Stempelsammler oder Bastler darüber freuen gegenüber der Wahrscheinlichkeit, dass sich ein anderer Sammler über den Schrott ärgert? Ich halte letzteres für wesentlich wahrscheinlicher und entsorge daher ohne schlechtes Gewissen.


    Der Hinweis auf Anfänger ist grundsätzlich richtig. Was für mich wertlos ist, kann für einen Anfänger wieder eine neue Marke in der Sammlung sein, über die er sich freut. Allerdings wäre der einzige Rat, dem ich jedem Anfänger als allererstes geben würde: Egal was du sammelst, achte von Anfang an auf Qualität. So hat man entweder wahrscheinlich länger Freude an den Marken, oder sollten sich die Sammlerinteressen ändern, wird man sie besser wieder los.


    In diesem Sinne ist die Frage, ob eine Qualitätssteigerung des Umlaufbestandes durch gezielte Entsorgung nicht sogar Sinn machen würde. Abschließend habe ich das für mich nocht nicht beantworten können, daher entsorge ich unbeschädigte Marken i.d.R. nicht.


    Wenn ich beim Kauf wüsste, dass die Kiloware qualitätiv besser als der Durchschnitt ist, würde ich deutlich mehr dafür bezahlen und auch öfter welche kaufen.


    Grüße

    Jens

    Bei Paypal waren/sind die Bedingungen recht streng, da reichte Prio defintiv nicht. Ich sehe keinen Grund für Ebay, das Verkäuferfreundlicher zu handhaben.


    Natürlich kann man nach wie vor unversichert versenden. Wenn dann aber der Käufer einen Fall eröffnet, weil die Ware (angeblich oder tatsächlich) nicht angekommen ist, macht man als VK eine lange Nase. Denn wenn alle Zahlungen zwangsweise über Ebay laufen, kann Ebay halt auch in jede Zahlung eingreifen.


    Bisher konnte man den Käufer ja auf Risiko des Käufers unversicherten Versand anbieten, und bei Überweisung war man als VK damit auf der sicheren Seite. Das ist mit dem neuen System vorbei.


    Grüße

    Jens

    Hallo!

    Dann soll man es eben nicht anbieten ;) Wer PayPal anbietet und unversichert verschickt darf sowieso nicht als Verkäufer tätig sein

    Das ist ja genau das Problem mit der neuen Abwicklung: Du hast IMMER Gebühren wie bei Paypal und musst zusätzlich bei Problemen den Versand nachweisen können - und das geht nur mit versichertem Versand.


    Grüße

    Jens

    Hallo,


    das Ganze scheint in mehreren Wellen zu passieren. Gewerbliche und Beta-Tester mussten schon vor einer Weile umstellen, dann gab es Stichtage zum 28.2. und 28.5. Ich habe noch keine Aufforderung bekommen.


    Grundsätzlich vereinfacht das den Ablauf schon. Es ist für den Käufer quasi immer jede Zahlungsart möglich, und der VK bekommt immer auf demselben Kanal sein Geld. So weit, so gut. Die Sache hat nur 2 Haken:


    1. Diese "Verbesserung" lässt ebay sich gut bezahlen: 11% statt 10% Provision, zusätzliche noch 0,35€ (IIRC) je Transaktion à la Paypal.

    2. Ebay hat den Finger auf dem Geld. Heißt für den VK: Wenn der Käufer einen Fall eröffnet und Recht bekommt, ist die Kohle weg.


    Zusammen dürfte das das Ende von 1€ Auktionen mit unversichertem Versand bedeuten. Verkäufe im niedrigen €-Bereich lohnen sich für den VK einfach nicht mehr. Erst Recht nicht, da man als VK nur noch versichert verschicken kann. Es sei denn, man will das volle Risiko tragen und wäre einem unehrlichen Käufer auch noch hilflos ausgeliefert.


    Bei höherwertigen (und damit auch für Ebay lukrativen) Verkäufen ist das schlimmstenfalls ein kleines Ärgernis. Das werden die VK schon schlucken. Und wenn sich die ganzen (für Ebay wenig lukrativen) Kleinverkäufer nach Alternativen umsehen, dürfte Ebay denen wenig Tränen nachweinen.


    Kleinkram verkaufe ich schon seit einer Weile bevorzugt auf anderen Kanälen: Hobbyforen, Ebay Kleinanzeigen, Facebook-Gruppen. Im Bereich Briefmarken würde ich das gute alte Tauschen intensivieren...


    Grüße

    Jens

    Hallo,


    da bin ich völlig bei euch. Ich finde es gerade gut und richtig, wenn solche Symbole gezeigt (nicht als Propaganda) gezeigt werden und finde es fatal, wenn z.B. an Ausstellungsstücken die historisch vorhandenen Hakenkreuze entfernt werden.


    Der Haken am Kreuz: Ein übereifriger Kämpfer gegen Rechts oder ein findiger Abmahnanwalt kann ordentlich Ärger verursachen. Da ist man schnell bei Ebay gesperrt, und als Forenbetreibe ist man sicherlich nicht scharf auf Post von solchen Anwälten.


    Grüße

    Jens

    Vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärte Parteien:

    Leider habe ich dazu keine Übersicht gefunden. Meines Wissens hat dass Bundesverfassungsgericht die Sozialistische Reichspartei sowie die Kommunistische Partei Deutschlands verboten.


    Warum reite ich darauf herum? Mir ist im Augenblick nicht klar, wie der Rechtsstand zum Thema KPD ist. Auch zu dieser Partei gibt es Briefmarken. Kennt jemand eine Übersicht der vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärten Parteien? Kann sich jemand zum Thema KPD äußern?

    Hallo,


    lt. Wikipedia SRP und KPD: https://de.wikipedia.org/wiki/…undesrepublik_Deutschland


    Danach sollten Propagandamittel der KPD unter das Verbot fallen. In der Praxis werden aber die wenigsten diese überhaupt als solche erkennen und mit $86 StGB in Verbindung bringen. Da hat man mit Hakenkreuzen sicherlich wesentlich schneller Ärger.


    Grüße

    Jens


    P.S.: Aus meiner Sicht ist es grundsätzlich bedenklich, sich beim Kampf gegen Extremismus auf eine bestimmte Richtung zu fokussieren. Das Ganze darf nicht aufgrund einer politischen Richtung/Motivation erfolgen, sondern nur auf Basis von Recht und Gesetz. Gleiches gilt für Meinungsfreiheit.

    Hallo,


    wer als Verkäufer auf eine höfliche Frage keine halbwegs höfliche Antwort herausbringt, will anscheinend nicht verkaufen.


    Zumindest definitiv nicht an mich.


    Hobbymäßig treibe ich mich im Bereich Briefmarken, Modellautos, Modelleisenbahn und Fotografie herum. Interessanterweise scheinen die Extreme mit steigender "Professionalität" zuzunehmen. Super kompetent, nett und hilfsbereit auf der einen Seite, überheblich und unhöflich auf der anderen.


    Grüße

    Jens

    Hallo,


    ein großer Unterschied des Forums gegenüber Ebay oder einem Schaufenster: Die Bilder hier sind nicht öffentlich sondern nur für einen begrenzten Kreis zu sehen, im §86 StGB wird explizit von Verbreitung und der Öffentlichkeit zugänglich machen gesprochen.


    Eine philatelistische Diskussion im Forum mit dem Zeigen entsprechender Marken sollte die Kriterien von "

    Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken" erfüllen.


    Grenzwertig wird es halt beim unverhüllten Zeigen der Marken für den Verkauf.


    Die Lehre aus meinen Rechtsvorlesungen ist aber: Was dem gesunden Menschenverstand logisch und nachvollziehbar scheint, hat NICHTS mit rechtlicher Interpretation zu tun. Gleichzeitig kann die "Nazikeule" leider leicht mißbraucht werden, um Ärger zu machen. Finde ich persönlich fatal, denn das ist im eigentlichen Sinne des Gesetzes kontraproduktiv.


    Daher würde ich im Zweifelsfall immer unkenntlich machen. In der Bildbearbeitung ein paar gelbe Tupfen drauf und gut ist.


    Grüße

    Jens

    Hallo,


    das Thema ist relativ komplex. Die Rechtsprechung ist nicht einheitlich/eindeutig, Ebay Grundsätze sind nochmal eine andere Nummer. Und die sind zudem nicht einheitlich für ebay.de und ebay.com.


    Für mich die laienhafte Quintessenz aus dem, was ich bisher zu dem Thema gelesen habe wenn man auf der sicheren Seite sein möchte:

    -Briefmarken als reine Postwertzeichen zu verkaufen ist grundsätzliche erblaubt, auch nach Ebay Grundsätzen

    -Hakenkreuz und Portrait Hitlers abdecken, da das "bewerben" für den Verkauf nicht durch die genannten Ausnahmen in §86 StGB Abs. 3 gedeckt ist

    -Briefmarken als Teil von Propagandamaterial (Propagandakarten, Blöcke) sind nach Ebay Grundsätzen nicht erlaubt


    Korrigiert mich gerne, sollte ich falsch liegen.


    Grüße

    Jens