Beiträge von diogenes

    Hallo und vielen Dank. Die Papierrichtung sehe ich eigentlich immer gut, wenn ich die Marke vor Licht halte. Mir ging es eher nur darum, ob es DDR, SBZ oder überhaupt kein Wasserzeichen ist. Teilweise fällt mir da wirklich schwer, irgendetwas zu erkennen. Nun weiß ich aber, dass dies durchaus auch einmal vorkommen kann und dass dies dann eher SBZ ist.

    Hallo zusammen,


    es kommt immer wieder vor, dass Wasserzeichen bei den Köpfen (SBZ und/oder DDR) sehr schwer zu erkennen sind. Haben andere diese Erfahrung auch, und wie geht man dann am besten vor, wenn man nicht weiterkommt? Kann man solche Marken z.B. eindeutig der SBZ zuordnen? Oder gibt es einen Trick bei diesen Marken, wie man das Wasserzeichen erkennen kann?


    Oder gab es zu irgendeinem Zeitpunkt auch einen (teilweisen) Ausfall des Wasserzeichens, so wie z.B. bei der Hindenburg-Marke im Deutschen Reich?


    PS: Ich nutze Super Safe von Prinz und das größere Signoscope und "Marke vor Licht".

    Danke nochmals. Ja, es scheint hier ein Papierproblem gegeben zu haben. Es ist mir generell oft ein Rätsel, wieso in einigen Ländern bzw. Ausgaben schon ein Viertel an Zähnung sehr relevant für die Identifizierung der Marke ist, und bei anderen Marken wird da "nicht so genau hingeschaut". Die Druckverfahren sollten zu der Zeit ja überall ähnlich gewesen sein, und Marken wurden ja nicht nass gezähnt.

    Ja, das ist genau mein Eindruck, auch von Marken, die im Internet (auch von dänischen Händlern) angeboten werden, es scheint mir hier eine Vielfalt an Zähnungen zu geben, die auch im AFA nicht berücksichtigt ist, also auch mal Z. 13 oder 12.5x13 oder 13.25x12.75 etc.

    Vielen herzlichen Dank. Natürlich sollte man hier den Dänen vertrauen, was ihre Marken angeht. Ich benötige auch nicht mehr Bilder, nur die Frage: Gibt es also auf allen AFA-Seiten für die 1864er Ausgabe nur diese beiden Zähnungen, also eben jene, die ich oben aus dem Michel zitiert habe?

    Ja, das ist nun mal ein gutes Bild. Zeigt wie schon gedacht eine 184, per definitionem ist das weiche Papier eine American Bank Note, auch wenn es in der Praxis auch eine Continental sein könnte :). Vom Wert her also in dem Zustand nur ein Lückenfüller.


    Bezüglich des Stempels: Ich sammle kein Kanada, aber immer wieder sieht man kanadische Marken mit ähnlichen Stempeln (Nummern im Kreis). Ich habe mir bisher auch noch nie darüber Gedanken gemacht :). War nur eine spontante Idee. Wenn ich aber darüber nachdenke, dann sind die entsprechenden kanadischen Stempel auf älteren Marken zu finden, also würde es hier gar nicht passen und ich ziehe die Idee zurück!

    Die 3c mit Grill ist auch eine recht häufige Marke, und bei der Beschädigung nicht mehr allzu viel wert.


    Ich würde aber auch nicht ausschließen, dass es sich um eine 184 handelt, aufgrund des Geheimzeichens und des scheinbar weichen Papiers. Hier wäre ein Foto vor einer Lichtquelle sinnvoll. Aber auch hier lockt kein hoher Wert :).


    DrKohler, mich würde noch interessieren, ob es einen Tipp gibt, wie man auf Anhieb ausschließen kann, dass man es nicht mit einem kanadischen Stempel zu tun hat. Angenommen, die Nummer käme in Frage und die Anzahl der Ringe stimmt, ist es dann die Größe, die einem weiterhilft? Oder die Form der Zahl?

    Hallo zusammen,


    ich habe eine Frage zu den Angaben der Zähnung von Dänemark für die Ausgabe 1864. Vielleicht kennt sich jemand etwas spezialisierter mit Dänemark aus. Ich habe nur den normalen Michel Europa und den Michel Klassik Europa, und in beiden wird für 1864 angegeben:

    Zähnung A: K 13 : 12 1/2

    Zähnung B: L 12 1/2


    Nun finde ich im Scott Classic die Angabe Zähnung 13 und Zähnung 12 1/2, also keine 13 : 12 1/2. In versch. Internetquellen finde ich auch nur 13 und 12 1/2.


    Ist die Zähnung 13 : 12 1/2 eine Erfindung von Michel und schlicht falsch? Ich weiß, dass Kataloge runden und dies auch unterschiedlich tun, aber 1/2 zu runden ist doch recht viel.


    Weiß hier also jemand mehr, und v.a. gibt es für die Ausgabe in einem Dänemark-Spezialkatalog vielleicht noch ganz andere Angaben?

    Die Farbe spielt bei dieser Marke eine untergeordnete Rolle (wenn man nicht ein Special Printing vor sich zu haben glaubt). Ich würde sie als "American Bank Note" einordnen, aufgrund des vermutlich dickeren und weicheren Papiers, auch wenn das bei diesem Scan und Zustand schwer zu sagen ist. Am spannendsten sollte hier der Stempel sein. Ich tue mich immer etwas schwer, diese Art "normale Stempel" von den kanadischen Nummernstempel im Kreis zu unterscheiden. Vielleicht kann hier in der Tat auch noch DrKohler etwas dazu schreiben. Sind die Stempel aus Kanada deutlich größer, ist das immer der erste Anhaltspunkt?

    Hallo zusammen,


    ja, ich sammle ebenso bei den alten Marken nicht wegen des Werts. Wenn ich aber Marken von einem heutigen Bedarfsbrief aufheben würde, so in der Tat nur, wenn sie auch etwas "wert" sind.


    Im Grunde genommen fragte ich mich eben, warum es im Michel für große Gruppen von Marken - gerne auch noch später eingegrenzt, also ab den 1960er Jahren bis heute - keine Bewertungen gibt, v.a. nicht für gestempelt, obwohl dies sicher seltener und daher vom Wert höher ausfallen müsste. Ich denke, Michel tut dies nicht, weil alle modernen Marken genau gleich viel oder wenig wert sind als große Gruppe (=Bogen).

    Danke auch dir. Da es in meinem Thema hier ja aber eher um den Wert dieser großen Zusammendrucke und Bögen geht: Liegen wir hier richtig, dass auch echt gestempelte Kleinbögen (oder sogar Schalterbögen) von modernen Marken (nach 1945) aus DDR, aber auch BRD, nicht vom Wert her sammelwürdig sind?


    (unabhängig davon, ob eine Marke an sich schon selten ist, dann ist natürlich auch der Bogen wertvoll...)

    Danke nochmals. Dann dürften DDR-Schalterbögen ja sogar mit Gefälligkeitsstempelung einiges wert sein. Bei ebay finde ich als verkauft aber schon einige Schalterbögen in postfrisch und auch gestempelt, die im Preis niedrig liegen. Ich denke, ebenso wird es sich mit der BRD verhalten. Am Ende sind häufige Briefmarken wohl einfach häufig und dementsprechend niedrig bewertet, egal ob einzeln oder im ganzen Bogen.

    Hallo Dieter,


    ich habe die letzten Tage mit großem Interesse fast alle deine Marken angesehen. Auf jeden Fall eine Website, die man immer wieder gerne öffnet.


    Eine Verständnisfrage: "Zurückgezogen" heißt ja, dass die Marken im Verkauf waren, teils nur sehr kurz oder eben länger. Dann müssten ja von allen Marken, die du aufführst, auch mal welche irgendwo aufgetaucht sein. Oder gibt es Marken von deiner Website, die zwar offiziell "zurückgezogen" sind, aber trotzdem noch nie irgendwo aufgetaucht sind?

    Danke. Ja, das mit den 100 Jahren war auch nur eine Zahl in den Ring geworfen.


    Ich habe einmal bei ebay gesucht, und in der Tat findet man dort mit dem Stichwort "Kleinbogen" viel DDR. Und generell nur sehr niedrige Preise, auch bei BRD.


    Ebenso dürfte es dann bei all den kompletten Schalter-Bögen (DDR oder BRD) sein, die gestempelt sind, auch diese sind nicht durch die Stempelung selten geworden?

    Ich habe wie gesagt ansonsten keinerlei moderne Marken (sondern eher solche aus dem Zeitraum wie auf deinem Foto). Für mich kommen nur solche modernen Marken in Frage, die aus einem bestimmten Grund sammelwürdig sind, der über Bilderbuchcharakter hinaus geht :).


    Ich finde eben für moderne Zusammendrucke keine Einträge im Michel Spezial, auch bei modernen Markenheftchen keine Werte für gestempelt.


    Das wunderte mich eben, weil ich denke, dass es schon eine Ausnahme ist, wenn ein ganzer Kleinbogen gestempelt auf einem Päckchen oder Brief zu finden ist.


    Liege ich richtig in der Annahme, dass diese Seltenheit aber erst in frühestens 100 Jahren mal relevant wird, so dass sich der Preis darin niederschlägt?

    Danke für das wie immer interessante Video. Ein Hinweis, vielleicht für dich und andere interessant, die Alexandria-Marke ist keine provisorische Marke aus dem Bürgerkrieg, sondern eine viel früher herausgegebene Postmeistermarke von 1846-47.

    Hallo zusammen,


    manchmal erhält man ja von Bekannten oder Händlern Briefe oder Päckchen, die mit besonders großen Zusammendrucken frankiert sind. Ich sammle keine modernen Briefmarken, überlege mir aber immer, hierbei eine Ausnahme zu machen. Ich könnte mir vorstellen, dass es irgendwann doch nicht so viele echte gestempelte große Zusammendrucke geben könnte. Mit "groß" meine ich mindestens 9 oder 10 Marken oder ganze Kleinbögen (heißt dies so? z.B. 2x5 Marken oder 3x3 Marken mit Rand).


    Wird dies also überhaupt irgendwo im Katalog so erfasst ("gestempelter Bogen" oder "gestempelter Zusammendruck à soundsoviel Marken"), oder wird dies auch in ferner Zukunft nie einen hohen Wert erreichen?


    (Ich meine also nicht die Gefälligkeitsstempel auf ganzen Schalterbögen, sondern echte Stempel, ggf. noch auf Papier.)


    Danke für einen kurzen Tipp.

    Danke nochmals und tut mir leid für den kleinen Ausflug. Aber es war ja klar, dass die Buchstaben irgendwann einmal gegen die Nummern eine kleine Revolution planen würden hier. Ich habe den Stempel ein bisschen im Internet gesucht, meinen nicht mehr gefunden, aber andere, die zu normalen Preisen (auf Brief) angeboten wurden, ich denke also, es war damals bei ebay ein bisschen zu viel Anpreisung im Spiel.

    Vielen Dank für deine Antwort, da werde ich nun nochmal auf die Suche gehen.

    Passt aber dieser Stempel dann eigentlich zu dem Thema hier, da es ja auch Punkte sind, oder "gilt der nicht", weil in der Mitte nur Buchstaben sind?

    Und: wie nennt man diese Art, und gab es davon mehrere?
    (gerne mit sehr kurzer Antwort, da ich das Thema hier nicht verfehlen will)