Beiträge von diogenes

    Hallo,


    wie gesagt, ich bin auch kein Schweden-Sammler eigentlich. Nur hatte ich schon mehrfach aufgeschnappt und mir auch für meine Marken-Durchsuchungen gemerkt, dass genau auf dieser Ausgabe die Stempel so besonders gesucht sind. Die Zentrierung der Marke an sich (nicht des Stempels) und deren Zustand scheint natürlich eine Rolle zu spielen, aber eben so wie bei allen Ausgaben vieler Länder. Das erklärt nicht in jedem Fall die teuren Preise.


    Das deutlichste Beispiel, das ich auf die Schnelle finden konnte:

    https://www.philasearch.com/de…=1611561973.1131&row_nr=3


    Preis: 584 EUR (Verkauft)

    Marke ist nicht gut zentriert.

    Betonung in der Beschreibung liegt auf dem Stempel.


    Ich wüsste auch gerne, warum genau auf dieser Ausgabe die Ortsstempel so gesucht sind, das muss ja mit der Zeit und der Stempelart zu tun haben.


    gibt es denn im Facit eine Liste mit diesen Stempel und mit Stempelbewertungen?

    im vierten Beitrag der Philasearch Link.

    die Frage war ja vermutlich, warum manche teurer als Katalog sind, und meine Antwort war, dass es wohl an den auf dieser Ausgabe gesuchten Ortsstempeln liegt. Leider habe ich aber auch keinen Spezialkatalog oder weiterführenden Link, was mich auch selbst interessieren würde.

    hallo, die Frage kam von nimrod, und er hat doch auch die Beispiele gezeigt, ziemlich viele. Daraufhin meine Antworten an ihn, da ja bei diesen Beispielen ein Michel nichts bringt, sondern nur ein Stempelkatalog. Vielleicht ist also Facit die Lösung, oder ein Stempelspezialist für Schweden.

    Ich meinte nicht, dass irgendwelche speziell katalogisierten Ausgaben dann gestempelt viel kosten, sondern allgemein manche Ortsstempel eben teuer sind, und besonders auf dieser (Standard-)Ausgabe gesammelt werden. Vielleicht weiß jemand mehr über diese schwedischen Stempel und auf welchen Ausgaben welche Raritäten zu finden sind, würde mich auch interessieren.

    Ich habe jetzt nicht alle Auktionslose angeschaut, aber auf dieser Ausgabe werden Stempel gerne gesammelt, und von dort scheinen auch die Preise in dem Link geprägt. Ein Katalog wie Michel hilft hier wohl nicht weiter. Ich kenne mich mit Schweden nicht weiter aus, habe mir aber mal gemerkt, dass eben bei diesen Marken die Stempel (Ortstempel) teils hoch gehandelt werden. Leider habe ich aber auch keinen weiterführenden Link und weiß auch nicht, ob das die einzige Ausgabe in Schweden ist, auf denen die Stempel so einen Mehrwert haben.

    Danke für deine Antworten. Das mit den phil. Stempeln zur Sicherheit nur nochmal: mir ging es nicht darum, wie diese aussehen, sondern dass diese sicherlich nur auf den ursprünglichen Marken vorkommen, es also keine N/ND mit phil. Stempeln gibt?


    Gerne kannst du dir mit der Antwort, auch auf meine anderen Fragen, und die weiteren Erläuterungen, auch zu Dienstmarken, die Zeit nehmen, die du brauchst. Es eilt ja nicht :).

    Hallo labarnas,


    herzlichen Dank, das war eine sehr gute und anschauliche Zusammenfassung. Im Michel müsste man lange suchen, um das alles zu verstehen. Ich habe es nun aber dort nachvollziehen können.


    Daraus ergeben sich folgende Fragen:

    - die von dir genannten "Phil. (geprägten) Stempel" im Abschnitt "Neudruck" und "Nachdruck", das sind dann also Stempel auf den normalen Marken, also die phil. Stempel gibt es nicht auf Neudruck oder Nachdruck, sondern sind die andere (mittlere) Spalte im Michel mit dem schraffierten Symbol?

    - trifft das Gesagte von "Neudruck" und "Nachdruck" dann auch auf Mi. Nr. 453-458 zu? Dort gibt es ja auch die ND-Spalten im Michel

    - da ja die jeweiligen N/ND-Marken ohne Gummierung waren, kann man sicherlich einen echten Stempel daraus - fast - ausschließen, es sei denn, jemand hat die Marke auf einen Brief selbst irgendwie drauf geklebt. Ist so etwas bekannt? (im Michel werden ja einige N/ND-Marken ohne aufgedruckten Stempel gelistet, wie ich gerade sah)

    - bei Mi. Nr. 577-585 gab es also keinerlei N/ND?

    - ist dein Abschnitt "Restauflage" und "Neuauflage" im Michel so gelistet? Ich kann keine Entsprechnung finden.

    Hallo zusammen und danke nochmals. Labarnas, ich habe leider den Michel Spezial hier gerade nicht zur Hand, werde das aber alles bald nachvollziehen. Ehrlich gesagt kann ich ohne Michel in der Hand den Unterschied zwischen Neudruck, Nachdruck, Neuauflage, Restauflage noch nicht verstehen.


    Aber vielleicht kann ich nochmal zu meinem Hauptthema etwas fragen, also den Stempeln auf Neudruck/Nachdruck etc. Es gibt ja Michel-Nummern, die keine ND-Bewertung für Postfrisch oder echt gestempelt haben. Ist in solchen Fällen dann drucktechnisch ausgeschlossen, dass es noch etwas anderes als die aufgedruckten Stempel geben kann? Also irrt Michel irgendwo bei diesen ND-Stempel-Listungen, weil noch die Spalten für ND-Postfrisch oder ND-gestempelt fehlt?


    Das andere spannende Thema wäre dann natürlich noch, wie man die aufgedruckten Stempel erkennt. Ich meine, im Michel steht, dass diese glänzend sind, was ich auch bei meinen Marken nachvollziehen kann, und es erscheint mir auch logisch. Außerdem natürlich noch wie oben erwähnt keine Quetschränder, keine echten Postämter mit Datum etc. Aber eigentlich sollte man den aufgedruckten Stempel ja immer zweifelsfrei erkennen können? Das wäre dann ja auch bei den Dienstmarken A so?

    Vielen Dank für eure vielen Antworten und noch mehr Informationen. Ich bin leider den Tag heute viel unterwegs und kann auch jetzt noch nicht alles genau lesen und verstehen. Ja, habe den Michel Spezial. In jedem Fall also schon einmal vielen Dank, ich denke, das hilft mir alles sehr weiter.

    Hallo zusammen,


    für mich sind die DDR-Marken unbekanntes Terrain. Ich schaue aber dennoch immer wieder gerne Briefmarken im Michel nach. Nun gibt es bei der DDR sehr oft Neudrucke, die im Michel immer gestempelt mit dem schraffierten Stempelsymbol gelistet sind, also aufgedruckte Stempel, wie ich es verstehe.


    Insbesondere zielt meine Frage auf die Neudrucke von Fünfjahrplan und Dienstmarken (A). Ich glaube, dies sind die größten Ausgaben für diese Art Neudrucke.


    Denn bei diesen beiden Bereichen gibt es ja Michel-Nummern (Wasserzeichen), die es nur für die Neudrucke gibt. Insofern ist es hier von besonderer Bedeutung, die Neudrucke von den normalen Marken zu unterscheiden.


    Meine Fragen daher:

    a) gibt es von Fünfjahrplan und Dienstmarken bekannte Exemplare von Neudrucken ohne aufgedrucktem Stempel? Kann es diese drucktechnisch vielleicht gar nicht geben?

    b) wenn es solche geben könnte: reicht ein kleiner Teil eines Stempels dann aus, um den Neudruck (aufgedruckter Stempel) von einer normal gelaufenen Marke (echter Stempel) zu unterscheiden, oder benötigt man immer Stadt und/oder Datum? Ich glaube, die aufgedruckten Stempel sind glänzend, da eben aufgedruckt, das könnte ja ein Kriterium sein - aber nur wenn a) überhaupt zutrifft.


    Danke vorab!

    Hello, here is a dealer who has perhaps the knowledge to your questions:

    https://www.hgitner.com/rsubpr…ge=&page=&intGroup=&Cond=


    The name Shockley seems to be often on those 20th century fancy cancels. Price begin perhaps at 40 EUR and going a bit up depending on the subject of the cancels.


    And here is some more information about 20th century fancy cancels.

    http://www.coneysstamps.com/co…es/20thcen-fancycans.html


    If you find out more about who made the cancels write here, it would be interesting.

    It seems to me that the 20th century fancy cancels have some few people who made a lot of them.

    Die gezeigte Marke (Zähnungslöcher) passt ja auf dem Foto nicht zu dem gezeigten 10 1/2-Schlüssel (Linien). Am besten mal die genannten 10 oder 10 1/4 auflegen. Es gibt bei dieser Ausgabe ja viele besondere Zähnungen, auch Kombinationen und unregelmäßige Zähnung, ich selbst habe aber den Spezialkatalog dafür auch nicht. Es wäre natürlich die Frage, ob es darin Katalogwerte gibt, die so hoch sind, dass sich die Kataloganschaffung für eine Marke schon lohnen könnte :).

    Herzlichen Dank für alle Antworten! Dann ist es in der Tat so, dass man die einzelnen Marken nicht unterscheiden kann. Aber den Ausgleichszahn kann ich noch gar nicht, das ist dann zusammen mit der Rollennummer ja ein Unterscheidungsmerkmal (...wenn vorhanden).


    Ich hatte nur gefragt, weil ich eben nicht wusste, ob es da Unterschiede gibt, die vielleicht nur den Spezialisten interessieren, es aber nicht in den Katalog geschafft haben, eben gerade weil die Bewertung gleich ist. In anderen Ländern gibt es ja bwi Markenheftchen vs. Rolle vs. Bogen einige Merkmale wie Papierstruktur/richtung, Wz., Design-Größe, Zähnungslochgröße, die darauf schließen lassen, was für eine Marke es ist, ich war mir bei Heuss nun unsicher, weil dort so viel Forschung gelaufen ist, dass vielleicht einiges nicht im Michel steht dazu.

    Vielen Dank, die Seite ist wirklich gelungen. Leider finde ich dort aber keine Informationen zu Rollen vs. Bogenmarken. Ich hatte auch gedacht, dass dies sicher eine kleine Anfängerfrage ist, und die Antwort vielleicht ist, dass es schlicht keinen Unterschied zwischen diesen Marken gibt (wenn sie einzeln vorliegen ohne Bogenrand, Paar, Nummer auf der Rückseite etc.). Scheint aber vielleicht doch etwas komplizierter, dann würde ich mich natülrich über Hinweise freuen, wo sich doch ein Unterschied "innerhalb der Marke" versteckt, um Bogen vs. Rolle zu unterscheiden.

    Hallo,


    gibt es bei einzeln vorliegenden Marken keinerlei Hinweis darauf, ob es sich um eine Bogen- oder Rollenmarke von Heuss handelt (sowohl 1954 als auch 1956 ergänzende Marken) ? Ich bin leider in dieser Ausgabe ein Laie. Aber vielleicht gibt es ja doch Hinweise (Papierrichtung, Wasserzeichen, Größe des Designs).


    Danke für einen kurzen Tipp. Im Michel finde ich keine Hinweise, nur eben (B) und/oder (R) hinter einigen Marken.

    PS: Beim Lesen meines eigenen Beitrags kam mir in den Sinn, wie die Katalogisierung vielleicht zu verstehen ist. Vielleicht stimmt das mit dem "zufällig treffen" wirklich, also nur solche Marken "gelten", die eben genau die Papierstärke treffen. Das schließt zwar viele Marken aus, die eigentlich auch dazu gehören, aber aus versch. Zufällen diese Messung nicht bestehen, aber die passenden Marken stimmen immerhin. Also käme man wieder auf eine Genauigkeit bei der Messung von 0,005mm zurück, die man auch anhand eines Papierstärke-Messgeräts mit Skala von 0,01mm ablesen könnte (um auf das Thema zurückzukommen), da man dort ja sehr gut anhand der Striche einen halben Strich und ggf. sogar noch viertel Strich ablesen kann.

    Ja, wie gesagt gibt es im neueren Michel noch eine Erläuterung dazu, da kommt man auf eine 0,001mm Grenze. Aber auch ohne diese Erläuterung stellen sich anhand der oben gezeigten Liste ganz praktische Fragen. Man kann sie so verstehen, dass die Papierstärke alleine dazu dient, die Marken entsprechend zu katalogisieren. In der Realität sieht das dann so aus, dass nur solche Marken "akzeptiert" werden, die exakt diese Stärke haben, also "zufällig treffen". D.h. ich habe Marken mit folgenden Stärken:

    0,050mm

    0,051mm

    0,052mm

    0,053mm

    0,054mm

    Davon wird nur die erste als x eingeteilt, die anderen als Normalpapier, also auch nicht als Papier y (?). Frage dazu: Wie stark war die statistische oder erlaubte Abweichung in der Papierstärke durch den Papierhersteller zu der Zeit? Unterhalb von 0,001mm? (würde mich wirklich interessieren, weil ich dies nicht weiß)

    Ich beziehe mich auf den Satz zur Katalogisierung der normalen Papierstärke, den ich oben aus Michel zitiert hatte, dort kommt man auf 0,001mm. Dass diese Katalogisierungsgrenze in dem genannten Buch empfohlen wird, kann ich mir kaum vorstellen.

    Vielen Dank. Man kann den Hinweis so verstehen im Michel, muss aber nicht. Aber in der Tat ist dieses Buch dann eine Anschaffung wert, denn Papieruntersuchungen interessieren mich besonders. Hätte nicht gedacht, dass in einer Untersuchung eine katalogisierungsfähige Papierdicken-Unterscheidung von 0,001mm festgestellt wird.