Beiträge von Kleber

    Irgendwann wird dieses verdammte Sch....-Virus auch mal wieder vorbei sein, und Tauschtage und Messen werden dann noch besser besucht sein.


    Gruß kartenhai

    Das hoffen wir alle ! Wird dann aber alles so sein wie vorher ? Ich fürchte, nein, und damit meine ich nicht nur Sindelfingen. Gewisse Trends (immer weniger stationäre Händler, immer mehr online, immer weniger philatelistisches Engagement seitens der Post) gab es schon vor Corona und wurden durch die Pandemie beschleunigt.

    Wenn sich herauskristallisieren sollte, dass Großmessen wie Essen nicht mehr wirtschaftlich zu organisieren sind, wird man sich seitens der Organisatoren neue Konzepte überlegen müssen, zB in Richtung überschaubarer Veranstaltungen.
    Übrigens: Ich habe auch lange nichts mehr über die IBRA 2023 gelesen, die die nächste Großveranstaltung in D sein solte, wenn sich bzgl, Sindelfingen-Nachfolge nicht noch kurzfristig etwas ergibt. Der letzte News-Eintrag auf der Website datiert von September 2020. Auch hier besteht womöglich ein nicht zu unterschätzendes finanzielles Risiko für die Organisatoren.

    Dass die Messe Sindelfingen vollständig schließt, nicht nur für die Philatelie, ist seit November bekannt:

    https://aphv.de/die-messe-sind…ionale-briefmarkenboerse/

    Insofern liegt hier die Sache noch ärger als in Essen und München, weil nicht nur das Problem der Wirtschaftlichkeit gelöst werden muss, sondern zudem noch gar kein Ersatzveranstaltungsort und- termin identifiziert wurde, für den man potenzielle Standmieter ansprechen könnte.

    Angesichts der Absagen sämtlicher größerer Briefmarkenmessen (in D) auch 2022 muss man skeptisch sein, ob derartige Großveranstaltungen in der Zukunft wieder wirtschaftlich durchführbar sein werden. Das unkalkulierbare wirtschaftliche Risiko war der Grund für die Absagen in Essen und München.

    Allein Sindelfingen nach Stuttgart zu verlegen wird dieses Problem nicht lösen, fürchte ich. Und Eintritt zu verlangen wird auch nur wenig helfen, solange die Zahl der teilnehmenden Händler und Postverwaltungen nicht wieder auf ihr früheres Niveau zurückkehrt.

    Hallo werte Sammler,


    mich würde mal interessieren wo die große Zeit des Sammelns der Marken zu verorten ist.War dies die Zeit des legendären Sammlers Ferrari,oder mehr die Zeit der großartigen Auktionen von Mohrmann,der sogar einmal die Titelseite des "Spiegels" zierte!

    Freue mich über Meinungen.

    Danke.

    Soweit ich das sehe, muss man unterscheiden zwischen Briefmarkensammeln als Hobby für die breite Masse, da waren die Hochzeiten in D vermutlich die 1970er/80er und dem Briefmarkensammeln als Zeitvertreib für Multimillionäre wie die englische Queen, Herrn Haub oder den Dupont-Erben, das war und ist deutlich weniger Schwankungen unterworfen.

    Ich lese "frisch" und nicht "früh". Dann

    Mit der Bitte ?? Königl. Hoheit, der gnädigsten Prinzessin ??? Empfehlungen zu ???

    bin ich sein Königlicher Hoheit ??? und dankbarer Anhänger???

    getreuer und untertänigster

    Hirschberg

    - Welche Informationen sind relevant um die Authenzität eines Stempels zu bestimmen? Reichen da Datum und Ort?

    Datum und Ort sind ein Anfang, aber natürlich gibt es (besonders bei Marken, die gestempelt wertvoller sind als ungebraucht) massenweise Falschstempel, die einem echten Stempelgerät manchmal sogar täuschend ähnlich sind.

    Da kommen dann Aspekte wie

    - Stempelgeometrie (Buchstaben, Abstände etc)

    - Stempelfarbe

    - Quetschränder (bei Metallstempeln erzeugt das Aufschlagen des Stempels auf das Papier eine ungleichmäßige, aber charakteristische Verteilung der Stempelfarbe)

    ins Spiel


    Noch schlimmer, und auch das gibt es, sind die Fälle, wo mit dem echten Stempelgerät nachträglich mit falsch eingestelltem Datum Marken verfälscht wurden, im philatelistischem Sprachgebrauch auch Nachstempelungen genannt. Dann wird es richtig kompliziert.

    Im Zweifelsfall, wenn man sicher sein will und das Geld erübrigen kann, schickt man die Marke zum Prüfer. Der hat im Regelfall eine große Zahl von Vergleichsstempelabschlägen.

    Im allgemeinen sind moderne Marken weniger anfällig für Bleisulfidschäden, die besten Informationen zum Thema Folien findest Du hier bei Herrn Feuser:

    https://www.feuser-auktionen.de/folienproblematik/

    Wenn die "Kunststofftäschchen" von HAWID sind, bestehen sie aus (unproblematischem) Polystyrol. Wenn sie hingegen aus PVC bestehen, ist Vorsicht anzuraten.

    Und eine Anmerkung: Mit Weichmachern gibt es keine Probleme, die Schwierigkeiten erzeugen vielmehr schwefelhaltige Zusatzmittel im Hart-PVC, die der Hitzestabilisierung dienen.

    Was „sammelwürdig“ ist, bestimmt bekanntlich jeder selbst. Allerdings tragen die Kataloghersteller dadurch dass sie etwas im Katalog aufnehmen oder nicht, auch dazu bei, ob etwas eher gesammelt wird oder nicht.

    Mehr wollte ich auch gar nicht zum Ausdruck bringen. Ich hätte bei solchen britischen Marken am ehesten darauf getippt, dass es einen SG-Katalog geben könnte. Mit dem, was in dem Link geschrieben steht, war klar, dass dem nicht so ist.

    Interessante Frage, aber ich fürchte auch, dass ein automatisierter Abgleich aktuell nicht funktioniert.

    Ist denn die Ermittlung des Katalogwerts für die Digitalisierung wichtig ? Die Werte sind kontinuierlich Veränderungen unterworfen und colnect unterscheidet ja wohl auch in vielen Fällen nicht nach Farben etc.

    Auf dem Marktplatz in fast jeder Stadt treffen sich die Leute, unterhalten sich, tauschen Neuigkeiten aus und schauen was es neues gibt.

    Genau, und auf Marktplätzen wird gehandelt ..... Was gab es denn an Neuigkeiten zu berichten und was wurde zum Kauf angeboten ?

    Das einzig Neue war doch die (gut gemachte) Veranstaltung selbst.